Hallo,
so jetzt will ich mal auch was schreiben.
@Talbewohner
ich habe mich tatsächlich etwas verrechnet, ich muss den Bagger noch ein paar Tage benutzen, damit ich die gleiche Summe zusammen habe, als wenn ich mir jedesmal einen Bagger ausgeliehen hätte. Aber da ich noch viele Arbeiten vor mir habe, wird der in absehbarer Zeit noch heftig gebraucht und dann wird die Rechnung stimmen. Hatte mich einfach verrechnet.
@frodo
da gebe ich dir Recht. Mit zunehmendem Alter denke ich mal, soll mir der Einsatz von Maschinen auch dazu dienen, überhaupt eine SV aufzuziehen und erfolgreich umzusetzen.
Und das gemeinsame Besitzen - ist nicht so meine Sache. Lieber gehört es mir und ich verleihe es. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Bisher ist mir noch nichts kaputt zurückgegeben worden - toi, toi, toi.
Und die Betriebskosten halten sich auch in Grenzen. Zwar muss z.B. immer wieder der Tank aufgefüllt werden, Hydrauliköl und Motoröl incl. Filter gewechselt werden, oder wie in meinem Fall zwei Hydraulikschläuche ersetzt werden. Hat übrigens für die 2 Schläuche 55 Euro gekostet. Ärgerlich - aber dafür werden die dann die nächsten 20 Jahr wohl hoffentlich halten.
Und der Verbrauch hält sich bei meinen Kleingeräten wirklich in Grenzen. Ich kann zwar jetzt nicht genau sagen, was der Bagger und der Traktor in der Stunde verbrauchen. Aber ich habe in den drei Wochen insgesamt 40 Liter Diesel verbraucht. Und wenn ich mir die vielen Stunden angucke wo die Geräte liefen und eingesetzt wurden - einfach günstig.
@Angela
es ist wirklich abhängig von der Größe und der Arbeit. Gerade jetzt am Anfang sind wirklich viele Gräben zu ziehen und diese dann auch wieder zuzuschütten, die große Dreikammergrube (Loch von 3,50 auf 3,50 Größe und ca. 3m Tiefe) und jetzt momentan das Pflanzenbeet (4x7m Größe und 1m Tiefe = ca. 30 Kubikmeter). Dazu habe ich gemerkt, daß ich unbedingt eine Drainage verlegen muss, das sind dann demnächst wieder mal so ca. 50 - 100m Rohr im Boden verlegen. Und die vorhandenen Drainage - Gräben sind komplett zugewachsen, die müssen auch ausgebaggert werden, sind noch mal so ca. 100m. Bei diesen Arbeitsgängen die da noch anfallen - bisher habe ich noch keinen Tag den Kauf des gebrauchten Baggers bereut.
@Theo
deshalb kaufe ich mir auch lieber Kleingeräte. Die sind leicht und so viele Flächen habe ich nun auch nicht zu bearbeiten.
@ina maka
wir haben ja schon häufiger festgestellt, das es eine 100% SV kaum geben wird. Und es ist wirkich davon abhängig wieviel Arbeit ich zu erledigen habe und wieviele Menschen dabei helfen.
Wäre ich Teil einer Großfamilie mit Großeltern, Eltern, Kindern die alle körperlich mit anpacken, ist es einfach eine andere Ausgangslage, als momentan, wo ich als Single vieles alleine machen muss.
@lieber Bunz
natürlich hege und pflege ich meine Maschinen und abends nach getaner Arbeit, bekommt jede von ihnen auch noch eine Streicheleinheit. Vielleicht bin ich ja verrückt, aber so wie ich manchmal mit Pflanzen und Tieren rede und sie lobe oder ihnen gut zurspreche, so lobe ich auch meine Maschinen. Weil, vielleicht haben die ja auch eine Seele???? - wer weiß????
So wie ich mich kenne, werde ich spätestens dann wenn ich vor Ort wohne, diese Maschinen auch einsetzen um den Nachbarn zu helfen. Ein älteres Ehepaar hatte z.B. im letzten Winter Probleme ihren langen Weg zur Straße vom Schnee zu räumen. Und da denke ich mal, daß ich wohl dem einen oder anderem Nachbarn da helfen werde.
@roland
da hoffe ich mal, daß du bald "deinen" Hof finden wirst.
@Spottdrossel
als es darum ging, meine Pflanzen vom umgebenden Bewuchs zu trennen, habe ich auch keinen Freischneider eingesetzt. War mit einfach zu gefährlich. Da hätte ich vielleicht aus Zufall oder weil ich nicht genau erkennen konnte wo die Pflanzen sind, diese mit "gefällt". Also bin ich brav auf die Knie gegangen und habe mit der Hand alles rausgerissen, was im Wege war. Andererseits hatte ich in der Kiste am Traktor dann große Mengen an Rindenmulch gelagert und der wurde dann immer ein paar Meter weiter gefahren. Das war dann doch einfacher, als mit der Schubkarre zu arbeiten.
Dagmar