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Re: Bohnengestell
Verfasst: Mo 27. Jun 2011, 22:32
von snikkas
meine ziegen lieben robinie. die schieben das ein paar mal durch ihre mägen hinundher. das hält kein gift lange durch.
ich kannte mal einen bock der hat mit vorliebe tabakpäckchen gefressen. der durfte damals frei rumlaufen und war so trickreich im tabakklauen. suchtgetrieben. das gab viel ärger mit unseren gästen. der bock ist über 20jahre geworden.
Re: Bohnengestell
Verfasst: Fr 25. Apr 2014, 18:47
von Thomas/V.
Hab mir heute ein Gestell für die Stangenbohnen gebastelt.
2 übliche Tipis mit einander verbunden wegen der Standfestigkeit. Da brauche ich sie nicht so tief in die Erde zu rammen.
Nun stellt sich die Frage, wie ich den Boden noch nutzen könnte. Es ist ja unter den Bohnen noch viel Platz, aber wenn die Bohnen hochgeklettert sind, dann beschatten sie ja den darunter liegenden Boden.
Ich habe mir überlegt, da noch Gurken, ebenfalls an Stangen, hoch wachsen zu lassen.
Um den Boden zu bedecken, dann noch Hokkaido-Kürbisse, die auf dem Boden liegend wachsen sollen.
Ob das was werden könnte?
Re: Bohnengestell
Verfasst: Fr 25. Apr 2014, 19:36
von sybille
Wenn das was werden soll, müßte der Platz unten den Stangen relativ groß sein, damit Du die Kürbisse und Gurken ordentlich gießen kannst die Bohnen dabei aber nicht zu viel Wasser abbekommen. Bohnen lieben keine nassen Füsse sagt man hier. Tomaten wären günstiger, die vertragen sich aber soweit ich weiß nicht mit den Bohnen. Wie wäre es mit Kartoffeln?
Re: Bohnengestell
Verfasst: Fr 25. Apr 2014, 19:47
von Benutzer 3370 gelöscht
Bei uns wachsen immer die Kartoffel, die wir übersehen haben unter den Bohnen, manchmal auch Kürbis oder Tomaten, je nach dem was im Vorjahr auf dem Beet war. Die Kartoffel mehmen wir als Frühkartoffel ab Mai. Was wir auch probiert haben war Salat und Spinat, der ist fertig bis die Bohnen zuviel Schatten machen.
IMG_2163.JPG
Das "Grüne" unter den Stangen sind noch nicht Bohnen, sondern die Kartoffel vom Vorjahr
Re: Bohnengestell
Verfasst: Fr 25. Apr 2014, 20:17
von Helene
luitpold hat geschrieben:ich kenn leute die essen herausgebackene akazienblüten und fallen nicht vom stangerl.
Die Blüten der Robinie sind nicht giftig für den Menschen, alles andere von der Robinie schon.
Ich mache jedes Jahr aus den Blüten einen echt leckeren Sirup. Wir kaufen schon seit Jahren keine Getränke mehr, merkt man spürbar im Geldsäckel.
Und ja, auch die "Mäuseschwänzchen" (ausgebackene Robinienblüten) gibt es bei uns, ist sehr zu empfehlen.
Re: Bohnengestell
Verfasst: Sa 26. Apr 2014, 02:47
von 65375
Meine diesjährigen Bohnenstangen sind Treibholz aus dem Rhein.
Lustig waren die Reaktionen der Leute.
Eine Frau, die einen Bootssteg gestrichen hat, also öfter mit Treibholz konfrontiert ist: "So lange Stangen werden Sie nicht finden". Die kürzeste von fünfen war 3,50.....
Ein Bekannter, mit leicht vorwurfsvollem Unterton: "Aber die sind doch ganz krumm!"
Ich: "Das ist doch den Bohnen egal!"
Sein verwirrter Blick war herrlich!
Re: Bohnengestell
Verfasst: Sa 26. Apr 2014, 09:48
von Helene
65375 hat geschrieben:Ein Bekannter, mit leicht vorwurfsvollem Unterton: "Aber die sind doch ganz krumm!"
Ich: "Das ist doch den Bohnen egal!"
Sein verwirrter Blick war herrlich!
Deutsche Gründlichkeit, da muß alles akurat sein.
Re: Bohnengestell
Verfasst: Sa 26. Apr 2014, 09:55
von Thomas/V.
Über meine Bohnenstangen haben sich die Bohnen auch noch nie beschwert

Das hab ich gestern gebastelt, hat nicht 1Cent gekostet

Re: Bohnengestell
Verfasst: Sa 26. Apr 2014, 10:01
von Helene
Thomas, hast Du etwa als Kind gerne Indianer im Tippi gespielt? Es wird ja immer gesagt, daß Männer das ewige Kind in sich tragen...

Re: Bohnengestell
Verfasst: Sa 26. Apr 2014, 10:45
von Thomas/V.
Ja, hab als Kind auch ein sehr großes, sogar wasserdichtes, gehabt. Mit "Ofen" (altes Metallfaß ohne Boden).
So ein Tipi ist einfach am leichtesten aufzubauen, von einer Person.
Die Stangen auf die Wiese legen, zusammenbinden und aufstellen ist eine Arbeit von 5 Minuten.
Dazu brauch ich keine Leiter oder andere Hilfsmittel, muß kein Loch graben und kann mehrere nebeneinander stellen und miteinander verbinden, alles mit Bindfaden. Durch das Annageln der unteren Querstangen an dem erhöhten Beet rechts wird das Ganze so stabil, das auch Sommergewitter nichts umwerfen dürfte.