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Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Di 10. Mai 2011, 21:20
von BernhardHeuvel
Auch andere Autoren über Mini-Farming, Selbstversorgung, Anastasia usw. usf. kommen auf 1-2 Hektar pro Familie. Nach meinen bisherigen Erlebnissen, ist das ein guter Daumenwert. Mehr Land lässt sich nur mit Maschinen oder viel Manpower nutzen.
Ich würde vielleicht noch an einen zusätzliche Hektar denken - als Familienfriedhof. Wenn Du einen eigenen Friedhof eröffnen willst, dann ist die Mindestgröße ein Hektar.
Bernhard
Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Di 10. Mai 2011, 22:55
von lookingforthemeaning
hier an der ostsee sind die kleinbauern weit verbreitet.
die meisten grundstücke sind ein Morgen groß.also um die 2500m² nach neuer rechnung
typisch wurden 10-30 hühner gehalten (zurzeit ist 7 der durchschnitt in der nachbarschaft)
min 1 schwein oder ein paar ziegen oder schafe manchmal ein pferd (heu stroh muss zu gekauft werden)
10 kaninchenställe
enten paar und gänse paar
und wenn sie noch normale arbeitszeiten habt dann wurde ich nicht über die 3000m² gehen
viel land bedeutet auch viel arbeit
tierhaltung bedeutet immer dasein morgens und abends
aber mach es ruhig
es lohnt sich 2000-3000 zuhaben
besonders in einen kleinen dorf.
da kann dir keiner auf die Brötchen schauen beim drausen frühstückenund der abstand zum nachbar entlastet.
verglichen mit der käfighaltung im wohngebiet
LG Looking
Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Mi 11. Mai 2011, 06:38
von Nightshade
kraut_ruebe hat geschrieben:
mit einem baum pro sorte kriegst du keine selbstversorgung hin (so ein jahr ist ganz schön lang.....),
Möchtest du Marillen oder Birnen? Ich habe 2 Hochstamm-Marillenbäume und einen Birnbaum, alle drei wurden nach dem 2ten Weltkrieg gepflanzt und sind überaltert.
Ich weiß nicht wohin mit dem unsäglichen Obst. 300 Kilo Marillen von ZWEI morschen Bäumen, 1085 Stück Winterbirnen von EINEM Baum. Kein Mensch kann das essen. Besonders ich nicht, denn ich verabscheue Obst. Die Kriecherl-Pest habe ich umsägen lassen, aber die Marillen sind zufällig eine Edelsorte und der Birnbaum ist eine Rarität.
Meine Freunde meiden mich und finden originelle Ausreden, warum sie kein Obst brauchen können. Sie haben keine Lust, abends stundenlang meine Obst-Spenden zu verkochen.
Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Mi 11. Mai 2011, 07:23
von Gelöschter Benutzer 54
gerne

Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Mi 11. Mai 2011, 09:42
von BernhardHeuvel
kraut_ruebe hat geschrieben:mit einem baum pro sorte kriegst du keine selbstversorgung hin (so ein jahr ist ganz schön lang.....,
Prinzipiell richtig, aber auch bedenken, daß mehrere Sorten auf eine Unterlagen veredelt werden können! Also ein Baum, verschiedene Sorten. Gerade in kleinen Gärten mit wenig Platz für Bäumen eine interessante Variante.
Grüße
Bernhard
Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Mi 11. Mai 2011, 10:05
von Gelöschter Benutzer 54
BernhardHeuvel hat geschrieben:kraut_ruebe hat geschrieben:mit einem baum pro sorte kriegst du keine selbstversorgung hin (so ein jahr ist ganz schön lang.....,
Prinzipiell richtig, aber auch bedenken, daß mehrere Sorten auf eine Unterlagen veredelt werden können! Also ein Baum, verschiedene Sorten. Gerade in kleinen Gärten mit wenig Platz für Bäumen eine interessante Variante.
Grüße
Bernhard
ich meinte von der menge der ernte her. ein apfelbaum (geschmacksrichtung jetzt mal aussen vor) reicht nicht um ein jahr lang 2-3 personen mit tafeläpfel, apfelkuchen, apfelmus, apfelsaft, getrockneten äpfel oder was auch immer man da draus gerne macht zu versorgen.
selbstversorgung ist ne menge zeug. wenn mans noch nicht versucht hat mal mit den eigenen erzeugnissen durchs jahr zu kommen unterschätzt man das leicht. und so oft kauft man sich normalerweise kein haus, dass man da mal leicht mit der schulter zuckt und sich denkt: nächstes mal wirds besser
Re: wieviel land braucht man?
Verfasst: Mi 11. Mai 2011, 10:20
von Waldläuferin
ein Hektar ist ein guter Anhaltspunkt. Aber ja nicht immer finanzierbar. Daher dran denken, dass man vieles an wilden Früchten (Holunder etc) auch wild wachsend findet. Und manche Wiesenbesitzer sind froh, wenn sie jemanden finden, der Interesse hat, ihre Obstbäume abzuernten.
Es muss ja nicht immer Eigentum sein.
Grüße
Waldläuferin