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Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Sa 9. Apr 2011, 11:47
von Waldläuferin
tja, beim Nazi würde ich wohl eher nicht hinhören... da hört's dann auf.
Habt Ihr auch recht, zuviel Toleranz ist ungesund.
Jetzt aber raus... die Sonne lacht
Waldläuferin

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: So 10. Apr 2011, 17:54
von Ingo2Far
Kaufpreise sind Lageabhängig.
Gute Lage, hoher Preis.
Alles was mit Besuchern zu tuen hat: Gute Lage, Infrastruktur, Verkehrsanbindung.
Egal was gemacht wird, ohne das es jemand weiß (Public Relation - Reklame) läuft nichts.

Bei allem Respekt, dieses Unternehmen kann zum letzten Loch werden in welchem die letzten Reserven verschwinden.
Dieses Unternehmen kann nur durch Agilität, Kraft und einem gewissen unternehmerischen Weitblick gewinnen.
Alles Eigenschaften, die nach meiner Erfahrung als ehemaliger Arbeitsberater nach einiger Zeit der Arbeitslosigkeit verloren gehen und deshalb erst wieder neu aufgebaut werden müssen. Der Staat hat seinen Abhängigen jede Initiative aus der Hand genommen, bei den 1€ Jobs auch oft die Selbstachtung.
Besonders, wenn sich sich eine Gruppe dieser Personen zusammenfindet, schaut dann gerne jeder auf den Anderen statt selbst die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das soll keine Missmache sein, keine Abwertung. Ich habe viel Respekt und Hochachtung vor solchen Plänen; leider habe ich genau diese Gemeinschaften scheitern sehen. Auch hier in Paraguay.

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 02:38
von penguin
Ingo2Far hat geschrieben:Kaufpreise sind Lageabhängig.
Gute Lage, hoher Preis.
Alles was mit Besuchern zu tuen hat: Gute Lage, Infrastruktur, Verkehrsanbindung.
Egal was gemacht wird, ohne das es jemand weiß (Public Relation - Reklame) läuft nichts.

Bei allem Respekt, dieses Unternehmen kann zum letzten Loch werden in welchem die letzten Reserven verschwinden.
Dieses Unternehmen kann nur durch Agilität, Kraft und einem gewissen unternehmerischen Weitblick gewinnen.
Alles Eigenschaften, die nach meiner Erfahrung als ehemaliger Arbeitsberater nach einiger Zeit der Arbeitslosigkeit verloren gehen und deshalb erst wieder neu aufgebaut werden müssen. Der Staat hat seinen Abhängigen jede Initiative aus der Hand genommen, bei den 1€ Jobs auch oft die Selbstachtung.
Besonders, wenn sich sich eine Gruppe dieser Personen zusammenfindet, schaut dann gerne jeder auf den Anderen statt selbst die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Das soll keine Missmache sein, keine Abwertung. Ich habe viel Respekt und Hochachtung vor solchen Plänen; leider habe ich genau diese Gemeinschaften scheitern sehen. Auch hier in Paraguay.
Nein, verstehe ich auch nicht als Miesmache, im Gegenteil bin ich dankbar für das Einfühlungsvermögen und den Hinweis auf den 'unternehmerischen Weitblick'. Den werde ich mir (uns) auf jeden Fall hinter die Löffel schreiben und darauf achten, dass der in unserer Planung nicht zu kurz kommt. Zum Glück ist es aber so dass ich mir nicht so vorkomme, als wäre mir durch H4 Selbstachtung und Initiative aus der Hand genommen. In gewissem Sinne fast eher im Gegenteil, immerhin habe ich jetzt jede Menge Zeit um an meinen Zielen zu arbeiten (zB eben Engagement für BGE & Selbstversorgung) und werde dabei erstmal vom Staat finanziert.

Wie ist das übrigens, nach Paraguay auszuwandern? Ich hab auch schon überlegt ins Ausland zu gehen, hab aber ein bisschen Angst vor dem zusätzlichen Stress, den man dadurch hat, das alles (also vor allem Vorschriften & Bürokratie) so anders ist... War das viel Stress für Dich?


heiger hat geschrieben: was ich einfach nicht verstehe, warum erst H4 und dann gründen?

Um ein Unternehmen zu gründen bedarf es Kapital -- und dieses ist mit H4 eher nicht vorhanden. Der perfekte Zeitpunkt ist, wenn Kapital vorhanden ist, oder günstig beschafft werden kann. Fremdkapital wirst Du kaum bekommen. Eigenkapital ist eher nicht vorhanden, ober bereits aufgebraucht.
Warum erst H4 und dann... irgendwie hast Du schon Recht, ich hätte früher damit anfangen sollen, aber daran kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Und so erledigt bin ich noch nicht, weder hinsichtlich Energie noch hinsichtlich Kapital, als dass das jetzt nichts mehr ginge. Ich würde das daher eher andersrum sehen - besser jetzt als in zwei Jahren!

Das Fremdkapital, dass wir noch brauchen werden, würde ich versuchen über Privatkredite (zB über Smava) zu bekommen. Wird aber nicht so sehr viel sein, vermutlich, wie gesagt, wir können erstmal gut mit (und in) einer relativen Bruchbude leben.

LG,
Jo

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:11
von Benutzer 68 gelöscht
penguin hat geschrieben:Wie ist das übrigens, nach Paraguay auszuwandern? Ich hab auch schon überlegt ins Ausland zu gehen, hab aber ein bisschen Angst vor dem zusätzlichen Stress, den man dadurch hat, das alles (also vor allem Vorschriften & Bürokratie) so anders ist...
Wenn Dir das zuviel Stress ist, würde ich nochmal ganz grundsätzlich überlegen. Was meinst Du, was für ein Stress und welches Theater mit einer völlig undurchschaubaren Bürokratie es ist, hier in D. ein Unternehmen aufzuziehen.

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:18
von Gelöschter Benutzer 54
bin ich ja froh, dass das sogar einheimische kompliziert finden :pft:

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:20
von Benutzer 68 gelöscht
kraut_ruebe hat geschrieben:bin ich ja froh, dass das sogar einheimische kompliziert finden :pft:
Mit der deutschen Bürokratie haben wir schon den letzten Krieg gewonnen! :opa: :kuuh:

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:21
von Gelöschter Benutzer 54
:lol:

das wundert mich nicht :mrgreen:

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:23
von Benutzer 68 gelöscht
Wahrscheinlich ein historischer Prozess: Die Mutigen und Unternehmenden sind meist ausgewandert, weil es ihnen zu blöd war, die Bürokraten und Bedenkenträger sind hiergeblieben :aeh:

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:27
von Spottdrossel
Theo hat geschrieben:
penguin hat geschrieben:Wie ist das übrigens, nach Paraguay auszuwandern? Ich hab auch schon überlegt ins Ausland zu gehen, hab aber ein bisschen Angst vor dem zusätzlichen Stress, den man dadurch hat, das alles (also vor allem Vorschriften & Bürokratie) so anders ist...
Wenn Dir das zuviel Stress ist, würde ich nochmal ganz grundsätzlich überlegen. Was meinst Du, was für ein Stress und welches Theater mit einer völlig undurchschaubaren Bürokratie es ist, hier in D. ein Unternehmen aufzuziehen.
Wenn man die Zeit hat, sich vorher zu informieren (und die ist in diesem Fall ja vorhanden) würde ich mir jetzt nicht vorher schon Angst machen lassen.
Oder, andersrum gesagt: wenn es hier jede Menge Dönerbuden, Handyläden und Maurer/Verputzerkolonnen gibt, die von ausländischen Mitbürgern gegründet wurden, die mit unserer legendären Bürokratie noch weniger vertraut waren, warum soll es dann ausgerechnet den Einheimischen nicht gelingen?
Was ich an Deiner Stelle auf jeden Fall vorher prüfen würde: Krankenkasse.
Netterweise kann man zwar als Arbeitsloser entweder vom Staat oder über den Ehepartner die KK bezahlt bekommen, aber wehe, Du willst Dich selber aus Deinem Elend rauswurschteln... wir konnten das Problem auch nur mit viel Glück lösen, die legale Variante kenne ich daher nicht, aber ich glaube, da gibt´s noch ein spezielles Gründungs-H4, mußt Du mal forschen.

Re: demnächst neuhippie, yippie

Verfasst: Mo 11. Apr 2011, 09:28
von Benutzer 72 gelöscht
hallo!

herzlich willkommen! :wink_1:
penguin hat geschrieben:Und so erledigt bin ich noch nicht, weder hinsichtlich Energie noch hinsichtlich Kapital, als dass das jetzt nichts mehr ginge. Ich würde das daher eher andersrum sehen - besser jetzt als in zwei Jahren!
Das klingt ja gut!!
wünsch dir, dass es klappt!

(gibt es da keine Förderungen und so für Arbeitslose, die sich selbstständig machen wollen?)

Wegen dem "Stress" beim Auswandern - da kann ich nur erzählen, was die "Wirtschaftsflüchtlinge" aus Südamerika vor ca. 10 Jahren erzählten....
Nämlich, als ich zu einem, dem es hier (finanziell) schlecht ging, sagte "warum gehst du nicht zurück? Dort ist ja deine Heimat, du hast Familie und da ist es sicher einfacher für dich" - Antwort: "Wer es bei uns (Bolivien) schafft, der schafft es überall. Hier (Österreich) ist es leichter, wenn ich es hier nicht schaffe, dann zu Hause erst recht nicht"

sind halt Entwicklungsländer mit allen Vor- und Nachteilen - hast du denn "Beziehungen", zu dem Land, an das du denkst? weil einfach weg kann sehr leicht in die Hose gehen.
Zum Beispiel in Perú ist es viel leichter (von der Bürokratie her) was aufzubauen, aber es ist auch viel leichter alles wieder zu verlieren (Plünderung und Co).
So ähnlich.....
Und: Blutsverwandschaft kann dort sehr sehr förderlich sein
(beziehungsweise hinderlich, wenn sie eben fehlt.....) :aeh:

liebe Grüße!