Re: Hecke anlegen
Verfasst: Sa 19. Mär 2011, 13:26
Achtung vor Heckengehölzen mit Wurzelschösslingen! Schwarzdorn, Hartriegel und Sanddorn sind als Heckenpflanzen nur geeignet, wo natürliche Begrenzungen vorhanden sind oder wo der Platz keine Rolle spielt.
Immergrün und essbar geht in unserem Klima schlecht zusammen, es gibt einfach keine Arten, die beides leisten. Am ehesten noch Arten von Ölweiden (Eleagnos, z.B. pungens und angustifolia), die haben stark duftende unscheinbare Blüten, ligusterartige, aber unterseits weiss-silbrige Blätter und olivenartige, essbare Früchte. Sie gedeihen aber nur im Weinbauklima einigermassen.
Als guter fruchttragender Heckenstrauch wäre Cornus mas, die Kornelkirsche, zu empfehlen.
Oder Maibeeren (Essbare Sorten von Lonicera caerulea, der blauen Heckenkirsche.). Bei Lonicera-Arten aufpassen, es gibt zum Verwechseln ähnliche, essbare und giftige Arten, also nur aus vertrauenswürdiger Quelle beziehen!
Dann alle Arten von Stachelbeeren und Johannisbeeren, wobei man auch hier auf Sorten achten sollte, die stark ins Holz wachsen, wenn sie in eine Hecke sollen.
Weiter Aronia- und Amelanchier-Arten (Apfelbeeren, Felsenmispeln). Problematisch wegen Feuerbrand, sind wenig konkurrenzstark und werden deshalb durch andere Heckensträucher erdrückt, wenn man nicht dauernd eingreift (gilt auch für Johannisbeeren).
Dann gibt es noch Varietäten von Sauerkirschen und halbwilden Pflaumen, die gute Früchte tragen und keine grossen Bäume werden wollen, allerdings neigen diese auch zur Wurzelbrut und sie sind im Handel kaum zu finden.
Man kann auch eine Hecke aus Apfelbaumpfropfunterlagen pflanzen und dann nach Lust und Können einzelne Hauptriebe veredeln.
Oder irgendwelche Sträucher nehmen und eine Weinrebe (pilzresistente Sorte nehmen, oder die "Katzenseicher", amerikanische Wildreben, wer den Geschmack mag) und die durch die Hecke ranken lassen.
Ab jetzt sollte man nur noch Topfware pflanzen. Darauf achten, dass einem nicht Restware angedreht wird - wenn die Pflanzen zu lange im Topf sind, haben die Wurzeln einen wilden Klumpen gebildet. Sowas wächst schlecht an und wird nicht standfest, und wenn man die Wurzeln stark beschneiden muss, kann man gleich die viel günstigeren wurzelnackten Pflanzen nehmen.
Immergrün und essbar geht in unserem Klima schlecht zusammen, es gibt einfach keine Arten, die beides leisten. Am ehesten noch Arten von Ölweiden (Eleagnos, z.B. pungens und angustifolia), die haben stark duftende unscheinbare Blüten, ligusterartige, aber unterseits weiss-silbrige Blätter und olivenartige, essbare Früchte. Sie gedeihen aber nur im Weinbauklima einigermassen.
Als guter fruchttragender Heckenstrauch wäre Cornus mas, die Kornelkirsche, zu empfehlen.
Oder Maibeeren (Essbare Sorten von Lonicera caerulea, der blauen Heckenkirsche.). Bei Lonicera-Arten aufpassen, es gibt zum Verwechseln ähnliche, essbare und giftige Arten, also nur aus vertrauenswürdiger Quelle beziehen!
Dann alle Arten von Stachelbeeren und Johannisbeeren, wobei man auch hier auf Sorten achten sollte, die stark ins Holz wachsen, wenn sie in eine Hecke sollen.
Weiter Aronia- und Amelanchier-Arten (Apfelbeeren, Felsenmispeln). Problematisch wegen Feuerbrand, sind wenig konkurrenzstark und werden deshalb durch andere Heckensträucher erdrückt, wenn man nicht dauernd eingreift (gilt auch für Johannisbeeren).
Dann gibt es noch Varietäten von Sauerkirschen und halbwilden Pflaumen, die gute Früchte tragen und keine grossen Bäume werden wollen, allerdings neigen diese auch zur Wurzelbrut und sie sind im Handel kaum zu finden.
Man kann auch eine Hecke aus Apfelbaumpfropfunterlagen pflanzen und dann nach Lust und Können einzelne Hauptriebe veredeln.
Oder irgendwelche Sträucher nehmen und eine Weinrebe (pilzresistente Sorte nehmen, oder die "Katzenseicher", amerikanische Wildreben, wer den Geschmack mag) und die durch die Hecke ranken lassen.
Ab jetzt sollte man nur noch Topfware pflanzen. Darauf achten, dass einem nicht Restware angedreht wird - wenn die Pflanzen zu lange im Topf sind, haben die Wurzeln einen wilden Klumpen gebildet. Sowas wächst schlecht an und wird nicht standfest, und wenn man die Wurzeln stark beschneiden muss, kann man gleich die viel günstigeren wurzelnackten Pflanzen nehmen.