Huhnische Selbstheilungskräfte

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
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Zacharias
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#11

Beitrag von Zacharias »

Hat der Zahnarzt mir so erklärt, aus dem Blutpfropf würde die Substanz für den bereits angefressenen Kieferknochen gebildet werden. Unter Tamponade verstehe ich was anderes, die kriegt man zum draufbeißen, solange es blutet.
unkrautaufesserin
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#12

Beitrag von unkrautaufesserin »

Der Knochen bedient sich aus allem in seiner Umgebung, auch aus dem Blutpfropf. Und in Blut ist relativ viel Kalzium. Außerdem verschließt der Pfropf den evtl offenliegenden Nervenkanal.

Maria, ich sprach von Wunden, die unter die drei Hautschichten gehen und wo Gewebsverlust eintritt. Beim Huhn lag ja auch der Knochen frei. Das heilt nicht in 2 Stunden.
Elli1
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#13

Beitrag von Elli1 »

Der Knochen bedient sich aus allem in seiner Umgebung, auch aus dem Blutpfropf.
OK, das wusste ich nicht. Ich wusste nur das er den offenliegenden Nervenkanal verschließt.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
Maria
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#14

Beitrag von Maria »

unkrautaufesserin hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 17:46Maria, ich sprach von Wunden, die unter die drei Hautschichten gehen und wo Gewebsverlust eintritt. Beim Huhn lag ja auch der Knochen frei. Das heilt nicht in 2 Stunden.
Nein, das heilt nicht in 2 Stunden? Wer hat das behauptet?
Ich hatte übrigens seit ca. 40 Jahren ein taube und verdickte Stelle an der Zeigefingerspitze - nach medizinischer Versorgung im Krankenhaus, also damals war ich ein Kind und hab mir die Fingerkuppe fast abgeschnitten. Die haben das im Spital alles zugemacht und ich durfte den Verband auch nicht selber runter tun. Danach blieb eben diese Narbe. Seit ca. 2 Jahren spür' ich dort wieder etwas und es ist auch weniger hart und dick inzwischen. Gibt es alles, manchmal braucht es Zeit. Auf der anderen Hand hab ich mir eine ganz ähnliche Wunde mit der Sichel gemacht. Aber da war ich schon erwachsen und bin nicht mal zum Arzt. Hab das tote Gewebe weggebissen, weil es mich störte. Die fehlende Stelle ist narbenfrei nachgewachsen!
Kann Zufall sein, weiß ich nicht......
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Zacharias
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#15

Beitrag von Zacharias »

Maria, das klingt aber alles nach Schnitten und da ist die Wundheilung viel einfacher, als wenn ein Stück komplett fehlt.
Maria
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#16

Beitrag von Maria »

Zacharias hat geschrieben: Mi 4. Mär 2026, 20:53 Maria, das klingt aber alles nach Schnitten und da ist die Wundheilung viel einfacher, als wenn ein Stück komplett fehlt.
Umgekehrt.
Nein, bei mir war kein Knochen sichtbar! Das soll jetzt auch kein Wettkampf werden.
Ich hab mir beides Mal die Fingerkuppe fast abgeschnitten. Im Spital wurde sie wieder drangelegt oder genäht, das weiß ich nicht mehr. Da ist eine störende Narbe geblieben. Das andere Mal hab ich das fast abgeschnittene entfernt und es ist völlig perfekt nachgewachsen, von unten nach oben, bis der Finger wieder wie vorher war, inklusive der kleinen Fältchen und dem feinen Tastsinn.
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Zacharias
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#17

Beitrag von Zacharias »

Du verstehst nicht, was ich meine. Es ist ein Unterschied, ob was fast ab ist und wieder dran gelegt/genäht werden kann oder ob Substanz fehlt.
Die fehlende Sensorik kommt, wenn Nerven beschädigt werden. Gerade in den Fingerkuppen sind die sehr empfindlichen Enden. Das muss nicht mit der Behandlungsmethode zusammenhängen. Ich habe mal einen sehr tiefen Schnitt nicht nähen lassen (war nachts und mir war der Aufwand zu hoch). Da ist eine ziemlich hässliche Narbe zurückgeblieben. Wäre es genäht worden, würde man mit ziemlicher Sicherheit nichts mehr sehen.
Maria
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#18

Beitrag von Maria »

Alles gut 😀 ich wollte nicht vergleichen. .
Bei deinem Huhn war die Knochenhaut noch da? Vielleicht hat es deshalb nachwachsen können?
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Zacharias
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#19

Beitrag von Zacharias »

Der Kopf des Huhns war eine einzige Wunde, so genau konnte ich das nicht sehen, nur dass der Schädel blank lag. Es hat mich eh schon Nerven gekostet, mir das anzuschauen, war kein schöner Anblick. Der hat so heftig zugehackt, dass es ein Wunder war, dass sie überlebt hat. Er selbst war blutüberströmt, hatte aber keine einzige Macke, war alles von ihr. Es halt eine zähe alte Dame, sie überlebt auch jeden Raubtierangriff, weil sie nicht kopflos wird, sondern sich ganz gezielt versteckt.
unkrautaufesserin
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Re: Huhnische Selbstheilungskräfte

#20

Beitrag von unkrautaufesserin »

Dummes Huhn ist eine Beleidigung für die Hühner. Meistens sind die Hühner richtig schlau.

300m die Straße runter ist seit Jahren ein Loch im Hühnerzaun, die Hühner laufen überall herum. Neulich hab ich die Frau dazu getroffen und hab ein bißchen geschwatzt. Überfahrene Hühner hatten sie noch nie, aber die dritte Katze in 5 Jahren.
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