Temperaturschwankungen in der Brut

Hühner, Wachteln, Puten, Fasane, Pfauen
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4791
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#11

Beitrag von Rohana »

Es laufen mittlerweile so 6 Stück rum und meckern, einige Eier sind angepickt, da wird schon noch bissl was gehen hoffe ich :hhe:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4018
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#12

Beitrag von Zacharias »

Das ist ja fein :)
Benutzeravatar
Thomas/V.
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 7024
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
Familienstand: verheiratet

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#13

Beitrag von Thomas/V. »

Schön das doch noch welche schlüpfen.
Ich hatte auch nen Bruja Flächenbrüter, billigste Ausführung, mit händischer Wendung. Meine Erfahrung ist, das es wohl sehr auf die "Güte" der Bruteier ankommt, wenn schlechter Schlupf ist. (Natürlich von den technischen Bedingungen wie LF usw.) abgesehen.
Einmal hatte ich 6 Bruteier die per Post kamen, und es sind alle geschlüpft und waren gesund und muter, und ich hatte noch mehrere andere Rassen von Züchtern, die ich persönlich abgeholt habe, und da war bei einer Rasse von 10 Eiern nur 3 geschlüpft, von der anderen 8 von 10 usw.
Insgesamt hatte ich 60 Eier drin. Man kann das Ergebnis also weniger auf den Brüter schieben (wenn man alles richtig macht).
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4018
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#14

Beitrag von Zacharias »

Mein Problem beim Flächenbrüter war, dass ich die Luftfeuchte beim Schlupf nicht hoch genug bekam. Es ist halt nicht viel Platz in so einem Ding. Mein Motorbrüter muss auch von Hand gewendet werden, ist ein Uraltteil von Bruja, den ich mal mit defekter Heizung geschenkt bekommen habe. Inzwischen habe ich auf digital nachgerüstet, denn das war immer schwer abzulesen. Unter der Schlupfhorde ist halt jede Menge Platz für Wasserbehälter und feuchte Schwämme, da habe ich eigentlich immer eine hohe Schlupfrate.
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4791
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#15

Beitrag von Rohana »

Ich hab jetzt 17 muntere Küken laufen, leider ziemlich viele Hähne aber was solls. Eins hatte bissl Spreizbeine und weil ich zu blöd zum tapen bin (und Küki definitiv nicht willig), hab ich es halt in eine Tasse getan. Da hat der Tassimo dann vor sich hin geschimpft und eine Nacht im Brüter zugebracht. Erstaunlicherweise ging das laufen am nächsten Tag einigermassen, also durfte er mit den anderen ins Kükenheim umziehen. Seitdem weiss ich nicht mehr genau welcher es ist auf den ersten Blick, bissl schlechtere Füsse hat er noch aber rausstechen tut er kaum. Ein Hennchen hab ich aus dem Ei gepellt, die hatte sich derbe verkeilt. Konnte anfangs auch ganz schlecht koordinieren und ist rumgekullert, mittlerweile sieht man es ebenfalls kaum noch. Es waren diesmal aber deutlich mehr nach dem anpicken gestorben (3) und im späten Embryonalstadium gestorben (7 oder so) als ich es bisher hatte. Nicht angepickt waren 5 von 25 auf Schlupfhorde gelegten Eiern. Für die Umstände trotzdem ein ordentliches Ergebnis denke ich.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Elli1
Beiträge: 418
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 19:13
Wohnort: Eifel

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#16

Beitrag von Elli1 »

Meinen Glückwunsch zum Schlupf Rohana :)
weil ich zu blöd zum tapen bin (und Küki definitiv nicht willig), hab ich es halt in eine Tasse getan. Da hat der Tassimo dann vor sich hin geschimpft und eine Nacht im Brüter zugebracht.
Da muss man auch mal drauf kommen. Muss ich mir merken denn meine ungeschickten Hände sind nichts um so ein kleines Küken zu tapen.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4018
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#17

Beitrag von Zacharias »

Tassimo :lol:
Das merke ich mir auch, ich krieg das Tapen zwar einigermaßen hin, aber weil ich Grobmotoriker bin, kriege ich immer einen Nervenkasper.
17 ist doch noch eine gute Ausbeute. Ich würde dir gerne einen Hahn abnehmen.
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4791
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#18

Beitrag von Rohana »

Wenn du eine Idee hast wie der Hahn zu dir kommt, lässt sich das absolut machen :aeh:

Die Idee mit der Tasse hab ich vom Hühnerforum. Da hatte sie allerdings einen anderen Hintergrund, Küken krank/schwach zusätzlich zu spreizig (glaube ich). Aber hab gedacht eine Tasse hab ich da, warum also nicht probieren :grinblum:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzeravatar
Zacharias
Administrator
Beiträge: 4018
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 22:11
Wohnort: Estland

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#19

Beitrag von Zacharias »

Bisschen zu spät, vor einem halben Jahr war ich in D. Ich hab ja immer ein paar Leute, die ständig rumkurven. Aber Hähne transportieren ist nicht sonderlich attraktiv. Ich erinnere mich da an einen Gluckenkurztransport vor Jahren. Wurde mir aus Köln angeboten, LAG arbeitete in Köln: "Kannst du auf dem Rückweg eine Henne mitnehmen?" "Klar!". Mann auf dem Rückweg rief an: "Im Auto stinkt es erbärmlich! Das mache ich nie wieder!" Ich hatte ihm wohlweißlich verschwiegen, wie ein Gluckenschiss riecht.
Benutzeravatar
Thomas/V.
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 7024
Registriert: Mi 4. Aug 2010, 17:00
Familienstand: verheiratet

Re: Temperaturschwankungen in der Brut

#20

Beitrag von Thomas/V. »

:haha:

17 ist gut. Ich hatte mal ein Spreizbein mit krummen Zehen dabei, hatte den EIndruck das es geholfen hat, dass ich Stroh als Einstreu im Kükenheim hatte. So mußte es sich ständig beim Laufen mit den Zehen festkrallen und überhaupt mehr anstrengen als auf Sägespänen. Also Physiotherapie. :lol:
Nach ein paar Tagen war alles ok.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Antworten

Zurück zu „Hühnervögel“