Wie schon erwähnt, ohne Wasser vor Ort wächst da nicht viel, womit man etwas anfangen könnte. Ich wollte ja schon immer eine Obstwiese anlegen, die nicht auf hitzigem Kalkboden ist wie bei mir zu Hause.
Also muss eine Wasserversorgung her.
Im Gegensatz zur norddeutschen Tiefebene ist zuwenig Gefälle hier kein Thema und man hat wenig mit Brunnenbohren und Pumpen zu tun, dafür gibt es andere Probleme.
Zuerst einmal muss man überhaupt Wasser finden. Ein brauchbarer Bach, der die ganze Zeit Wasser führt, aber bei Gewittern und Schneeschmelze nicht zu wild wird und alles in die Tiefe reisst, ist zum Glück vorhanden.

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Als Wasserfassung hat sich nach mehreren Versuchen dieses Gebastel bewährt, aus Brettern und einem Aschenrost eines alten Ofens.

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Grobes Zeug geht drüber weg, Sand und Schlick bleibt zum grössten Teil in der nachgeschalteten Tonne hängen und kann durch den unteren Auslass abgelassen werden (die Spülöffnung ist einfach ein 63er Geberitstutzen mit Schraubdeckel, im Bild durch den PE-Schlauch teilweise verdeckt, die Plastiktonne als Sandfang wurde wohl irgendwann einmal vom Bach hierhergebracht oder von der weit oben vorbeiführenden Strasse aus hinabgeworfen und lag, wie so vieles andere, irgendwo im Wald).
Andere Konstruktionen, etwa ein gelochtes in den Bach gelegtes Rohr oder ein Siebkorb, haben sich so alle zwei Wochen mit Laub und Kies verstopft. Eine Einsickergrube mit Kiespackung kann man im felsigen Gelände nicht graben.
So muss ich nur etwa alle 3 Monate hin zum reinigen.