Re: Afrikanische Schweinepest
Verfasst: Fr 19. Jan 2018, 19:27
Das Problem haben wir doch schon bei der normalen Schweinepest.
Da gibt es seit langem einen Impfstoff. Diese durfte aber nicht eingesetzt werden. Stattdessen wurde bei Ausbrüchen gekeult.
Als Grund wurde m.W. angegeben, dass geimpfte Tiere bei Tests nicht von kranken unterscheidbar wären und deshalb der Handel und besonders die Importländer keine geimpften Tiere abnehmen würden, um nicht das Risiko einzugehen, Erreger zu verschleppen.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es letztes Jahr in Brüssel wieder eine Diskussion, ob man die unsägliche Keulerei nicht endlich beenden und stattdessen im den Schutzbezirken um Ausbruchsherde mit Markerimpfstoff notimpfen solle. Weiß aber nicht, was daraus geworden ist.
Wo kein Markt absehbar ist, investiert jedenfalls kein Pharmaunternehmen mehr in die Entwicklung.
Deshalb würde ich mir wünschen, dass 1. von staatlicher Seite die Entwicklung eines Impfstoffs in Angriff genommen wird und 2. darüber diskutiert wird, unter welchen Umständen und für welche Bestände man die Impfung zulassen sollte.
Es wäre ja z.B. kein Problem, Freiland- und Freiluftstall-Schweine für den heimischen Markt zu impfen, sofern die Schlachtstätten und der Handel diese dann problemlos verarbeiten und verkaufen dürften.
Eine Option zur Impfung gegen die normale Schweinepest wie auch die ASP hätte zudem den Vorteil, dass man sich die schweineteuren Doppelzäune um Freilandhaltungen sparen könnte. Das würde die Kostennachteile dieser von vielen Verbrauchern bevorzugten Haltungsform reduzieren.
Da gibt es seit langem einen Impfstoff. Diese durfte aber nicht eingesetzt werden. Stattdessen wurde bei Ausbrüchen gekeult.
Als Grund wurde m.W. angegeben, dass geimpfte Tiere bei Tests nicht von kranken unterscheidbar wären und deshalb der Handel und besonders die Importländer keine geimpften Tiere abnehmen würden, um nicht das Risiko einzugehen, Erreger zu verschleppen.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es letztes Jahr in Brüssel wieder eine Diskussion, ob man die unsägliche Keulerei nicht endlich beenden und stattdessen im den Schutzbezirken um Ausbruchsherde mit Markerimpfstoff notimpfen solle. Weiß aber nicht, was daraus geworden ist.
Wo kein Markt absehbar ist, investiert jedenfalls kein Pharmaunternehmen mehr in die Entwicklung.
Deshalb würde ich mir wünschen, dass 1. von staatlicher Seite die Entwicklung eines Impfstoffs in Angriff genommen wird und 2. darüber diskutiert wird, unter welchen Umständen und für welche Bestände man die Impfung zulassen sollte.
Es wäre ja z.B. kein Problem, Freiland- und Freiluftstall-Schweine für den heimischen Markt zu impfen, sofern die Schlachtstätten und der Handel diese dann problemlos verarbeiten und verkaufen dürften.
Eine Option zur Impfung gegen die normale Schweinepest wie auch die ASP hätte zudem den Vorteil, dass man sich die schweineteuren Doppelzäune um Freilandhaltungen sparen könnte. Das würde die Kostennachteile dieser von vielen Verbrauchern bevorzugten Haltungsform reduzieren.