Grundsätzlich stimme ich Dir zu, Matte - allerdings weiß ich, daß es oft anders läuft als geplant. Fälle, wo gar n icht geplant wurde, haben wir hier auch - daher nun 1 Pony mehr, da es auf dem grund der Nachbarn zu klein wurde.
Wir versuchen hier, es den Tieren so artegrecht wie möglich zu machen - daher grasen die Pferde auch unseren Feldweg ab, da dort Gräser und Kräuter stehen, die sonst nicht zur Verfügung ständen. Das kann schon mal zu belästigung von Spaziergängern kommen, oder sollte ich sagen "durch Spaziergänger"?
Die Tiere haben alle einen Stall - die Ausführung des Schafstalles hatte ich ja hier mal beschrieben - dieser ist sicher als altmodisch zu betrachten, tut aber den robusten Schafen seinen Dienst. Wir wollen es auch nicht übertreiben. Die Tiere werden nicht als Kindersatz gesehen - und wenn die Kinder in ungestrichenen Zimmern leben können, dann können es die Pferde auch

Wir übertreiben es nicht, werden den Tieren aber gerecht, hoffe ich. Es gibt Zeiten, in den das wie geplant funktioniert und es gibt Zeiten, wo die Tiere auch mal hinten anstehen müssen. Solange sie keinen Sachden davon tragen.
Glücklichweise haben wir einen kleineren Schlachthof in der Nähe, wo die Tiere professionell geschlachtet werden können. Wenn Not am Mann ist, dann sind wir und auch Nachbarn in der Lage, dem etwaigen Elend ein Ende zu setzen.
Bisher hatte ich nur 1x ne Diskussion mit einer VEganerin bei einer HOfführung, die mir vorwarf, daß ich das schlechte Karma und die kranken Schwingungen meiner Scahfe (die lagen gerade auf der fetten Obstwiese unter den blühenden Bäumen und hielten MIttagsruhe) beim Essen mit einverlieben würde und auch meinen Kindern damit schaden würde. Die Situation war grotesk. Was glücklicherweise auch die anderen Touris so empfanden.
Alle anderen Besucher empfinden es hier als eine gesunde Mischung zwischen Bauernhofromantik und realer Nutzung von Vieh.