Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

Olaf
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Re: Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

#11

Beitrag von Olaf »

Meischekuchen durchstossen
Vielleicht hätte ich umrühren schreiben sollen, klingt weniger kompliziert....... Besser? ;) Ich bleib jedenfalls dabei, dass es einfach ist, und insb. außer nem großen Topf und nem Gärballon kein Werkzeug braucht. Ja, und Hefe und Antigel kann man auch noch weglassen, irgendwie gärt es auch so. Ich mach mir die Arbeit aber nicht, um was zu kreieren, was man eventuell trinken oder eventuell auch in die Tonne hauen kann, auch hab ich es gern reproduzierbar, um es immer besser zu können. Aber egal, die Kuh ist ja vom Eis, und den Rest kannst Du Dir in Ruhe anschauen.
Ich glaube mich übrigens zu erinnern, dass normale Mostereien keinen Traubenwein herstellen dürfen, da haben wahrscheinlich irgendwelche Kartelle ihre Pfoten drin bzw. drauf.
LG
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
rotoflex

Re: Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

#12

Beitrag von rotoflex »

Ja die Kuh ist vom Eis :flag:
Das mit dem Rotwein probiere ich im kleinen Stil,wenns schief laufen sollte liegen eben ein paar Flaschen roter Essig auf Lager, :pfeif:
In diesem Sinne
Olaf
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Re: Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

#13

Beitrag von Olaf »

wenns schief laufen sollte liegen eben ein paar Flaschen roter Essig auf Lager,
*lach*, wir erwägen jetzt ernsthaft, (Idee kam von Centauri) einen Teil unserers Rotweins dann zu Essig weiter zu verarbeiten, weil, so viel Rotwein trinken wir ja gar nicht, und ein Rotweinessig ist was feines und auch rel. teuer. Wenns Dir also gelungen ist, gib Bescheid :lol:
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Benutzer 72 gelöscht

Re: Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

#14

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Dann häng ich das mal hier an - meinen Misserfolg :rot:

Es waren ein paar Weinbeeren übrig geblieben und da wir ja sowieso mal probieren wollten, Wein zu machen, hab ich einfach einen Plastikeimer mit gut zerdrückten Weinbeeren gefüllt - ein bisschen Zucker dazu (weil unsere Beeren sind nicht so richtig süß geworden), dann mit einem Plastik luftdicht abgeschlossen - Entlüftung mittels Strohhalm, der in einem Wasserglas endete.
Plötzlich sah ich einen pelzigen weißen Belag oben drauf und erschrak: Schimmel!!
hab leider alles entsorgt und erst danach gelesen, dass das wahrscheinlich "nur" Kahmhefen waren, denn da war eine Luftschicht zwischen Plastikfolie und Flüssigkeit.
Oben roch es irgendwie nach Bier, am Boden des Eimers aber war echter Wein, der auch so roch und kein Essig! :hhe:
Oder eher Sturm, schmeckte noch süß, aber schon ein bisschen - anders, hm...
Schmeckte gut, aber nicht wie der Wein, den ich kenne (Zweigelt), wir haben ja Uhudler (Direktträger)- Pflanzen.

Also wird das wohl noch funktionieren - später mal, wenn ich einen echten Gärballon habe.
Mein ehrgeiziges Ziel war nämlich, einen Wein ganz ohne Zusätze herzustellen.
Was muss man denn dabei beachten?
Ich hab den Wein nur mit kaltem Wasser abgewaschen, da ich ja eben die Original-Hefen drauf/drin haben wollte. Angeblich macht das ja viel für den Geschmack aus.
Olaf hat geschrieben:Ich denke auch, dass der ja oben aufschwimmende Maische"kuchen" schützt.
Wie sieht denn dieser Maischekuchen aus?
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fuxi
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Re: Auf die schnelle frischen Wein verarbeiten

#15

Beitrag von fuxi »

ina maka hat geschrieben:
Olaf hat geschrieben:Ich denke auch, dass der ja oben aufschwimmende Maische"kuchen" schützt.
Wie sieht denn dieser Maischekuchen aus?
Das kommt drauf an, woraus er besteht. Bei dir waren das die zerdrückten Weinbeeren. Maische ist generell der mit Flüssigkeit aufgeschlämmte, zucker-, bzw. stärkehaltige Ausgangsstoff, also Malzschrot bei Bier und zerkleinerte Früchte bei Wein. Je nach Fruchtart schwimmen die meistens oben (Quitte geht angeblich unter).
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