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Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Sa 17. Sep 2016, 14:45
von poison ivy
Lehrling hat geschrieben:Für Eiweißgewinnung und gesunde Böden wäre dann Hanfanbau doch viel besser, es gibt ja auch Sorten die nicht für Cannabis taugen.
jede Menge Info zB im
Nutzhanf Magazin oder beim
deutschen Hanfverband, ist das nicht herrlich, in D gibt es fuer jeden Sch..iet einen eigenen Verband
trotz aller Gesundheit, hemp schmeckt echt widerlich, schon mal probiert?
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Sa 17. Sep 2016, 14:49
von Benutzer 72 gelöscht
poison ivy hat geschrieben:trotz aller Gesundheit, hemp schmeckt echt widerlich, schon mal probiert?
oh?? Diese kleinen Körnchen, die weich sind und nach Nuss schmecken??
Ich bin süchtig danach....
total lecker!!
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Sa 17. Sep 2016, 16:36
von Benutzer 4754 gelöscht
strega hat geschrieben:zum Thema Blattläuse und Virus: gibts Erfahrungswerte mit Marienkäfern? Wenn nicht könnte das eine Marktlücke sein, Lieferung von einer Horde Marienkäfer mit ausgeprägt gesundem Appetit...
dann sind die Blattläuse biologisch bekämpft. Oder übertragen dann die Marienkäfer das Virus?....
zumindest bei mir im Garten funktioniert das prima, wenns Läuse gibt gibts auch genug Marienkäfer, brauch gar nicht gross was tun dagegen...
Theoretisch reicht ein kurzer Stich einer Laus und die Pflanze ist dahin.
Marienkäfer können große Läusepopulationen in Schach halten (zum Beispiel im Getreide im Frühjahr), aber dazu taugen sie recht wenig weil sie nicht gründlich genug die Läuse auffressen.
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Sa 17. Sep 2016, 16:44
von Rohana
dazu = zur Virusbekämpfung. Die Beziehung Laus /Marienkäfer ist ein (schwankendes) Gleichgewicht, was den Schaden durch die Läuse selbst im Regelfall genug eindämmt, für die Virusübertragung reichen aber offensichtlich kleinere Populationen innerhalb dieses Gleichgewichts mit dem Marienkäfer.
Die Marienkäfer bei uns waren jedenfalls sehr fleissig:
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Mi 21. Sep 2016, 11:42
von Rati
Hallo Rohanna & Oelkanne,
Danke euch beiden noch für die beantwortung meiner Frage.
Hatte erst heute Zeit mal nachzuschauen.
Rohana hat geschrieben:Das liegt meines Wissens nach in den Händen der Züchter. Irgendwo wird es hoffentlich ein paar Pflänzchen geben, durch die sich die gewünschte Resistenz einkreuzen lässt

jo, wäre doch gut. Resistenz gegen Viren ist zwar nicht ganz so einfach, aber wer weis.
Hab vorgestern gehört, das jetzt eine Weizensorte gezüchtet wurde (ohne gen tec.)die gegen Mehltau resistent sein soll.
Das ist zwar ein Pilz, aber ein ziemlich verbreiteter Schädling so weit ich weis.
Grüße Rati
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Mi 21. Sep 2016, 22:11
von Rohana
Mehltau in Getreide wär aktuell kein grosses Problem, das wäre es vor ein paar Jahren mal gewesen, erzählte uns der Prof auf dem Phytomedizin-Feldtag (wir hatten nämlich tatsächlich ein wenig Mehltau feststellen können auf den Versuchspflanzen). Resistenzen gibts da wohl schon länger - wenn ich in den aktuellen Sortenführer für Getreide gucke, finde ich kaum Sorten ohne mittlere bis hohe Mehltau-Resistenz bei Winterweichweizen und Wintergerste in neueren Sorten.
Re: Huelsenfruechte und Nachhaltigkeit
Verfasst: Mi 21. Sep 2016, 22:57
von Benutzer 4754 gelöscht
Rohana hat geschrieben:Mehltau in Getreide wär aktuell kein grosses Problem, das wäre es vor ein paar Jahren mal gewesen, erzählte uns der Prof auf dem Phytomedizin-Feldtag (wir hatten nämlich tatsächlich ein wenig Mehltau feststellen können auf den Versuchspflanzen). Resistenzen gibts da wohl schon länger - wenn ich in den aktuellen Sortenführer für Getreide gucke, finde ich kaum Sorten ohne mittlere bis hohe Mehltau-Resistenz bei Winterweichweizen und Wintergerste in neueren Sorten.
und trotzdem braucht man ab und an den Schuss Vegas in der Mischung