@Dyrsian,
eigentlich ist es doch gleich, ob 7 Mrd oder 10 Mrd. Ich weiß die Zahlen nicht mehr genau, wieviel Menschen jetzt schon nicht genug zu essen haben und von Nahrungshilfe abhängig sind.
@Thomas,
ja heute brauchen sich viele mit den Lebensmitteln nicht mehr abplagen. Raus aus der Verpackung und rein in die Mikrowelle.
Zum Thema Gemüse - ich habe ja vollstes Verständnis, wenn jemand keinen Garten hat, dass er sich alles kauft. Aber wenn ich in unserem Umfeld sehe, dass die Landschaftsgartenbauer Gärten umgestalten, jeder Obstbaum wird abgeschnitten und rausgerissen, die Erde mit dem Bagger weggebaggert, dann kommt Kies auf die Flächen, ein paar mit Steinen gefüllte Gabionen und dann braucht es natürlich auch eine Kühlung im Haus, selbst unter der Markise ist es auf der Terasse unnatürlich heiss wie im Grand Cannyon und das entspricht dem heutigen Zeitgeist.
Wer Rasen hat, lässt den ganzen Tag den Rasenmährobotter laufen, damit ist alles immer schön gepflegt, aber Natur hat da keinen Platz mehr.
Mir erscheint es so, als würde die Ernährung immer weiter ausgesourct und Ald.... Lid..... und Co bestimmten nicht nur den Speiseplan, sondern auch die Deko im Haus vom Frühling bis zum Winter, ebenso was die Leute anziehen usw.
Man liest ja ganz selten was, welche Umweltschäden beim Baumwollanbau entstehen, aber ein T-Shirt um 3 Euro kann nur vom Anfang bis zum Ende aus Ausbeutung entstehen. Und bei der Ernährung läuft es ziemlich ähnlich.
Um zur Ernährung wieder zurückzukommen, ich habe zum Glück meine eigene Teeplantage

und brauche diese parfümierten und aromatisierten Tees im Geschaft nicht kaufen,
ich muss auch keinen Saft aus dem Geschäft nach Hause tragen,
aber von selbst macht sich das alles nicht.
Auch für den Garten liesse sich so gut wie alles kaufen, ich staune immer, wenn ich in ein nahegelegenes Gartencenter komme, welche Dünger und Pflanzenhilfsmittel es alles zu kaufen gäbe.
Auf der anderen Seite, in wievielen Siedlungsgärten trauen sich die Leute keinen Kompost anlegen, keine Brühen und Jauchen aus Pflanzen ansetzen, weil sie ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis haben wollen. Selbst Löwenzahn stört inzwischen, weil die Samen könnten ja die modernen Kiesgärten anfliegen und dort dann keimen und wachsen.
Wieviele Gartler haben noch tierischen Mist, das Wissen über Kompost, Pflanzendüngung ist auch immer mehr im Schwinden- und ich staune auch darüber, welche Mittel im Garten angewendet werden- weil irgendwo Unkraut stört- aber die anderen sollen sich bitte sehr doch dafür einsetzen, dass es nur noch Bioobst und -gemüse zu kaufen gibt.
Da helfen auch die derzeit sehr viel angebotenen Selbstversorgerbücher nicht viel, da schreibt auch nur einer vom anderen ab-
Ob es Reichtum ist, sich alles kaufen zu können- hm, keine Ahnung, ich sehe die Fähigkeit und das Wissen, aus eigener Kraft mit den eigenen Händen etwas schaffen zu können - als hohen Wert an.