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Re: Mein Versuch mit Naturbauten/ Naturzäunen

Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 10:06
von Gelöschter Benutzer 54
bei mir wurzeln salweidenstecklinge gut, schneller im wachstum sind aber jene, die irgendwo von alleine aufgegangen sind und von mir dorthin umgepflanzt werden, wo ich sie brauche.

für ne richtig dichte hecke sind die aber nicht die erste wahl, weil sie flachwurzler sind und sehr viel raum für ihre wurzeln brauchen. die eine oder andere kann sicher gut dicht an dicht mit anderen eher tief wurzelnden bäumen/sträuchern stehen, nur flachwurzler an flachwurzler geht auf lange sicht nicht wirklich gut.

Re: Mein Versuch mit Naturbauten/ Naturzäunen

Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 19:45
von cfun
Akopalüze hat geschrieben: Ich kann anhand meiner Erfahrungen bestätigen, dass dünne und kleine Stecklinge von der Salweide meistens keine Wurzeln bekommen. Mit dickeren Ästen geht es aber doch. Ich hatte spaßeshalber mal einen dickeren Ast ( ca. 5cm Durchmesser, etwas kürzer als 2m) in mein Regenfass(IBC) getan und der ist gut bewurzelt.
Danke für den Tipp!! Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
kraut_ruebe hat geschrieben:für ne richtig dichte hecke sind die aber nicht die erste wahl, weil sie flachwurzler sind und sehr viel raum für ihre wurzeln brauchen.
Mist. Aber ich werde es trotzdem mal versuchen. Erstens habe ich das Schnittgut ja eh da, zweitens ist es m.E. nicht feucht genug für andere Weiden und drittens möchte ich auch einen Wildtiergarten und die Salweide scheint da eine der besten Arten zu sein, z.B. wiki:
Zusammen mit der Eiche ist die Salweide die bedeutendste Pflanze für die heimische Schmetterlingsfauna. Beinahe einhundert Arten ernähren sich von der Salweide, entweder als Futterstrauch für die Raupen oder als Nährpflanze für die erwachsene Imago. Besonders im zeitigen Frühjahr bietet sie den überwinterten Faltern eine wichtige Nahrungsquelle. Von besonderer Bedeutung sind die noch nicht zu hoch gewachsenen Jungsträucher entlang von Waldrändern und Wegen, da die Schmetterlinge bevorzugt ihre Eier darauf ablegen.

Re: Mein Versuch mit Naturbauten/ Naturzäunen

Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 20:24
von poison ivy
dezent am Thema vorbei:
ich hab Wasserschoesslinge vom Obstbaumschnitt im Spaetherbst zu einem Erbsenspalier gesteckt
jetzt treibt ein Teil vom Spalier :haha:

scheint so zu sein, dass Gruenzeug, wenn man es nicht will oder erwartet deutlich mehr Ueber-Lebenswillen zeigt,
als wenn man es haetschelt

Re: Mein Versuch mit Naturbauten/ Naturzäunen

Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 22:02
von Wicheler
poison ivy hat geschrieben:dezent am Thema vorbei:
ich hab Wasserschoesslinge vom Obstbaumschnitt im Spaetherbst zu einem Erbsenspalier gesteckt
jetzt treibt ein Teil vom Spalier :haha:

scheint so zu sein, dass Gruenzeug, wenn man es nicht will oder erwartet deutlich mehr Ueber-Lebenswillen zeigt,
als wenn man es haetschelt
Ist doch prima, machste Edelreiser drauf und du hast neue Bäume :daumen:
Das meiste, was bei mir wächst, kommt aus Samen und Stecklingen und ist bei Bedarf veredelt. Ich finde es unheimlich spannend, so ein Bäumchen von klein auf wachsen zu sehen und irgendwann die ersten Früchte zu ernten, dauert halt :kaffee: und dauert :kaffee: du dauert :kaffee: und....

Re: Mein Versuch mit Naturbauten/ Naturzäunen

Verfasst: Mo 9. Mai 2016, 22:12
von Wicheler
cfun hat geschrieben:Das scheint schon älter zu sein *träum*

http://inhabitat.com/wp-content/blogs.d ... ees-12.jpg

http://4.bp.blogspot.com/-pBD5CpnKuz0/T ... fence1.jpg (also denk dran, immer schön schneiden! :lol: )
Hallo,

diese "Bauten" aus den, ich nenn sie mal Schlingpflanzen, hab ich schon öfter gesehen. Das trifft aber eigentlich nicht den Kern der Sache. In verschiedenen (älteren)Texten ist immer die Rede vom Zusammenwachsen des Holzes zu einer festen Wand. Der link mit den dicken Bäumen, da ist irgendwann nicht konsequent weiter "gebaut" worden, schade.
cfun hat geschrieben:(also denk dran, immer schön schneiden! :lol: )
Stimmt!


Trotzdem, danke für die links.