Re: Selbstversorger-Saatgutrakete
Verfasst: Di 12. Jan 2016, 13:43
Ach so - das würde man dann aber Gentransfer nennen.
Auskreuzen ist, eine genetisch bedingte unerwünschte Eigenschaft durch Kreuzung loszuwerden, z.B. Salate sie nicht mehr bitter schmecken wie ihre nahen Verwandten, aus denen sie hervorgegangen sind.
Wie schon erläutert, kann man ein Gen nur in einfachen Fällen in einen anderen Organismus verpflanzen und dieser hätte dann die Fähigkeit auch. So etwa nach Hund plus Gen fürs Fliegen = Flughund.
Tatsache ist aber, dass sehr viele Kulturpflanzen enge Verwandte in der Wildflora haben und man das deshalb nie ganz ausschliessen kann. Von Weizen in Amaranth ist wohl sehr unwahrscheinlich, von Saathafer in Flughafer hingegen nicht.
Es wird vermutet, dass Viren genau so einen Gentransfer bewirken könnten, und nicht alle Viren sind streng wirtsspezifisch. Auch Pflanzenkrankheiten mit Wirtswechsel (viele Rostpilze) könnten dies bewirken.
Das Hauptproblem bei künstlich resistent gezüchteten Pflanzen ist aber etwas anderes.
Erstens, es kann zwischen nah verwandten Arten passieren und der Schaden wäre nicht wieder gutzumachen. Haftung gäbe es keine.
Zweitens, da werden resistente Rassen patentiert, obwohl die Resistenz nicht am Schreibtisch neu erfunden wurde, sondern aus nah verwandten Wildarten "extrahiert" woden ist. In der Softwareindustrie ist genau das (Einbau fremden Codes ohne Lizenz des Eigentümers der Quellsoftware) verboten.
Drittens, wenn sich eine Kultur solcher Pflanzen neben einem Acker befindet, dessen Eigentümer - aus welchen Gründen auch immer - gentechfreie Ware produzieren will, dann verunreinigt und entwertet diese Nachbarschaft seine Ernte.
Viertens, Kulturpflanzen können sich plötzlich selbständig machen und Teil der Wildflora werden (Färberwaid, Robinie usw.)
Auskreuzen ist, eine genetisch bedingte unerwünschte Eigenschaft durch Kreuzung loszuwerden, z.B. Salate sie nicht mehr bitter schmecken wie ihre nahen Verwandten, aus denen sie hervorgegangen sind.
Wie schon erläutert, kann man ein Gen nur in einfachen Fällen in einen anderen Organismus verpflanzen und dieser hätte dann die Fähigkeit auch. So etwa nach Hund plus Gen fürs Fliegen = Flughund.
Tatsache ist aber, dass sehr viele Kulturpflanzen enge Verwandte in der Wildflora haben und man das deshalb nie ganz ausschliessen kann. Von Weizen in Amaranth ist wohl sehr unwahrscheinlich, von Saathafer in Flughafer hingegen nicht.
Es wird vermutet, dass Viren genau so einen Gentransfer bewirken könnten, und nicht alle Viren sind streng wirtsspezifisch. Auch Pflanzenkrankheiten mit Wirtswechsel (viele Rostpilze) könnten dies bewirken.
Das Hauptproblem bei künstlich resistent gezüchteten Pflanzen ist aber etwas anderes.
Erstens, es kann zwischen nah verwandten Arten passieren und der Schaden wäre nicht wieder gutzumachen. Haftung gäbe es keine.
Zweitens, da werden resistente Rassen patentiert, obwohl die Resistenz nicht am Schreibtisch neu erfunden wurde, sondern aus nah verwandten Wildarten "extrahiert" woden ist. In der Softwareindustrie ist genau das (Einbau fremden Codes ohne Lizenz des Eigentümers der Quellsoftware) verboten.
Drittens, wenn sich eine Kultur solcher Pflanzen neben einem Acker befindet, dessen Eigentümer - aus welchen Gründen auch immer - gentechfreie Ware produzieren will, dann verunreinigt und entwertet diese Nachbarschaft seine Ernte.
Viertens, Kulturpflanzen können sich plötzlich selbständig machen und Teil der Wildflora werden (Färberwaid, Robinie usw.)