Re: DSL-Richtfunkstrecke?
Verfasst: Sa 28. Nov 2015, 13:15
100 Meter mit gewöhnlichem WiFi kannst du vergessen. Da ist Richtfunk schon das was es braucht.
Bei den Nachbar-WLans die man sieht ist es gewöhnlich so, dass man nur die SSID gut erkennen kann, die Bandbreite selbst ist, wenn man sich einwählen könnte, dann grottenschlecht bis unbrauchbar.
Bei der Hardware dürfte die Wetterfestigkeit das längerfristige Problem sein, Billighersteller sparen immer an der Qualität des Gehäuses (Kondenswasser --> Tod des Innenlebens). Montiere Sender und Empfänger witterungsgeschützt, d.h. unter Vordach, auch wenn im Manual steht, dass es outdoortauglich sei.
Blitzschutz könnte auch ein Thema sein.
Wegen der Konfiguration: Probier das Ding zuerst im Bridge-Modus aus und verbinde den Sender mit einem Ethernet-Kabel mit einem der LAN-Ports des DSL-Modems (FritzBox oder was es ist). Am Empfänger hast du dann, wenns funktioniert, wieder Ethernet und kannst daran einen Laptop oder PC per Kabel anschliessen und es sollte genau so funktionieren, wie wenn er direkt am LAN-Port des DSl-Modems hängen würde.
Du hast dann die gleiche IP-Konfiguration wie im LAN vor der Funkstrecke.
Bandbreite (gibt Internet-Seiten die das machen) mit und ohne Funkstrecke messen und kontrollieren, ob die Bandbreite etwa dem entspricht was der Hersteller der Funkstrecke verspricht. Wenn der DSl-Anschluss im Haupthaus zu langsam ist, kannst du einen Filetransfer im lokalen Netz über die Funkstrecke machen.
Wenn das funktioniert, erst dann würde ich die Konfiguration des Netzes Deiner Situation anpassen. Der Hersteller sollte im Handbuch Informationen geben über Kanalwahl und so weiter. Das ist wichtig, denn wenn sich Netze gegenseitig stören, geht die Bandbreite rasch in den Keller.
An den Ausgang der Funkstrecke im entfernten Gebäude kannst du dann einen WiFI-Access Point hängen, in Subnetze trennen und was du möchtest.
Du kannst dort auch eine WebCam aufstellen und der trotz DHCP eine feste IP zuteilen, damit sie einfacher zu finden ist. Es ist aber schwierig, Fehler zu finden, wenn das Problem an mehreren Geräten liegen könnte, deshalb würde ich zuerst im Bridge-Modus testen.
Falls der Hersteller des Richtfunkgeräts keine entsprechende Software beilegt oder diese unbrauchbar sein sollte: Im Netz findest du Diagnose-Tools für WLans, die Netze, Kanäle, Signalstärken und so weiter anzeigen (such nach WiFi stumbler, WIFI scanner).
Wenn das entfernte Gebäude ein Gästehaus ist, solltest du im Router des lokalen Netzes (gewöhnlich ist das das DSL.Modem selbst) einstellen, dass sich WLAN-Clients nicht gegenseitig sehen können - sonst können die Gäste deine privaten Laptops und Server anzapfen, wenn die nicht gut gesichert sind. Oder du konfigurierst den WiFi Access Point im Gästehaus entsprechend und hängst den Richtfunk an den DMZ-Port deines DSL-Routers, falls er einen hat.
Falls Sicherheit ein Thema ist (Funknetze sind prinzipiell leicht abhör- und knackbar, auch Richtfunk ist davon prinzipiell betroffen, denn auch Richtfunk streut), dann konfigurierst du die Sicherheit nicht im WiFiAccessPoint, sondern in einer vorgeschalteten Firewall. Optimal wäre, die Richtfunkstrecke über einen extra dafür aufgebauten VPN-Tunnel zu betreiben.
Bei den Nachbar-WLans die man sieht ist es gewöhnlich so, dass man nur die SSID gut erkennen kann, die Bandbreite selbst ist, wenn man sich einwählen könnte, dann grottenschlecht bis unbrauchbar.
Bei der Hardware dürfte die Wetterfestigkeit das längerfristige Problem sein, Billighersteller sparen immer an der Qualität des Gehäuses (Kondenswasser --> Tod des Innenlebens). Montiere Sender und Empfänger witterungsgeschützt, d.h. unter Vordach, auch wenn im Manual steht, dass es outdoortauglich sei.
Blitzschutz könnte auch ein Thema sein.
Wegen der Konfiguration: Probier das Ding zuerst im Bridge-Modus aus und verbinde den Sender mit einem Ethernet-Kabel mit einem der LAN-Ports des DSL-Modems (FritzBox oder was es ist). Am Empfänger hast du dann, wenns funktioniert, wieder Ethernet und kannst daran einen Laptop oder PC per Kabel anschliessen und es sollte genau so funktionieren, wie wenn er direkt am LAN-Port des DSl-Modems hängen würde.
Du hast dann die gleiche IP-Konfiguration wie im LAN vor der Funkstrecke.
Bandbreite (gibt Internet-Seiten die das machen) mit und ohne Funkstrecke messen und kontrollieren, ob die Bandbreite etwa dem entspricht was der Hersteller der Funkstrecke verspricht. Wenn der DSl-Anschluss im Haupthaus zu langsam ist, kannst du einen Filetransfer im lokalen Netz über die Funkstrecke machen.
Wenn das funktioniert, erst dann würde ich die Konfiguration des Netzes Deiner Situation anpassen. Der Hersteller sollte im Handbuch Informationen geben über Kanalwahl und so weiter. Das ist wichtig, denn wenn sich Netze gegenseitig stören, geht die Bandbreite rasch in den Keller.
An den Ausgang der Funkstrecke im entfernten Gebäude kannst du dann einen WiFI-Access Point hängen, in Subnetze trennen und was du möchtest.
Du kannst dort auch eine WebCam aufstellen und der trotz DHCP eine feste IP zuteilen, damit sie einfacher zu finden ist. Es ist aber schwierig, Fehler zu finden, wenn das Problem an mehreren Geräten liegen könnte, deshalb würde ich zuerst im Bridge-Modus testen.
Falls der Hersteller des Richtfunkgeräts keine entsprechende Software beilegt oder diese unbrauchbar sein sollte: Im Netz findest du Diagnose-Tools für WLans, die Netze, Kanäle, Signalstärken und so weiter anzeigen (such nach WiFi stumbler, WIFI scanner).
Wenn das entfernte Gebäude ein Gästehaus ist, solltest du im Router des lokalen Netzes (gewöhnlich ist das das DSL.Modem selbst) einstellen, dass sich WLAN-Clients nicht gegenseitig sehen können - sonst können die Gäste deine privaten Laptops und Server anzapfen, wenn die nicht gut gesichert sind. Oder du konfigurierst den WiFi Access Point im Gästehaus entsprechend und hängst den Richtfunk an den DMZ-Port deines DSL-Routers, falls er einen hat.
Falls Sicherheit ein Thema ist (Funknetze sind prinzipiell leicht abhör- und knackbar, auch Richtfunk ist davon prinzipiell betroffen, denn auch Richtfunk streut), dann konfigurierst du die Sicherheit nicht im WiFiAccessPoint, sondern in einer vorgeschalteten Firewall. Optimal wäre, die Richtfunkstrecke über einen extra dafür aufgebauten VPN-Tunnel zu betreiben.