Re: Probleme mit Solarstrom
Verfasst: Sa 5. Sep 2015, 11:04
Zur Idee, zwei Phasen miteinander verbinden zu wollen, wurde das Nötige schon gesagt. Warum wohl macht sich das E-Werk die Mühe drei spannungsführende Drähte zu verlegen?
Bei einer mit 25A träge abgesicherten Installation werden bei Kurzschluss mit grossem Leitungsquerschnitt über einige Zehntelsekunden recht viele Kilowatt Leistung frei, was sehr beeindruckende Effekte am Ort der Bastelei erzeugen wird (bitte nicht ausprobieren).
Eine (beliebige) Phase gegen Neutralleiter gibt, ebenfalls Physikunterricht Stand 1980, die bekannten 230 Volt.
Folglich gibt es in grösseren Wohnungen neben Geräten mit hoher Leistungsaufnahme (Backofen, Kochherd) meistens drei unabhängige 230V-Kreise (einer pro Drehstromphase), die separat abgesichert sind. Der Eli plant die Hausinstallation so, dass die Lasten der drei Kreise ungefähr gleich sind.
Bei kleinen Einspeiseleistungen reicht es offenbar aus, alles in eine einzige Phase zu drücken, weil die Last im Netz nie ganz symmetrisch ist und sich das in einem Quartier dann wieder ausgleicht und dann nur ein Einphasen-Wechselrichter benötigt wird.
Genaues dazu lässt sich beim E-Werk erfahren.
Du solltest die Einspeisung auf die Phase legen, wo der grösste Verbrauch während der Zeit ist, wo die Sonne scheint.
Im Sommer wenn die PV-Anlage viel bringt, dürfte das diejenige sein, wo der Kühlschrank und die Kühltruhe dran laufen. Mit Timer könnte man auch noch Waschmaschine und Geschirrspüler tagsüber zeitverschoben laufen lassen.
Damit die gewünschten Steckdosen an der gleichen Phase sind, muss man im Verteiler umklemmen. Oft wird dadurch aber die Installation unübersichtlicher, weil bei nicht separat abgesicherten Räumen oder gar solchen mit mehreren Steckdosen, die nicht an der gleichen Phase sind, bald keine Sau mehr drauskommt was wo dran hängt. Wenn dann noch Elektrobastler mit Umbauten am Werk sind, wird es zum Detektivspiel, einen Raum spannungslos zu machen.
Weil zwei Phasen zueinander 400V Spannung haben, dürfen sie nicht im gleichen Leerrohr geführt werden, wenn es sich nicht um Drehstrom handelt. Zudem funktionieren die einphasigen FI-Schalter nicht, wenn sich zwei Phasen den Neutralleiter vor dem FI teilen. Wegen der vorgeschriebenen Farbcodierung für Neutralleiter (hellblau) kann man auch nicht einfach zwei Neutralleiter einziehen, da man diese auch nicht vertauschen darf. Das macht nachträgliche Umbauten oder Umklemmungen zusätzlich kompliziert.
Bei einer mit 25A träge abgesicherten Installation werden bei Kurzschluss mit grossem Leitungsquerschnitt über einige Zehntelsekunden recht viele Kilowatt Leistung frei, was sehr beeindruckende Effekte am Ort der Bastelei erzeugen wird (bitte nicht ausprobieren).
Eine (beliebige) Phase gegen Neutralleiter gibt, ebenfalls Physikunterricht Stand 1980, die bekannten 230 Volt.
Folglich gibt es in grösseren Wohnungen neben Geräten mit hoher Leistungsaufnahme (Backofen, Kochherd) meistens drei unabhängige 230V-Kreise (einer pro Drehstromphase), die separat abgesichert sind. Der Eli plant die Hausinstallation so, dass die Lasten der drei Kreise ungefähr gleich sind.
Bei kleinen Einspeiseleistungen reicht es offenbar aus, alles in eine einzige Phase zu drücken, weil die Last im Netz nie ganz symmetrisch ist und sich das in einem Quartier dann wieder ausgleicht und dann nur ein Einphasen-Wechselrichter benötigt wird.
Genaues dazu lässt sich beim E-Werk erfahren.
Du solltest die Einspeisung auf die Phase legen, wo der grösste Verbrauch während der Zeit ist, wo die Sonne scheint.
Im Sommer wenn die PV-Anlage viel bringt, dürfte das diejenige sein, wo der Kühlschrank und die Kühltruhe dran laufen. Mit Timer könnte man auch noch Waschmaschine und Geschirrspüler tagsüber zeitverschoben laufen lassen.
Damit die gewünschten Steckdosen an der gleichen Phase sind, muss man im Verteiler umklemmen. Oft wird dadurch aber die Installation unübersichtlicher, weil bei nicht separat abgesicherten Räumen oder gar solchen mit mehreren Steckdosen, die nicht an der gleichen Phase sind, bald keine Sau mehr drauskommt was wo dran hängt. Wenn dann noch Elektrobastler mit Umbauten am Werk sind, wird es zum Detektivspiel, einen Raum spannungslos zu machen.
Weil zwei Phasen zueinander 400V Spannung haben, dürfen sie nicht im gleichen Leerrohr geführt werden, wenn es sich nicht um Drehstrom handelt. Zudem funktionieren die einphasigen FI-Schalter nicht, wenn sich zwei Phasen den Neutralleiter vor dem FI teilen. Wegen der vorgeschriebenen Farbcodierung für Neutralleiter (hellblau) kann man auch nicht einfach zwei Neutralleiter einziehen, da man diese auch nicht vertauschen darf. Das macht nachträgliche Umbauten oder Umklemmungen zusätzlich kompliziert.