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Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Mi 8. Jul 2015, 15:25
von Dyrsian
Peile ich nicht: Wenn ich ein Loch in einem Würfel mit Silikon ausgieße habe ich einen Zylinder. Wie soll ich einen Zylinder mit Beton ausgießen? Und im übrigen: wieso nimmst du dann nicht einfach ein Rohr mit 8 cm Durchmesser? :hmm:

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Mi 8. Jul 2015, 16:01
von Haushahn
über das habe ich auch schon getüftelt ; )
aber man kann auch den zylinder mit silikon ausgießen und den würfel übergiesen. das teil aus beton ist wieder ein würfel mit sackloch. Renysol, geht das in die richtung? willst du sagen, was es wird? :)

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Mi 8. Jul 2015, 17:19
von Renysol
Haushahn hat geschrieben:über das habe ich auch schon getüftelt ; )
aber man kann auch den zylinder mit silikon ausgießen und den würfel übergiesen. das teil aus beton ist wieder ein würfel mit sackloch. Renysol, geht das in die richtung? willst du sagen, was es wird? :)
Ja, der Hahn hat recht. Genau das wird es. Ergebnis ist ein Objekt, dass genauso wie die Urform aussieht. Das Silikon wird auch außen um den Würfel gegossen. Ist auch nur ein Test für komplexere und größere Objekte. Seit ich das mit dem Betonzeug wieder mache, kommen die Ideen schneller als ich arbeiten kann.

Wenn immer noch nicht verständlich ist, setze ich demnächst ein Bild hier rein.

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Do 9. Jul 2015, 10:57
von WernervonCroy
Du hast schon 20 € dafür gelöhnt, also muss es was gaaaaanz interessantes sein. Spanne uns doch nicht so auf die Folter.
Ich persönlichwürde die Drehbank aus unserer Firma nehmen, allerdings habe ich mal Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik gelernt und kann das selbst machen. Zuhause habe ich so was noch nicht. Hast sicher irgendwelche Metallfirmen in deiner Ecke, die machen dir so was an einer normalen Drehmaschine innerhalb von ein paar Min. CNC würde das programmieren länger dauern, aber bei Masse sicher interessant. Holz ist weicher als Metall, aber wir haben uns in der Lehre sogar Feilenhefte selbst gedreht/gedrechselt^^

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Do 9. Jul 2015, 11:44
von Renysol
WernervonCroy hat geschrieben:Du hast schon 20 € dafür gelöhnt, also muss es was gaaaaanz interessantes sein. Spanne uns doch nicht so auf die Folter.
Ich persönlichwürde die Drehbank aus unserer Firma nehmen, allerdings habe ich mal Zerspanungsmechaniker Fachrichtung Drehtechnik gelernt und kann das selbst machen. Zuhause habe ich so was noch nicht. Hast sicher irgendwelche Metallfirmen in deiner Ecke, die machen dir so was an einer normalen Drehmaschine innerhalb von ein paar Min. CNC würde das programmieren länger dauern, aber bei Masse sicher interessant. Holz ist weicher als Metall, aber wir haben uns in der Lehre sogar Feilenhefte selbst gedreht/gedrechselt^^
Ich wollte niemanden auf die Folter spannen. Dachte lediglich, da hier so begabte Handwerker sind, frage ich mal. Ich baue Betonsachen und brauche dafür (manchmal) Formen. Das ist alles, nichts weiter interessantes ...

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Sa 11. Jul 2015, 12:22
von emil17
Du brauchst dann doch das Positiv gar nicht.
Nimm ein Stück Rundholz von 8 cm Durchmesser und passender Länge, schraube es auf eine Platte, und mach vier Seitenwände drum rum, so dass das Negativ dann die Hohlform des Würfel mit Loch in der Mitte wird.

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Sa 11. Jul 2015, 13:10
von Renysol
emil17 hat geschrieben:Du brauchst dann doch das Positiv gar nicht.
Nimm ein Stück Rundholz von 8 cm Durchmesser und passender Länge, schraube es auf eine Platte, und mach vier Seitenwände drum rum, so dass das Negativ dann die Hohlform des Würfel mit Loch in der Mitte wird.
Da hast du natürlich recht, aber ich hatte oben erwähnt, dass es nur eine einfache Vorstufe ist. Am Ende soll(en) es komplexere Form(en) werden, und die kann ich nicht negativ herstellen, dazu reicht mein räumliches Vorstellungsvermögen nicht ...

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Sa 11. Jul 2015, 22:51
von emil17
Nicht umsonst waren Formereien grosse Abteilungen der Giessereien mit Spezialfachkräften.
Was immer geht, ist Schichtenaufbau (so wie bei einem Geländemodell, wo man die Höhenkurven aus Pappe nachschneidet und aufeinaderstapelt), dann ausspachteln.
Du kannst auch das Positiv aus Lehm oder Styropor oder Wachs machen, etwas hart werdendes drum herumgiessen, dann das Positiv herausschmelzen, herauspopeln oder herausbrennen. Styropor lässt sich leicht mit Benzin oder Azeton herauslösen.
Wenn das Ganze ausschalbar werden soll, d.h. wenn du mehrfach abformen willst, musst du die Form zerlegbar machen. Das heisst den Aufwand hoch treiben, zumal man auf dem Beton jede Unsauberkeit der Forminneseite sehen wird.
Man kann auch Hybridbauweise machen, d.h. bei komplizierten Werkstücken eine wiederverwandbare Aussenform machen, und dort verlorene, d.h. für jedes Abformen neu zu erstellende Stücke für zusätzliche Aussparungen innen befestigen.
Das ganze muss bei grossen Werkstücken recht stabil werden, der Schalungsdruck wird hoch, zumal du den Beton ja noch vibrieren musst. Bei Hohlformen neigt der Kern dazu, aufzuschwimmen, mit einer Kraft von Volumen mal Betondichte.

Re: Wie bohre ich ein großes Astloch?

Verfasst: Mo 3. Aug 2015, 00:04
von mot437
Ja. Zwei. Halbschalen mit scharnier und ferschlus. Mit der bandsaege. Machen ? Oder nacher fest ferschrauben