Re: Tiny houses
Verfasst: Mo 29. Jun 2015, 09:00
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Das hat nix mit dir zu tun. Wahrscheinlich hast du ihnen auch nichts gespendetkraut_ruebe hat geschrieben:redest du mit mir? oder ist das lustig oder nur falsch?Renysol hat geschrieben:kraut_ruebe hat geschrieben:
Aber sicherheitshalber nennen sie ja keine Zahlen, sodass die Krauwt bar jeglicher technischer Ahnung die Kohle rübergeschoben hat.
Ja, das finde ich auch und bin auch immer am Probieren. Mit 300 Sonnentagen das ist natürlich super. Trotzdem bleibt die Frage, was ist im Winter, wenn die Sonne kaum was bringt, und besonders bei langen Nebelperioden.kraut_ruebe hat geschrieben:ok.
was die energiegewinnung angeht bin ich nicht deiner meinung. mein bundesland hat 300 sonnentage pro jahr, und der potentielle hersteller dieses dinges ist so ca 1 stunde von meiner landesgrenze entfernt, dort wirds schon nicht so arg viel weniger sein mit sonne. wenn man nun noch die zeiten mit diffusem licht hinzuzählt bleibt nicht gar so viel über was man überbrücken muss.
in richtung sonnenenergie sollte viel mehr versucht werden, nicht nur von dem, sondern überhaupt. kommt halt schon vom threadthema ab.
In Deutschland läuft das alles unter "Bauwagen" (Wagenburg, etc ...) wenn es mobil ist, oder unter Gartenhäuschen wenn es fest ist (es gibt da so jemanden, der sehr jübsche "Hexenhäuschen"-Unikate baut). "Tiny Hous" schwappt jetzt erst langsam aus USA hierher (oder eigentlich zurück, denn die deutsche Bauwagen-Szene ist um einiges älter als das Tiny House Movement und man findet entsprechend viele tolle Umbauten. >>Wagendorf.de<< kennst du schon?).Sabi(e)ne hat geschrieben:Hat hier jemand in D schon so ein winziges Haus gebaut?
Fix oder auf einem Trailer?
Im Prinzip ist das ja nix anderes als ein Zirkuswagen, wenn's auf einem Trailer ist.
<- gar nicht, weil du bei Bauten zum Wohnzweck nicht um die Bauvorschriften drumherum kommst (Dämmung, Baumaterialien, Mindestrgröße, Fundament, ...)Sabi(e)ne hat geschrieben:wie kriegt man sowas mit den deutschen Bauvorschriften kompatibel?
In Deutschland decken die meisten Bauwagenbewohner per PV-Anlage ihren minimalen Strombedarf (LED-Beleuchtung, Reiseradio, stromsparender Laptop - wenn überhaupt) auch im Winter - die benötigte Batteriebank ist nicht riesig.Renysol hat geschrieben:Mit 300 Sonnentagen das ist natürlich super. Trotzdem bleibt die Frage, was ist im Winter, wenn die Sonne kaum was bringt, und besonders bei langen Nebelperioden.
Hallo Fuxi, nur weil du es schreibst ... soll keine Kritik an deiner Meinung sein, aber..fuxi hat geschrieben:In Deutschland decken die meisten Bauwagenbewohner per PV-Anlage ihren minimalen Strombedarf (LED-Beleuchtung, Reiseradio, stromsparender Laptop - wenn überhaupt) auch im Winter - die benötigte Batteriebank ist nicht riesig.Renysol hat geschrieben:Mit 300 Sonnentagen das ist natürlich super. Trotzdem bleibt die Frage, was ist im Winter, wenn die Sonne kaum was bringt, und besonders bei langen Nebelperioden.
Wärme und Warmwasser wird (teils ganzjährig, teils nur im Winter - wenn Solarthermie vorhanden ist) über einen kleinen Ofen (Zeltofen, Kanonenofen, Rocket Stove oder ähnliches) geliefert.
Es gibt für jeden Breitengrad eine optimale Lösung. Irgendwas 1:1 hierhe übertragen zu wollen ist natürlich sinnfrei.
Ist mir durchaus bewusst und ist so gewollt. Gerade weil das Leben im Tiny House, Bauwagen, oder ähnlichem extrem individuell ist und auch sein soll. Welchen Bedarf da der Einzelne hat, lässt sich nicht in aus irgendeinem Durchschnittsverbrauch errechnen.Renysol hat geschrieben:Minimal und nicht riesig sind keine fassbaren Größen.
Und warum auch nicht?Renysol hat geschrieben:[...]dass er dann doch lieber zu Freunden geht, die ganz banal ans Stromnetz angeschlossen sind.
Welcher Traum? Nur weil man im Tiny House oder Bauwagen wohnt, heißt das weder, dass das alle so machen sollen (geschweige denn tun würden), noch dass man völlig autark sein will. Man kauft Klopapier aus dem Supermarkt, warum sollte dann das Notladen einer Batterie bei Freunden "den Traum zusammenbrechen lassen"?Renysol hat geschrieben:Und damit bricht der ganze schöne Traum zusammen. Das hört sich hart an, aber was, wenn alle nur die Batteriebank hätten und kein Freund ans Stromnetz angeschlossen wäre.