Re: Wasserqualität und Landwirtschaft - Blaualgen
Verfasst: Mo 20. Dez 2010, 13:30
Der Nährstoffgehalt ist zunächst mal völlig wertneutral.
Stark nährstoffhaltige Gewässer sind halt ganz andere Biotope als nährstoffarme Gewässer.
Gerade die nährstoffreichen Gewässer mit ihren oft umfangreichen Verlandungszonen sind sehr artenreich.
Typische Arten nährstoffarmer Gewässer können dort aber meist nicht überleben.
Und werden die Nährstoffe gar zu viel, dann kippt das Gewässer gerne mal um, d.h. es kann zu Sauerstoffmangel aufgrund von großen Mengen absterbender Algen kommen.
Jedem Töpfchen sein Deckelchen.
Aktuell ist halt die Mehrheit der Meinung, dass der Mensch mögl. wenig in die Gewässer eingreifen sollte. D.h. zusätzliche Nährstoffeinträge sollen vermieden werden, um das vorhandene Biotop nicht zu verändern bzw. um es in einen Zustand wie zu Zeiten mit weniger menschlichen Einträgen zurückzuführen.
Und Kristallklar ist kein sicheres Zeichen für nährstoffarmes Wasser. Dass kann auch heißen, dass der See so übersäuert ist, dass fast nichts mehr drin leben kann.
Stark nährstoffhaltige Gewässer sind halt ganz andere Biotope als nährstoffarme Gewässer.
Gerade die nährstoffreichen Gewässer mit ihren oft umfangreichen Verlandungszonen sind sehr artenreich.
Typische Arten nährstoffarmer Gewässer können dort aber meist nicht überleben.
Und werden die Nährstoffe gar zu viel, dann kippt das Gewässer gerne mal um, d.h. es kann zu Sauerstoffmangel aufgrund von großen Mengen absterbender Algen kommen.
Jedem Töpfchen sein Deckelchen.
Aktuell ist halt die Mehrheit der Meinung, dass der Mensch mögl. wenig in die Gewässer eingreifen sollte. D.h. zusätzliche Nährstoffeinträge sollen vermieden werden, um das vorhandene Biotop nicht zu verändern bzw. um es in einen Zustand wie zu Zeiten mit weniger menschlichen Einträgen zurückzuführen.
Und Kristallklar ist kein sicheres Zeichen für nährstoffarmes Wasser. Dass kann auch heißen, dass der See so übersäuert ist, dass fast nichts mehr drin leben kann.