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Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Mi 13. Mai 2015, 21:01
von Benutzer 3370 gelöscht
Olaf hat geschrieben:Es nützt ja nix aufzustocken, wenn man dann die "Ware" nicht los wird.
Was nützt aufstocken ? Fressen bei 50 Hühnern das einzelne weniger als bei 10 Hühnern? Der Mengenrabatt beim Futter macht das Kraut auch nicht fett.
Oder wo liegt der Kostenvorteil bei mehr Hühnern ? außer bei der eigenen Arbeitszeit, aber die rechnet ja eh keiner.

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Mi 13. Mai 2015, 21:10
von Rati
Olaf hat geschrieben:Ja, aber genau:
Wenn Du mehr Hühner hättest könnstest Du doch nicht mehr verkaufen, oder?..
k.A. aber auf jedenfall müsste ich dafür mehr Anstrengung investieren, mehr Zeit und mehr Sorgfalt.
Und dann hätte es ja nur Sinn wenn ich prinzipiel verkaufen wöllte um davon zu leben, also größere Produktpallete (oder noch deutlich mehr Hühner) Marktstand usw usv.
Und dann wäre das ja schon wieder ne ganz andere Geschichte die aber auch gar nicht mein Wille wäre.
RichardBurgenlandler hat geschrieben: Der Mengenrabatt beim Futter macht das Kraut auch nicht fett.
ich weis nicht, es ist schon ein Unterschied ob du das Futter Pallettenweise oder Sackweise kaufst.

Grüße Rati

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Mi 13. Mai 2015, 21:15
von Benutzer 3370 gelöscht
Klar gibt es da einen Unterschied. Allerdings brauchts für 50 Hühner noch keine Paletten, für 300 sicherlich, aber da brauchts auch mehr Grund, der auch kostet, größeren Stall usw. vieleicht noch den Tierarzt der auch gerne Geld nimmt.

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: So 17. Mai 2015, 13:08
von Rostocker
Warum schreibt ihr nicht erstmal konsequent alle tatsächlichen Kosten auf, die ihr durch die Hühnerhaltung habt? Stromkosten und sowas anteilig, ggf. rechnerisch ermitteln. Dann setzt ihr die tatsächlichen Erlöse aus dem Verkauf der Eier und der Hühner nach Schlachtung dagegen. Das würde ich mal mindestens zwei Jahre machen, um den vollen Zyklus rechnerisch mitzunehmen. Da es ja Hobby ist, würde ich es bei dieser einfachen Milchmädchenrechnung belassen und keine Vollkostenkalkulation machen (dabei wird auch die fiktive Miete, Zinsen für Kapitalaufwendungen usw. berücksichtigt). Dann kann man sich immer noch Gedanken um die Optimierung von Kosten und Erträgen machen, z.B. Einkaufsgemeinschaften zur Erzielung von Rabatten bilden, Verkaufspreise erhöhen oder andere Kundengruppen suchen.

Man muss Aufwand und Ertrag wirklich mal aufschreiben, denn das Gefühl trügt einen oft. Manchmal fallen einem erst nach einiger Zeit Kosten auf, die man vorher nicht bedacht hat. Und durch den kleckerweisen Verkauf ist einem oft auch die tatsächliche Höhe des Ertrags nicht bewusst. Nicht umsonst gab es früher ein Haushaltsbuch und da gingen noch nicht mehrere Tausensender jeden Monat über den Tisch! Von den Normalos das draußen wissen so viele heute nicht, wo ihr Geld jeden Monat bleibt...

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: So 17. Mai 2015, 20:18
von Benutzer 2354 gelöscht
ein Pieps und das Geld ist woanders, alles ganz einfach heute.

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Sa 13. Jun 2015, 02:19
von Fred
Was Ihr wolle? - Hier doch alles Subber durchkalkuliert: http://www.scharnebeckermuehle.de/gefluegel/legemehl/ Irh Milchmädchen :aeh:

PS: Wenn ich mir so ansehe, scheint die rechnen mit 18Cent pro Ei, bei ausser Legemehl ansonnsten kostenfreier Unterkunft des Super-Erlöshuhnes.

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Sa 13. Jun 2015, 09:24
von Thomas/V.
Also ich hab 2014 für Hühnerfutter ca. 400€ ausgegeben, Einnahmen aus Eierverkauf hatte ich ca. 1000€, die selbst verbrauchten/verschenkten Eier nicht gerechnet.
Rechne ich Strom, Wasser und Jungtier-/Bruteierkauf und Einstreu dazu, dann komme ich auf ca. 500€ "Gewinn" im Jahr.
Damit "subventioniere" ich wiederum Gartengeräte, Zaunsmaterial, Jungpflanzenkauf oder bezahle die Lohnschlachterei.

Der Umbau des alten Schuppens/Schweinestall zum neuen Hühnerstall hat mich damals 2 Jahre Gewinn aus dem alten Stall gekostet.

Wenn ich wirklich merklichen Gewinn machen wollte, der der Haushaltskasse zufließt, dann müßte ich statt ca. 20 Hühnern wohl 100 halten.
Und das funzt auch nur, wenn man Legehybriden hält. Mit Rassehühnern, die deutlich weniger legen, kann man das Ganze vergessen. Es sei denn, man kriegt die Schachtel Eier statt für 2,50 -3 € für 5-6 € los...

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Sa 13. Jun 2015, 10:17
von Olaf
Interessanter Link, Fred.
Noch haben wir ja nicht so viele Eier, dass wir sie verkaufen müssten.
Naja, es stehen jetzt 3 einhalb Packungen im Kühlschrank, aber wir versorgen auch Schwiegervater und die Kinder mit.
DIe Nachbarin verkauft immer noch für 2 Euro, bis vor wenigen Jahren noch für einen Euro.
Das ist ärgerlich, sie versaut die Preise. Wobei meine Frau letztens erzählte, der Straßenpreis sei ansonsten bei 2,50 angekommen.
Naja, ich wittere meine Chance, wenn die von Thomas und Ernst anfangen zu legen, und der Winter kommt und die andern alle abkacken, weil sie ihre Ställe nicht beleuchten. Dann versuch ichs für 3 Euro.....
LG
Olaf

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Sa 13. Jun 2015, 10:31
von der.Lhagpa
Der Link läuft bei mir nicht...

Re: einfache Kostenkalkulationen (Milchmädchenrechnungen)

Verfasst: Sa 13. Jun 2015, 11:51
von zaches
Olaf, hier kosten die Eier 3,50€ in ner zehnerpsckung und ne Horde gibt es für 9,50€ .
Die kommen von selbstgebauten hühnermobilen, Freilandgemüse, konventionellgefüttert, meist mit regionalem Getreide aufgestockt.

Die Käufer Zahlen für die Geschichte ! Angaben über hühnerrassse und hintergrundwissen erhöhen die Kaufbereitschaft

L g zaches