also ich kann eigentlich allen Dialekten was abgewinnen, u.U. ist es so hässlich, das es schon wieder Kult ist.
Und wir sind hier multi-dialektisch (sorry, kleines Wortspiel). Hier wird Brandenburgisch gesprochen, nicht mit dem Berlinerischen zu verwechseln (hörn aber nur Brandenburger und Berliner). In meiner Heimatstadt, Rathenow, liegt auch im Brandenburgischen, spricht man merkwürdigerweise eine Art Platt (nur die Alten, is klar). Meine Frau kommt aus Köln/Bonn, ihre Familie stammt aber aus Bremen, geborn ist sie allerdings in Hessen. Mein Nachbar ist auch Bonner, ist aber in Starnberg aufgewachsen, kann also herrlich bayrisch. Ich hab, Armeezeit mit eingerechnet, 8 Jahre in MeckPom im küstenahen Bereich gelebt, und ich liebe alle norddeutschen Dialekte.
Meine Kinder sind, woher sie´s haben weiß ich nicht - von mir nicht, begnadete Immitatoren. Mein Sohn hatte nen halbes Jahr Praktikum in ner Werkstatt, wo der Meister ein Hesse war. Nach zwei Tagen konnt er ihn verstehen, und nach zwei Wochen "schwätze". Die sind Freunde geblieben, und wir mieten uns da manchmal ne Hebebühne. Wenn die zwei loslegen, lach ich mich tot...
Ich wollte damals in der Band bisschen BAP singen, und mußte erst mal ein Sprachtraining meiner Frau über mich ergehen lassen. Das Kölsche han isch aber schon jeliebt, bevor ich meine Frau ( min Fru, ist auch ne Art Plattdeutsch, was die da sprechen) kennengelernt habe. Hab da nen Onkel, dessen Frau könnt ich stundenlang zuhören, ejal, wat se verzählt.
Nun ja, dann kommt noch Kyoungmee mit ihrem Korea-Deutsch. Das ist auch oft lustig.
Alle haben so gewisse Idiome hier hinterlassen. Komisch, dass meine Tochter schon mehrfach in der Schule gefragt wurde, aus welchem Bundesland sie denn zugezogen sei, sie würde so hochdeutsch sprechen.
Jedenfalls, an der Sprache kann man das nicht festmachen,und eigentlich, der Bezug zur Ausgangsfrage ist zum Glück verloren gegangen....

Edit: bin jetzt paar Beiträge zu spät, war zu lahm...