Dorfstreuobstwiese

Was halt nirgendwo passt
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65375
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Re: Dorfstreuobstwiese

#11

Beitrag von 65375 »

In Kiedrich gibt es den "Weinberg der Ehe". Jedes Paar, das in Kiedrich heiratet, erhält dort einen Rieslingrebstock.

http://www.kiedrich.de/rathaus-online/w ... r-ehe.html

Vielleicht kannst Du dort erfahren, wie so etwas zu organisieren ist.
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Rallymann
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Re: Dorfstreuobstwiese

#12

Beitrag von Rallymann »

Sowas gibt es bei uns auch. Initiator ist die Kirche :holy:
Ist hier ne Wiese im Ort, auf der kleine Apfelbäume stehen.

Würde ich eine solche Idee haben, so würde ich auch erstmal bei der Kirche vorstellig werden. Die finden sozialen Einsatz immer gut und haben meist dieversen Grund und Boden, den sie zur Verfügung stellen.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Dorfstreuobstwiese

#13

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

ja grund und Boden haben die genug.Mal schauen , bei uns pflanzen auch die Jäger Streuobstwiesen allerdings wird gefördert nur ein abgeschlossenes Projekt. 50 Bäume auf einmal geht 50 Bäume in 10 Jahren sind nicht förderfähig bzw bedeutet 10 seperate Anträge.Ich werde da wohl mal selber anrufen.
Wolkenflug
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Re: Dorfstreuobstwiese

#14

Beitrag von Wolkenflug »

Meine Grüße

Bei mir in Achim wurde auch ein Streuobstwiesenprojekt realisiert. Gelder von der Bingolotterie sind dort auch hineingeflossen (Mein Bienenstand mit Beuten und Schautafeln wurde damit z.B.finanziert :pft: )
Lief hauptsächlich über 2 Personen, die da die Arbeit hineingesteckt haben. Ist auch ein sehr schönes Projekt geworden, was in der Stadt rege angenommen wurde.
Dieses Jahr wurden sie sogar dafür ausgezeichnet: http://www.streuobstwiese-nabu-achim.de/news/presse/.

Wenn gewollt, kann ich da gern den Kontakt vermitteln, falls Interesse besteht zwecks Erfahrungsaustausch.

Wolkenflug
mot437
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Re: Dorfstreuobstwiese

#15

Beitrag von mot437 »

Ihno. Fuer was brauchst du den die foerderungsgelder ? Funfzig. Wildunterlagen zu pflanzen oder. 100 ist. Doch bei sonem projekt. N anfang. Der nur. Ne kleine eke braucht. Und dan mal jemanden finden der hilft beim. Feredeln ist sicher auch nich so schwirig. Und wer n eigenes kind. Hat. Und mitmachen mochte wird. Ja dan schnel mal n goeti finden wen das finanziele selber felt. Fuer n spezieles baumchen
Sei gut cowboy
Gwenhwyfar
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Re: Dorfstreuobstwiese

#16

Beitrag von Gwenhwyfar »

@Ihno
Im Ihlower Wald? Da bin ich sofort dabei! Das ist ja direkt bei mir vor der Haustüre! Zehn Minuten zu Fuß, fünf mit dem Fahrrad..
Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nur nass.
Gwenhwyfar
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Re: Dorfstreuobstwiese

#17

Beitrag von Gwenhwyfar »

Da könnte man ja fast schon ein lokales Forumtreffen organisieren, um die Idee gemeinsam weiter zu spinnen. .. :)
Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nur nass.
Gwenhwyfar
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Re: Dorfstreuobstwiese

#18

Beitrag von Gwenhwyfar »

Geht mir ganz genauso. ... :daumen:
Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nur nass.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Dorfstreuobstwiese

#19

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

@ mot natürlich kann ich das ganze auch ohne fördergelder machen, nur warum soll ich geld was da ist woanders hinfließen lassen ;) bei der Bingo Stiftung gibt es für 100 Bäume 2500 € . Das wäre äußerst dumm das einfach liegen zulassen .
Ich wohne ja im Brookmerland also nicht so weit weg. Ich bin aufs Kloster gekommen weil die mich mal angesprochen haben was mit so einer Fläche anzufangen wäre und es eben sehr Öffentlichkeits wirksam gelegen ist. Streuobstwiesen gibt es ja schon einige der Nabu hat in rahe große flächen aufgepflanzt beim wasserwerk in aurich stehen einige in Schirum liegen einige brachflächen die noch bepflanzt werden. da ist aurich echt vorbild, zwar nicht ganz freiwillig aber es wird gemacht.
Neu ist ja einfach der Gedanke das es eben eine wiese ist so wie sie früher war . Obst für das Dorf.
Die Stadtverwaltung mag mich nicht besonders seit dem ich dennen mal öffentlich auf die Füße getreten bin wegen der Bank auf dem Georgswall. es ist schön das es leute in der Nähe gibt die Kontakte haben und helfen können. Ich melde mich bei passender gelegenheit. Danke
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Dorfstreuobstwiese

#20

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Erstellung einer Dorfstreuobstwiese


1. Einleitung
Bei der Erstellung einer Dorfstreuobstwiese handelt es sich im Gegensatz zu einer fertigen Streuobstwiese um ein wachsendes nie fertig werdendes Projekt. Es beginnt mit einer kleinen Anzahl Obstbäume und für jeden Menschen der in der Gemeinde geboren wird, kommt ein Obstbäumchen dazu.
2. Ausgangssituation
auf einer noch nicht näher bestimmten Fläche werden unter Beteiligung des Dorfes die ersten Bäume gepflanzt.
3. Grundlagen
benötigt werden eine Fläche von wenigstens 4000 m ², verschiedene Arten und Sorten Obstbäume , Pfähle und Anbindematerial eventuell Baumpaten.
4. Zielgruppe
alle Gruppen und Einzelpersonen einer Gemeinde eines Ortes
5. Ziele
gefördert wird : das Soziale Miteinander aller Gruppen eines Dorfes. Die Fläche auf der die Bäume stehen wird Ökologisch stark aufgewertet die Biologische Vielfalt wird erhalten und gesteigert.Es entsteht ein Rückzugsort für die heimische Tier und Pflanzenwelt.
6. Angebote / Aufgaben
Angeboten werden können z.b . Pflanztage wo jede Familie eines Dorfes ihren Familienbaum pflanzen kann. Erntefeste an dem die Früchte der „ Arbeit „ geerntet werden.
Aufgaben
neben dem Pflanzen und dem 2 jährigen mähen der Fläche fallen vor allem Schnittarbeiten im Winter an

7. Methoden / Vorgehensweisen / Kooperationen
alle Gruppen eines Dorfes arbeiten gemeinsam an der Fläche die Kommunikation der Menschen untereinander wird gefördert. Kooperiert werden kann mit Örtlichen Baumschulen, Landwirten und anderen Obst Experten.
8. Rahmenbedingungen / Voraussetzungen
Es muss eine Fläche gefunden werden und Menschen überzeugt werden mitzumachen.
8.1 Umfeld / Standort / Räumlichkeiten
Angedacht ist eine Fläche der Kirchengemeinde Rechtsupweg an der Kienholzstraße in Rechtsupweg. Es sind aber auch andere Flächen möglich.
8.2 Personalbedarf
im Verlauf eines Jahre fallen Durchschnittlich etwa 120 Stunden Arbeit an. Wieviele Leute sich diese Arbeit teilen ist relativ egal. Damit die Belastung für den einzelnen nicht zu groß wird ist es wünschenswert wenn sich im Laufe eines Jahres mindestens 15 Leute beteiligen.
8.3 Finanzieller Bedarf, Finanzierung
8.4 Zeitlicher Rahmen
9. Qualitätssicherung / Evaluation / Dokumentation
10. Perspektiven des Projekts
noch nicht ganz fertig aber für den Anfang schon ganz gut.
Für Anregungen bin ich sehr Dankbar.
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