In den Boden könntest auch ein paar Granitwürferl mit einbetonieren, die auf einer Seite höher sind. Das ist trotzdem dicht, und die Wanne steht schief.
Betonwaschbecken aber wie?
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Benutzer 3991 gelöscht
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Das läßt sich vielleicht mit einer Wasserwaage hinkriegen, und wir sagen dem Maurerwandl einfach nicht, dass es ein bissl schief steht
In den Boden könntest auch ein paar Granitwürferl mit einbetonieren, die auf einer Seite höher sind. Das ist trotzdem dicht, und die Wanne steht schief.
In den Boden könntest auch ein paar Granitwürferl mit einbetonieren, die auf einer Seite höher sind. Das ist trotzdem dicht, und die Wanne steht schief.
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Ja im Netz habe ich schon gesucht aber leider nur kleine Waschbecken gefunden.
Das Becken soll aber richtig groß werden und da kann ich keinen Versuch und Irrtum machen.
Die Wunschgröße ist so etwa 0,8 m x 1 m Grundfläche und etwa .5 m hoch bei ca. 8-10 cm Wandstärke ? Das wären ca. 350 kg Trockenmasse, die kann ich auch mit der Sackkarre nicht mehr bewegen wenns nicht funzt.
Das Becken soll aber richtig groß werden und da kann ich keinen Versuch und Irrtum machen.
Die Wunschgröße ist so etwa 0,8 m x 1 m Grundfläche und etwa .5 m hoch bei ca. 8-10 cm Wandstärke ? Das wären ca. 350 kg Trockenmasse, die kann ich auch mit der Sackkarre nicht mehr bewegen wenns nicht funzt.
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Gelöschter Benutzer 54
Re: Betonwaschbecken aber wie?
auch wenns aus dem rennen ist: in marokko gabs (gibts bestimmt noch, ich bin nur schon lange weg von dort) aus tadelakt nicht nur bäder, saunas und sonstiges interieur, sondern auch aussenwaschbecken, brunnen und sogar riesige treppen. das muss man auch irgendwie haltbar machen können, abgesandelt hat dort kaum was ausgesehen, nur wenns richtig alt war.Little Joe hat geschrieben:
tadelakt iss für ein Arbietswaschbescken ungeeignet, wenn da mal was schreres reinfällt platzt sofort die Oberfläche ab.
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Keine Sorge ich hab ja noch andere Bauvorhaben (Erlebnisbad mit Saunakraut_ruebe hat geschrieben:auch wenns aus dem rennen ist
- emil17
- Beiträge: 10468
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Das ist von den Dimensionen her eher ein Brunnentrog ... gibts in Standardmassen fertig ab Betonwarenwerk.
Ich hab sowas schon gemacht, meine Erfahrungen damit:
Du solltest bei der Schalung auf folgende Dinge achten: Der Beton bildet jede Struktur genauestens ab, also Schalung sorgfältig arbeiten und Unsauberkeiten ausspachteln und einölen. Wenn du umgekehrt betonierst, also Unterseite oben, geht alles einfacher und du kannst in einem Zug fertigmachen. Wenn du richtig herum betonierst musst du die Innenschalung bei der Grösse mit Sand füllen, sonst schwimmt sie auf. Ausserdem werden sich unter der Konterschalung Luftblasen bilden, die du kaum rausbekommst und die dann den Boden des Bottichs verunzieren. Beim verkehrt herum betonieren können sie aufsteigen und der Boden des Behälters wird sauber.
Den Ausguss solltest du gleich mit einbetonieren - Formstück an Schalung schrauben. Auch das geht besser, wenn man verkehrt herum betoniert.
Das Bodengefälle (Bottiche ohne Gefälle zum Auslauf hin sind lästig) kann man erzielen, indem man als Bodenbrett der Innenschalung eine Massivholzbohle nimmt und sie zum Rand hin aushobelt. Dann lackieren, damit das Holz vom Frischbeton weniger verquillt.
Wenn du die Schalung auf Kantholz stellst, kannst du das Ding nach dem Ausschalen von Hand wenden: langes Kantholz mit kräftiger Schraubzwinge und Zurrgurt an eine Seitenwand klemmen und als Kipphebel verwenden (gleiches Prinzip wie der Wendehaken beim Baumstammrücken). Mit Wagenheber oder besser Zahnstangenwinde ankippen und Kantholz drunter stapeln geht auch. Einzige Bedingung, der Beton muss ausreichend abgebunden haben, also nicht zu früh aussschalen.
Mit Rundholz (Besenstiele, Rundpfähle) kann man es leicht auf ebener harter Unterlage verschieben - geht einfacher wenn der Boden glatt ist, also Ausgussformstück nicht unten am Boden vorstehen lassen.
Zum Vibrieren kann man sich so behelfen: Einen abgenudelten Meissel oder dicken stumpfen Bohrer in den pneumatischen Bohrhammer stecken, auf Hammer ohne Drehung schalten und damit ein Stück Holz malträtieren, das auf der Schalung liegt.
Kleine Unebenheiten, Überzähne und Brauen kann man nach dem Ausschalen gut mit einer Betonschruppscheibe auf der Flex ausputzen.
Nimm, wenn du bekommen kannst, selbstverdichtenden Beton. Ansonst solltest Du bei der Mischung nicht zu grobes Korn und eher viel Zement nehmen, weil du das Zeug recht nass anmachen musst, um es in der Schalung noch von Hand verdichten zu können. Auf dem, was später die Unterseite wird, wird sich eine Pfütze bilden - nach dem Verdichten mit Dachlatte abziehen und nach einigen Stunden, wenn der Beton ganz leicht angezogen hat, mit Kelle glätten.
Ich hab sowas schon gemacht, meine Erfahrungen damit:
Du solltest bei der Schalung auf folgende Dinge achten: Der Beton bildet jede Struktur genauestens ab, also Schalung sorgfältig arbeiten und Unsauberkeiten ausspachteln und einölen. Wenn du umgekehrt betonierst, also Unterseite oben, geht alles einfacher und du kannst in einem Zug fertigmachen. Wenn du richtig herum betonierst musst du die Innenschalung bei der Grösse mit Sand füllen, sonst schwimmt sie auf. Ausserdem werden sich unter der Konterschalung Luftblasen bilden, die du kaum rausbekommst und die dann den Boden des Bottichs verunzieren. Beim verkehrt herum betonieren können sie aufsteigen und der Boden des Behälters wird sauber.
Den Ausguss solltest du gleich mit einbetonieren - Formstück an Schalung schrauben. Auch das geht besser, wenn man verkehrt herum betoniert.
Das Bodengefälle (Bottiche ohne Gefälle zum Auslauf hin sind lästig) kann man erzielen, indem man als Bodenbrett der Innenschalung eine Massivholzbohle nimmt und sie zum Rand hin aushobelt. Dann lackieren, damit das Holz vom Frischbeton weniger verquillt.
Wenn du die Schalung auf Kantholz stellst, kannst du das Ding nach dem Ausschalen von Hand wenden: langes Kantholz mit kräftiger Schraubzwinge und Zurrgurt an eine Seitenwand klemmen und als Kipphebel verwenden (gleiches Prinzip wie der Wendehaken beim Baumstammrücken). Mit Wagenheber oder besser Zahnstangenwinde ankippen und Kantholz drunter stapeln geht auch. Einzige Bedingung, der Beton muss ausreichend abgebunden haben, also nicht zu früh aussschalen.
Mit Rundholz (Besenstiele, Rundpfähle) kann man es leicht auf ebener harter Unterlage verschieben - geht einfacher wenn der Boden glatt ist, also Ausgussformstück nicht unten am Boden vorstehen lassen.
Zum Vibrieren kann man sich so behelfen: Einen abgenudelten Meissel oder dicken stumpfen Bohrer in den pneumatischen Bohrhammer stecken, auf Hammer ohne Drehung schalten und damit ein Stück Holz malträtieren, das auf der Schalung liegt.
Kleine Unebenheiten, Überzähne und Brauen kann man nach dem Ausschalen gut mit einer Betonschruppscheibe auf der Flex ausputzen.
Nimm, wenn du bekommen kannst, selbstverdichtenden Beton. Ansonst solltest Du bei der Mischung nicht zu grobes Korn und eher viel Zement nehmen, weil du das Zeug recht nass anmachen musst, um es in der Schalung noch von Hand verdichten zu können. Auf dem, was später die Unterseite wird, wird sich eine Pfütze bilden - nach dem Verdichten mit Dachlatte abziehen und nach einigen Stunden, wenn der Beton ganz leicht angezogen hat, mit Kelle glätten.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Manfred
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Nach nochmaligem Lesen von Richards Eingangsbeitrag:
Ich glaube, wir reden alle dran vorbei.
Es ging ja um die konkrete Frage, mit welchem Mörtel der Trog aus Backsteinen zu mauern ist, und womit er ihn dann wasserdicht verputzen kann.
Ich musste neulich eine Betonzisterne abdichten und bin nach etwas Suche auf Remmers Dichtspachtel gestoßen.
Das Zeug ist war teuer (ca. 50 Euro pro 25 kg), hat aber eine sehr gute Haftung und ist auch in dünnen Schichten wasserdicht.
Verwendbar wie Putz oder Spachtelmasse oder dünnflüssig angerührt als Schlemme.
Ich glaube, wir reden alle dran vorbei.
Es ging ja um die konkrete Frage, mit welchem Mörtel der Trog aus Backsteinen zu mauern ist, und womit er ihn dann wasserdicht verputzen kann.
Ich musste neulich eine Betonzisterne abdichten und bin nach etwas Suche auf Remmers Dichtspachtel gestoßen.
Das Zeug ist war teuer (ca. 50 Euro pro 25 kg), hat aber eine sehr gute Haftung und ist auch in dünnen Schichten wasserdicht.
Verwendbar wie Putz oder Spachtelmasse oder dünnflüssig angerührt als Schlemme.
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Betonwaschbecken aber wie?
Das Untergestell ist schon mal angefangen. Leider ist mir ein Bauschaden durch Bausünden (vom Vorgänger )dazwischen gekommen. Kaltwasserrohr ohne Isolierung einfach in die Bodendämmung gelegt. Das Kondenswasser ist an den Seiten die Wand hoch geklettert. Ich konnte es mir nicht erklären, da die Mauer außen trocken ist. Nun hab ich den Boden aufgerissen und die Misere gesehen. Das hat jetzt natürlich Vorrang und das Becken muss warten
