Re: Sie läuft!
Verfasst: Di 23. Nov 2010, 16:26
Upps!
es gibt da so Faustzahlen, mag sein, dass ich sie nicht korrekt erinnere, aber die Größenordnung stimmt:
die Nabenhöhe soll das 2 oder 3 - fache der umgebenden Bäume haben, der nächste geschlossene Wald / Bebauung das 10-fache der NAbenhöhe entfernt sein.
Nicht ohne Grund setzt man ja Hecken als Windschutz.....und nicht ohne GRund stehen die alten Windmühlen auf exponierten Stellen ohne Bewaldung ringsum. (Wobei mir persönlich schleierhaft ist, warum diese Dinger für so maßlos hohe Beträge angeboten werden. Durch den Wind und die fehlende Geschosstrennung eigentlich gar nicht zu heizen, mit den kleinen Luken stockefinster und rollstuhlgerecht sind sie auch nicht. Aber gut. Sie haben sicherlich irgendeinen ideellen Wert. Vielleicht ist es auch die eigentlich immer gegebene Alleinlage. Weil vermutlich niemand sonst so windig wohnen wollte, blieb der Müller allein)
Wobei Savoniusrotoren hinsichtlich der Windrichtung ja unempfindlich sind.
Vielleicht hat deine Schneise ja auch die Funktion einer Düse?
In Städten kann man das oft beobachten, in engen Durchfahrten muss der Wind aufgrund der Querschnittsverringerung erheblich an Strömungsgeschwindigkeit (und Wirbelbildung) zunehmen.
Hast du schon mal über nen Göpel nachgedacht? Dann hätte der Ziegenbock auch außerhalb der deckzeit einen Job.
Aber irgendwie sind Göpel noch viel unpopulärer als Bratwürstchen.
Soll heißen, Vegetarier muss man heut nicht mehr unbedingt sein, aber die Idee, sein Viehzeug als Motor im Kreis laufen zu lassen, fände jeder wohl höchst abwegig. Eher vergammeln die Zossen in einer Gnadenhofbox.
Zufällig bin ich in den Besitz einer kulinarischen Reisebeschreibung durch D gekommen, ein amerik. Buch aus den 60ern.
Da ziehen die Frauen auf'm Handwagen Brotlaibe in Gärkörbchen zum Gemeinschaftsbackhaus, da gabelt eine Bäuerin Kohlköpfe auf den Gummiwagen, Kleinkind an der Seite und nicht etwa bei der frühmusikalischen Erziehung, da trampeln Männer in Gummistiefeln in Silos den Kohl zu Sauerkraut und ein Junge fährt die Morgenmilch mit nem Hundekarren (!) zur Annahmestelle.
Ist alles noch gar nicht so lange her.
Und noch was: In Spanien gibt es einen Gastwirt, der ein derzeit extrem hochgejubeltes spezialbehandeltes Rindfleisch serviert, das kg für 80 Euro. Der kauft nur Ochsen auf, die lange Jahre gearbeitet haben .... .
Dann könnt man sein Göpeltier noch einer gastronomischen Karriere zuführen.
Landfrau, mal wieder auf thematischen Abwegen
es gibt da so Faustzahlen, mag sein, dass ich sie nicht korrekt erinnere, aber die Größenordnung stimmt:
die Nabenhöhe soll das 2 oder 3 - fache der umgebenden Bäume haben, der nächste geschlossene Wald / Bebauung das 10-fache der NAbenhöhe entfernt sein.
Nicht ohne Grund setzt man ja Hecken als Windschutz.....und nicht ohne GRund stehen die alten Windmühlen auf exponierten Stellen ohne Bewaldung ringsum. (Wobei mir persönlich schleierhaft ist, warum diese Dinger für so maßlos hohe Beträge angeboten werden. Durch den Wind und die fehlende Geschosstrennung eigentlich gar nicht zu heizen, mit den kleinen Luken stockefinster und rollstuhlgerecht sind sie auch nicht. Aber gut. Sie haben sicherlich irgendeinen ideellen Wert. Vielleicht ist es auch die eigentlich immer gegebene Alleinlage. Weil vermutlich niemand sonst so windig wohnen wollte, blieb der Müller allein)
Wobei Savoniusrotoren hinsichtlich der Windrichtung ja unempfindlich sind.
Vielleicht hat deine Schneise ja auch die Funktion einer Düse?
In Städten kann man das oft beobachten, in engen Durchfahrten muss der Wind aufgrund der Querschnittsverringerung erheblich an Strömungsgeschwindigkeit (und Wirbelbildung) zunehmen.
Hast du schon mal über nen Göpel nachgedacht? Dann hätte der Ziegenbock auch außerhalb der deckzeit einen Job.
Aber irgendwie sind Göpel noch viel unpopulärer als Bratwürstchen.
Soll heißen, Vegetarier muss man heut nicht mehr unbedingt sein, aber die Idee, sein Viehzeug als Motor im Kreis laufen zu lassen, fände jeder wohl höchst abwegig. Eher vergammeln die Zossen in einer Gnadenhofbox.
Zufällig bin ich in den Besitz einer kulinarischen Reisebeschreibung durch D gekommen, ein amerik. Buch aus den 60ern.
Da ziehen die Frauen auf'm Handwagen Brotlaibe in Gärkörbchen zum Gemeinschaftsbackhaus, da gabelt eine Bäuerin Kohlköpfe auf den Gummiwagen, Kleinkind an der Seite und nicht etwa bei der frühmusikalischen Erziehung, da trampeln Männer in Gummistiefeln in Silos den Kohl zu Sauerkraut und ein Junge fährt die Morgenmilch mit nem Hundekarren (!) zur Annahmestelle.
Ist alles noch gar nicht so lange her.
Und noch was: In Spanien gibt es einen Gastwirt, der ein derzeit extrem hochgejubeltes spezialbehandeltes Rindfleisch serviert, das kg für 80 Euro. Der kauft nur Ochsen auf, die lange Jahre gearbeitet haben .... .
Dann könnt man sein Göpeltier noch einer gastronomischen Karriere zuführen.
Landfrau, mal wieder auf thematischen Abwegen