Seite 2 von 2

Re: Kaminanzünder selbstgemacht

Verfasst: Sa 7. Mai 2011, 09:59
von LevanaFlitter
Hallo zusammen,

eine ganz tolle Sache sind Tannenzapfen. Die brennen wie Zunder, riechen gut und knacken so schön :mrgreen:

Zum grillen etwa 5 Stück auf Holzspäne oder kleine Äste legen, anzünden und schon nach kurzer Zeit kann die Kohle drauf.

Die Oma meines Lebensgefährten sammelt sie immer in Massen in alten Zwiebelsäcken für die ganze Familie. Sind auch prima für den Kamin.

Im badischen nennt man das Hobbele stobble, so schön urig :grinblum:

LG Lev

Re: Kaminanzünder selbstgemacht

Verfasst: Sa 7. Mai 2011, 10:42
von Grunling
Wo ich das grade lese...
Man muss aber auch wissen wie z.B. der Birkenporling zu erkennen, und zu verarbeiten ist, denn im Grunde brennt alles saugfähige Material das sich voll Öl gesaugt ha...
Der Birkenporling brennt aufgrund seiner Eigenschaften besonders gut und lang, sonst hätte ich's nicht extra erwähnt.
- Der Birkenporling ist auch für den Laien einfach zu erkennen, hat jeder schon mal gesehen und kommt häufig vor. Einfach trocknen, in Öl tunken, anzünden, fertig.
- Was den Zunderschwamm hingegen angeht, ist die Aufbereitung aufwendiger und zählt zu einer der ältesten Technologien der Menschheit. Der Zunder ist dann aber auch hervorragend.
Für den Hinterkopf: beide Baumpilze wurden seit Jahrtausenden und zuletzt im 2. Weltkrieg als Wundauflage benutzt.

Kienspan ist wohl auch feine Sache. Wer einen Kiefernforst besitzt, kann ja mal die Wurzelstöcke bewusst dahingehend bearbeiten.

@LevanaFlitter
Trockene Zapfen sind schön harzig und brennen schön heiß. Was angeblich gefährlich ist, sind Kiefernzapfen im Feuer. Bisher ist mir aber noch keiner um die Ohren geflogen, auch wenn ich's seit Jahren drauf ansetze. MacGyver hat wohl keine Ahnung von deutschen Kiefern :pft: