Re: SV Energie Konzept
Verfasst: Mo 18. Nov 2013, 12:48
Hallo Mondkind,
LIsten solcher und ähnlicher Art kann man am grünen tisch viele zusammentragen und die Ordnungsparameter und mehr oder weniger wissenschaftlichen Ansätze frei variieren. Mancher würde zB den begriff "Energieerzeuger" in Frage stellen und zu bedenken geben, dass man nur von Energieumwandlung sprechen kann.....die nach derzeit herrschender Meinung von Praktikern übrigens immer verlustbehaftet ist......
Wir sind zwar keine Selbstversorger, aber Selbermacher und gern - möglichst - unabhängig - sein - Woller und orientieren uns daher eher an der Praxis als an der Theorie.
Was habe ich an energiebetriebenen Mitteln (vom Mixer über die Futtermühle, den Trecker bis zur Heizung) in Haus und Hof? - Ist - Zustand
Was brauche ich davon wie dringend, derzeit und bei Krankheit / im Alter? - Prioritäten
Was braucht die höchste Verfügbarkeit (darf am wenigsten ausfallen?) - Abhängigkeit
Was hab ich selber an Energieträgern / -umwandlern zur Verfügung / kann ich mir verfügbar machen / bleibt verfügbar?
Wie steht es mit Zeit, Gesundheit und Körperkraft?
Steht der Aufwand für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung in einem Verhältnis zum Nutzen?
Das Ergebnis:
so einfach und ausfallsicher (Grundofen statt ZH mit 1001 eingebundenen Energiequellen) wie möglich,
nachlassende Körperkraft berücksichtigen (früher hab ich ein ganzes Schaf eigenhändig durch einen Wolf genudelt, heute bin ich glücklich über 400 Volt....)
wo möglich, Vorräte anlegen (Holz, Diesel, Flaschengas, Streichhölzer...), dass man nie auf dem Schlauch steht oder mit Fieber raus muss, Kleinholz machen....
Verbrauch verringern (Dämmen, Waschmaschine mit mit Holzfeuer erhitztem Wasser beschicken, Mütze aufsetzen)
Alternative Methoden beherrschen (Fleisch pökeln oder einkochen statt einfrieren) und
Sachmittel bereithalten (Waschkessel und Waschbrett statt Waschmaschine.... ;-), Besen statt Staubsauger, Lehmofen statt Elektrobackofen)
handbetriebene Sachmittel für Notfälle und den guten Schlaf bereithalten und sich selber fit, um diese ggf. betreiben zu können.....(Wasserpumpe, Sense, kleine Schrotmühle ....)
Energieverwendung "outsourcen" (Mehl kaufen statt Getreide, das Thema Vorratsschutz ist dabei aktuell...)
von äußeren Energieträgern abhängige Sachmittel für Engpässe und besonders hochwertige Anwendungen bereithalten (das sind in der Regel die, die sonst Muskelkraft erfordern würden: Waschen, Pumpen, Sägen, Heben, Zerkleinern, Mischen...also Motorantriebe), Stromaggregat mit Dieselbetrieb am besten
ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft pflegen
sich körperöich und gesitig gesund halten
in einer tragfähigen Ehe leben - dieser Punkt gehört an den Anfang. Selberversorgerei funktioniert zu zweit nur gerade so eben und günstigen randbedingungen.....alleine führt das zu nichts (Gutem). Eigentlich braucht man eine Sippe dazu.
Nach der eigenen Situation, Bauwagen oder Etagenwohnung, Hobbybauernhof oder neues Eigenheim, Eigentum oder Miete, Wohn- und Lebenswünschen der Haushaltsmitglieder (genügsamer Outdoorfreak - Single oder überforderte Klein - Familie mit Kindern) kann man sich dranlanghangeln.
Je fitter man ist und weniger man braucht, umso besser schläft es sich, nehme ich an.
und sicher wissen tue ich, dass der erforderliche Zeitaufwand und das erforderliche persönliche Engagement mit zunehmender (gefühlter) Energieautarkie drastisch wachsen.
Wer Holz wirbt und zerkleinert, Wäsche am Zuber schrubbt und auf die Leine hängt, den Ofen in Gang hält und sein Müsle jeden Morgen manuell müllert, und zum Duschen den Badeofen fuern muss, hat keine Zeit für dumme Gedanken oder um in Internet zu surfen.
Darum tut all das hier ja kaum einer in Gänze......die, die es tun, so es sie gibt, sind nicht hier, weil sie keine Zeit haben.
L.
LIsten solcher und ähnlicher Art kann man am grünen tisch viele zusammentragen und die Ordnungsparameter und mehr oder weniger wissenschaftlichen Ansätze frei variieren. Mancher würde zB den begriff "Energieerzeuger" in Frage stellen und zu bedenken geben, dass man nur von Energieumwandlung sprechen kann.....die nach derzeit herrschender Meinung von Praktikern übrigens immer verlustbehaftet ist......
Wir sind zwar keine Selbstversorger, aber Selbermacher und gern - möglichst - unabhängig - sein - Woller und orientieren uns daher eher an der Praxis als an der Theorie.
Was habe ich an energiebetriebenen Mitteln (vom Mixer über die Futtermühle, den Trecker bis zur Heizung) in Haus und Hof? - Ist - Zustand
Was brauche ich davon wie dringend, derzeit und bei Krankheit / im Alter? - Prioritäten
Was braucht die höchste Verfügbarkeit (darf am wenigsten ausfallen?) - Abhängigkeit
Was hab ich selber an Energieträgern / -umwandlern zur Verfügung / kann ich mir verfügbar machen / bleibt verfügbar?
Wie steht es mit Zeit, Gesundheit und Körperkraft?
Steht der Aufwand für Errichtung, Betrieb und Instandhaltung in einem Verhältnis zum Nutzen?
Das Ergebnis:
so einfach und ausfallsicher (Grundofen statt ZH mit 1001 eingebundenen Energiequellen) wie möglich,
nachlassende Körperkraft berücksichtigen (früher hab ich ein ganzes Schaf eigenhändig durch einen Wolf genudelt, heute bin ich glücklich über 400 Volt....)
wo möglich, Vorräte anlegen (Holz, Diesel, Flaschengas, Streichhölzer...), dass man nie auf dem Schlauch steht oder mit Fieber raus muss, Kleinholz machen....
Verbrauch verringern (Dämmen, Waschmaschine mit mit Holzfeuer erhitztem Wasser beschicken, Mütze aufsetzen)
Alternative Methoden beherrschen (Fleisch pökeln oder einkochen statt einfrieren) und
Sachmittel bereithalten (Waschkessel und Waschbrett statt Waschmaschine.... ;-), Besen statt Staubsauger, Lehmofen statt Elektrobackofen)
handbetriebene Sachmittel für Notfälle und den guten Schlaf bereithalten und sich selber fit, um diese ggf. betreiben zu können.....(Wasserpumpe, Sense, kleine Schrotmühle ....)
Energieverwendung "outsourcen" (Mehl kaufen statt Getreide, das Thema Vorratsschutz ist dabei aktuell...)
von äußeren Energieträgern abhängige Sachmittel für Engpässe und besonders hochwertige Anwendungen bereithalten (das sind in der Regel die, die sonst Muskelkraft erfordern würden: Waschen, Pumpen, Sägen, Heben, Zerkleinern, Mischen...also Motorantriebe), Stromaggregat mit Dieselbetrieb am besten
ein gutes Verhältnis zur Nachbarschaft pflegen
sich körperöich und gesitig gesund halten
in einer tragfähigen Ehe leben - dieser Punkt gehört an den Anfang. Selberversorgerei funktioniert zu zweit nur gerade so eben und günstigen randbedingungen.....alleine führt das zu nichts (Gutem). Eigentlich braucht man eine Sippe dazu.
Nach der eigenen Situation, Bauwagen oder Etagenwohnung, Hobbybauernhof oder neues Eigenheim, Eigentum oder Miete, Wohn- und Lebenswünschen der Haushaltsmitglieder (genügsamer Outdoorfreak - Single oder überforderte Klein - Familie mit Kindern) kann man sich dranlanghangeln.
Je fitter man ist und weniger man braucht, umso besser schläft es sich, nehme ich an.
und sicher wissen tue ich, dass der erforderliche Zeitaufwand und das erforderliche persönliche Engagement mit zunehmender (gefühlter) Energieautarkie drastisch wachsen.
Wer Holz wirbt und zerkleinert, Wäsche am Zuber schrubbt und auf die Leine hängt, den Ofen in Gang hält und sein Müsle jeden Morgen manuell müllert, und zum Duschen den Badeofen fuern muss, hat keine Zeit für dumme Gedanken oder um in Internet zu surfen.
Darum tut all das hier ja kaum einer in Gänze......die, die es tun, so es sie gibt, sind nicht hier, weil sie keine Zeit haben.
L.