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Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 14:58
von karl-erwins-frau
Hi,
ich habe, wenn es tagelang regnet auch Pfützen im Keller. Betonboden. Die Waschmaschine habe ich auf einen Betonsockel gesetzt und mir einfach angewöhnt, nichts, was nicht feucht werden darf in den Keller zu stellen (Rel. Luftfeuchte meißt über 90%). Ich lebe einfach damit. Für Gemüse und Wein ist es gut.
ICH würde den Aufwand des Trockenlegens nicht auf mich nehmen. ich glaube, dann würde ich eher eine kleine Sammelmulde in den Borden fräsen und dort eine automatische Pumpe installieren...
Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 15:51
von emil17
karl-erwins-frau hat geschrieben:
ICH würde den Aufwand des Trockenlegens nicht auf mich nehmen. ich glaube, dann würde ich eher eine kleine Sammelmulde in den Borden fräsen und dort eine automatische Pumpe installieren...
Das ist gar keine schlechte Idee, nämlich wenn es darunter Kies oder sonst etwas durchlässiges hat.
noch besser wäre ein rein passiver Ablauf (Gefälle). Muss man zwar aufmachen, aber es lohnt sich.
Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 15:54
von karl-erwins-frau
Bei mir sind in den zwei vorderen Kellern Abläufe in der Mitte mit einem Gitterchen drüber. Ich habe allerdings keine Ahnung wo die hinführen.
Hatte mal einen Test mit ein paar Litern gemacht. Es schient irgendwo hinzuführen ;-)
Ich mach mal ein Photo, wenn ich nachher die Sprieße reinstell...
Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Di 19. Nov 2013, 20:27
von Benutzer 3018 gelöscht
...und keine Angst vor durchfeuchteten Wänden? Stockflecken auf dem Putz? Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk? Zu hohe Luftfeuchtigkeit im ganzen Haus und deswegen zu hoher Heizaufwand?

Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Mi 20. Nov 2013, 07:18
von karl-erwins-frau
ist das eine Frage für mich?
...und keine Angst vor durchfeuchteten Wänden? Stockflecken auf dem Putz?
Angst sowieso nicht und Stockflecken hat mein Haus keine.
Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk?
Hab ich keine, Natursteinsockel.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit im ganzen Haus und deswegen zu hoher Heizaufwand
Also, hab ich nicht. Kann aber auch am richtigen Innenputz liegen.
Worauf willst Du eigentlich hinaus?

Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Mi 20. Nov 2013, 19:22
von Benutzer 3018 gelöscht
karl-erwins-frau hat geschrieben:ist das eine Frage für mich?
Worauf willst Du eigentlich hinaus?

Eher an Euch beide...ich habe eben wie weiter oben genannt genau diese Probleme...ich habe auch geschrieben, dass die Wände nicht aus Naturstein, sondern aus Betonsteinen gemauert wurden...und meine Frage war eben, wie ich das Zeugs trocken kriege, und nicht, wie es wäre, einen gnz anderen Keller zu haben...
Darauf will ich hinaus

Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Mi 20. Nov 2013, 19:58
von emil17
Ach mit dem nassen Keller ist es immer das selbe.
Vier Möglichkeiten:
a) kaputte Leitungen in den Wänden oder im Untergrund
b) seitlich oder von unten zufliessendes Wasser
c) im Mauerwerk kapillar aufsteigende Feuchtigkeit
d) Kondensfeuchtigkeit
Gegen jedes Problem gibt es Abhilfe, aber die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Diese ist daher zuerst festzustellen.
Angst hilft da nicht weiter.
Am unangenahmsten ist die Sache mit der aufsteigenden Feuchtigkeit, gerne noch kombiniert mit Salzen im Mauerwerk.
Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Do 21. Nov 2013, 18:38
von Benutzer 3018 gelöscht
Hallo emil,
bei mir ist es auf jeden Fall b), wobei es durch diverse Maßnahmen deutlich besser geworden ist. Leider ist das Mauerwerk an einigen Stellen so nass geworden, dass der Putz hohl aufliegt... was nehme ich denn zum Neuverputzen auf diesen unseligen 70er-Jahre-Betonhohlsteinen, wenn ich immer wieder mit Wasser rechnen muss? Normaler Zementputz mit Dispersion blockt halt immer das Wasser, und dann hab ich diese scheußlichen braunen Ränder und schwarzen Flecken...
Auf jeden Fall habt Ihr mir schon mal soweit geholfen, dass ich zum Hang hin erst mal keine Sperrmauer bis in unergründliche Tiefen baue, sonden den Baggerfahrer meiens Vertrauens fragen werde, ob er mir etwa 1,5 Meter tief einen schmalen Graben ausheben kann auf der gesamten Hausbreite, etwa 2 Meter weg vom Giebel, da rein ein oder zwei Drainagerohre und dalles mit Schotter auffüllen...dürfte billiger werden als eine Mauer und den selben Zweck erfüllen...
Danke bis hierher

Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Do 21. Nov 2013, 20:05
von Narrenkoenig
Hat auch oft seinen Grund warum unter alten Gebäuden keine Keller sind, je nach Gegend und Gelände.
Hilft dir aber jetzt auch nicht weiter, aber Drainage ist eine gute Idee, das ganze zum dichten Trog umbauen wird wohl kaum machbar sein.
Grüße
Robert
Re: Druckwasser vom Hang
Verfasst: Fr 22. Nov 2013, 08:19
von karl-erwins-frau
Ich nehme (ja sowieso für alles) Kalkputz. Da kann die Feuchtigkeit schon ausdiffundieren.
Auf keinen Fall einen Sperrputz! Damit schließt Du die Feuchtigkeit im Mauerwerk ein und die sucht sich dann ihren Weg (nach oben).
Im schlimmsten Fall opferst Du den Kalkputz zu Gunsten Deines Mauerwerks, was immer der bessere Weg ist, statt einen hübsch/trocken aussehenden Oberputz zu haben und dann das Mauerwerk hintendran "gammelt".
Auf Kalk kann Dir auch nix schimmeln.
Drainage muss - meine ich gelesen zu haben - immer auf Tiefe der Bodenplatte liegen, oder?