Hallo luitpold,
der Kaminofen steht auf der Wunschliste, genauso wie der Holzbackofen

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Deswegen bin ich auf der Suche nach einer sinnvollen Möglichkeit, die enstehende Wärme bei der Holzkohlenproduktion nebenbei zu nutzen.
@Chaosgarten, ich hab mit ganz normalen Hochbeeten angefangen, den Rasensoden beiseite gelegt, dann mit Ästen und Baumschnitt befüllt, dann mit Holzhäcksel,
Laub, Rasensoden, halbfertigen Kompost und darauf die gute Erde.
Die nachfolgenden Hochbeete sind mit Holzhäcksel, Rasensoden, und wie oben gefüllt,
die letzten Hochbeete hab ich nach einem amerikanischen Buch gebaut und mit Bokashi gefüllt, darauf die Erde für das Pflanzenwachstum.
Ein Hochbeet nur mit Erde, das kann ich mir nicht gut vorstellen, das sackt zusammen und versauert.
Ich vermute, dass die Holzkohle zu den vielen positiven Wirkungen, die man ihr nachsagt, noch eine weitere hat- sie bindet Giftstoffe.
Und bei der Umsetzung von Mist bzw. Kompost sagt man ja auch, dass nur reifer Mist oder Kompost an die Pflanzenwurzeln soll.
Nächstes Jahr kommen die Kürbisse auch wieder nach dem gleichen System in den Garten.
Für das kommende Gartenjahr werde ich mir auch noch das Gewächshaus vornehmen und dort Hochbeete zimmern, ich hab ein Jahr Bodentemperatur Hochbeet und Gewächshaus immer wieder verglichen, das Pflanzenwachstum spricht hier die eindeutige Sprache.
Die früheren Mistbeete waren eine geniale Möglichkeit der Ernteverfrühung. Heute ist Mist nicht mehr so leicht verfügbar, da wäre doch das Komposthochbeet eine sinnvolle Nachfolge. Nur - es fällt auf einmal nicht soviel Masse zum Kompostieren an, besonders im Frühjahr zur Bodenerwärmung bräuchte man den neu aufgesetzten Komposthaufen.Hochbeete sind inzwischen in dem einen oder anderen Garten anzutreffen, überall höre ich die gleiche Klage, das Hochbeet sinkt ab und muss immer wieder aufgefüllt werden. Im Herbst fällt jede Menge Kompostmaterial an und die Wärme verpufft im Komposthaufen über der Winterzeit.
Mit Bokashi hat man einen praktischen Kompostvorrat.
Es gibt noch das eine oder andere alte Buch über alte Gartenkulturen, dort findet man den einen oder anderen Hinweis.
Die Menschen hatten sich auch früher mit der Bodenfruchtbarkeit beschäftigt, ohne diesen schnellen Austausch wie wir es heute haben, hat sich doch scheinbar aus irgendwelchen Gründen das Wissen um diese Bodenfruchtbarkeit immer wieder verbreitet.
Und irgendwann wurde es wieder vergessen und dann wiedergefunden.
Gruss
hobbygaertnerin