Beinwell als Düngepflanze
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unkrautaufesserin
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Re: Beinwell als Düngepflanze
In meinem Garten siedle ich mühsam Gierschkraut wieder an. Nach 14 Jahren habe ich jetzt zwei etwa quadratmetergroße Stellen, eine dritte ist wieder vergangen.
Re: Beinwell als Düngepflanze
Der ist hier eine Landplage und er schmeckt noch nicht mal, ganz anders als in D.
Mir ist noch der Gedanke gekommen, dass eine Rhizomsperre auch nicht viel bringt, wenn die Pflanze tiefer als alle Kulturen wurzelt.
Mir ist noch der Gedanke gekommen, dass eine Rhizomsperre auch nicht viel bringt, wenn die Pflanze tiefer als alle Kulturen wurzelt.
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unkrautaufesserin
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Re: Beinwell als Düngepflanze
Pflanzen zum Düngen anzubauen halte ich ohnehin für nicht sehr sinnvoll. Schließlich entziehen sie dem Boden ja erst die Nährstoffe, die sie ihm dann wieder zuführen sollen.
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Re: Beinwell als Düngepflanze
Naja bei Leguminosen macht es durch die Stickstofffixierung schon Sinn. Und/oder wenn man mittels Pflanzen die Nährstoffe aus dem Boden gezielt von A nach B führen will.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Beinwell als Düngepflanze
@ unkrautaufesserin
Beinwell ist da eine Besonderheit. Durch die Wurzeltiefe kommt sie an Nährstoffe, an die Kulturpflanzen gar nicht rankommen. Dadurch sind die Blätter sehr mineralstoff- vor allem kaliumreich. Deswegen bin ich drauf gekommen. Außerdem will ich sie ja nicht im Feld anbauen, woanders kann sie ja ruhig Nährstoffe entziehen.
Beinwell ist da eine Besonderheit. Durch die Wurzeltiefe kommt sie an Nährstoffe, an die Kulturpflanzen gar nicht rankommen. Dadurch sind die Blätter sehr mineralstoff- vor allem kaliumreich. Deswegen bin ich drauf gekommen. Außerdem will ich sie ja nicht im Feld anbauen, woanders kann sie ja ruhig Nährstoffe entziehen.
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unkrautaufesserin
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Re: Beinwell als Düngepflanze
Da hast Du recht.
Rohanna, Leguminosen sind ein Sonderfall, aber genau genommen sind es da ja auch die Bakterien, die den Stickstoff aus der Luft im Boden binden.
Rohanna, Leguminosen sind ein Sonderfall, aber genau genommen sind es da ja auch die Bakterien, die den Stickstoff aus der Luft im Boden binden.
Re: Beinwell als Düngepflanze
Das gilt im Prinzip für viele Wildpflanzen?Zacharias hat geschrieben: Di 4. Aug 2026, 20:32 @ unkrautaufesserin
Beinwell ist da eine Besonderheit. Durch die Wurzeltiefe kommt sie an Nährstoffe, an die Kulturpflanzen gar nicht rankommen. [.....] woanders kann sie ja ruhig Nährstoffe entziehen.
Mein Mais hat heuer fast nur Rasenschnitt als Dünger bekommen.
Da krieg ich den meisten Kompost her: ich dünge mit Wildpflanzen!
Beinwell war so ein "Mulch-Beinwell" um wiener Gemeinschaftsgarten. Hab ein paar Pflanzen mitgenommen, aber irgendwie will der hier nicht wachsen.
In Wien war es sehr toll als düngender Mulch
- Rohana
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Re: Beinwell als Düngepflanze
Aber eben Symbiose-Bakterien die mit anderen Pflanzen eben nicht gehen, weshalb die Leguminosen da vorteilhaft sindunkrautaufesserin hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 00:22 Da hast Du recht.
Rohanna, Leguminosen sind ein Sonderfall, aber genau genommen sind es da ja auch die Bakterien, die den Stickstoff aus der Luft im Boden binden.
Eine Leguminose mit tiefen Wurzeln wäre übrigens die Luzerne. Würde ja beide Effekte zwecks der Gründüngung kombinieren, theoretisch.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Beinwell als Düngepflanze
@ Maria
Genau, entweder mulcht man damit oder setzt eine Jauchebrühe an. Ja, das gilt sicherlich für einige Wildpflanzen, aber angeblich ist in Beinwell ganz besonders viel drin. Ich mulche auch mit Wildpflanzen, kann da aber noch nicht viel Vorteil erkennen. Bei Beinwell soll das wohl auffallen, wenn man den Leuten glauben kann, die das machen. Mir klingt es aber ganz vernünftig und Beinwellbrühen macht man ja nicht erst seit gestern.
Genau, entweder mulcht man damit oder setzt eine Jauchebrühe an. Ja, das gilt sicherlich für einige Wildpflanzen, aber angeblich ist in Beinwell ganz besonders viel drin. Ich mulche auch mit Wildpflanzen, kann da aber noch nicht viel Vorteil erkennen. Bei Beinwell soll das wohl auffallen, wenn man den Leuten glauben kann, die das machen. Mir klingt es aber ganz vernünftig und Beinwellbrühen macht man ja nicht erst seit gestern.
Re: Beinwell als Düngepflanze
Nochmal etwas deutlicher: ich habe seit über 30 Jahren Beinwell im Garten, der bildet weder Wurzelausläufer noch verbreitet er sich sonst irgendwie massiv, invasiv, unkontrolliert.
Aber: jedes Wurzelstück, das -wie auch immer- irgendwo hin gelangt, treibt da aus. Bei mir haben Wühlmäuse für Verbreitung gesorgt, die jungen Pflanzen wurde ich an den ungewünschten Orten schnell los durch jäten, auf der Wiese darf er bleiben. Ich schneide den Beinwell auch generell erst nach der Blüte und konnte keine Vermehrung durch eventuelle Samenausbringung bemerken.
Aber: jedes Wurzelstück, das -wie auch immer- irgendwo hin gelangt, treibt da aus. Bei mir haben Wühlmäuse für Verbreitung gesorgt, die jungen Pflanzen wurde ich an den ungewünschten Orten schnell los durch jäten, auf der Wiese darf er bleiben. Ich schneide den Beinwell auch generell erst nach der Blüte und konnte keine Vermehrung durch eventuelle Samenausbringung bemerken.
