Mit was Düngt ihr?

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Zacharias
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Re: Mit was Düngt ihr?

#221

Ungelesener Beitrag von Zacharias »

Nee, schlecht ist daran nichts. Ich wehre mich nur dagegen, wenn jemand sagt, Hecken sind wichtig. Das sind sie nur da, wo natürlicher Lebensraum kaputt gemacht wird.
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Tscharlie
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Re: Mit was Düngt ihr?

#222

Ungelesener Beitrag von Tscharlie »

Eine Hecke scheint mir um jedes Grundstück sinnvoll.

Der Wind über den Gartenboden wird damit abgebremst.
Nützlinge haben ein Rückzugsgebiet.
Vögel Platz zum brüten oder Sommer wie Winter ein wenig Schutz gegen das Wetter.
Wie schon bemerkt, liefert sie auch Material für den Kompost.
Hummeln und Wildbienen haben was von den Blüten.
Die Tiere etwas von den Früchten der Heckenpflanzen.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Maria
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Re: Mit was Düngt ihr?

#223

Ungelesener Beitrag von Maria »

Zacharias hat geschrieben: Fr 24. Jul 2026, 22:44Hecken sind wichtig. Das sind sie nur da, wo natürlicher Lebensraum kaputt gemacht wird.
Für mich sind Hecken wichtig, weil ich dort ernte :lol:

Abgesehen davon versteh ich das Tamtam nicht, was manche um Bäume machen...... Ich muss regelmäßig Nachwuchs aus der Wiese ziehen, sonst gäbe es keine Wiese mehr - ich hab eine "hohe Wiese", wo ich nicht mähe, sondern Kräuter ernte.

Die Natur ist nicht überall gleich! und sie ändert sich immer wieder, es gibt da ja auch "sehr wichtige" Pionierpflanzen, die nur dort wachsen, wo sonst nichts ist! Hecken kommen, bevor der Wald kommt, also "nach der Wiese" - wenn kein Mensch eingreift....
Dasselbe gilt eigentlich für Bäche, Seen und Tümpel.
Edit: und Wiesen gäbe es "bei uns" nur sehr wenige und vor allem nach Sturmkatastrophen und Waldbränden, die den Wald zerstört haben.....
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Till
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Re: Mit was Düngt ihr?

#224

Ungelesener Beitrag von Till »

Ohne Kompost und Mist wird es darauf hinauslaufen, daß du erstmal Gründüngungspflanzen für die Bodenverbesserung und Schnittnutzung anbaust, ähnlich wie dies landwirtschaftliche Betriebe tun. Weil es unkompliziert möglich ist. Vorerst wirst du Handelsdünger zukaufen müssen, wenn du zeitnah was erreichen willst, wie bei Wiesen und Obstbäumen auch.
Bodenaufbau ist ein Prozess, der lange Zeiträume umfasst. "Es braucht sieben Jahre" - Ja, heute nicht mehr ganz, wo man Düngemittel, Motorgeräte, Bewässerungstechnik nutzen kann, aber einige Jahre der Bestellung aus Bearbeitung, kalken(!!), Düngen, Säen, hacken, etc... braucht es eben doch.
Und je länger man das aufschiebt, desto weniger hat man dann davon und man wird nicht jünger.
Zacharias hat geschrieben: Fr 24. Jul 2026, 19:02 Ich brauche den Kompost fürs Feld, da ist es nicht egal, ob da Samen aller Arten drin sind.
Nein, die Strukturkomposte werden relativ tief eingegraben (holländern, rigolen) und verbleiben dort. Der kommt nicht mehr an die Oberfläche zurück, da keimt nix mehr.
Die Nutzpflanzen erreichen den früher oder später, ziehen sich im ersten Jahr die leicht verfügbaren Nährstoffe rein und dann bleibt für die nächsten Fruchtfolgen die bodenverbessernde Wirkung. Also Durchlüftung von schweren Böden, Wasserspeicherung von leichten Böden, eine sehr geringe Nährstofflieferung, etc.
Nach 9...12 Jahren wiederholt man das, bei leichten Böden eher, bei schweren Böden später (wenn man gewillt ist und noch kann). Ist natürlich auch im Wechsel in drei Bodenschichten möglich, wenn man über das Arbeitsvermögen verfügt.
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Tscharlie
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Re: Mit was Düngt ihr?

#225

Ungelesener Beitrag von Tscharlie »

Ich grabe schon seit Jahrzehnten nicht mehr um.
Also kommt der Kompost obendrauf und wird mit dem Grubber eingearbeitet, so 10 cm tief.
Weil ich der Meinung bin, am Besten den Boden nicht durcheinanderbringen und der Kompost soll Sauerstoff zum Endgültgen "umsetzten" der Inhaltsstoffe haben.
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unkrautaufesserin
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Re: Mit was Düngt ihr?

#226

Ungelesener Beitrag von unkrautaufesserin »

Ich bin ein Fan von Tiefwurzlern, wie zum Beispiel Lein.
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Zacharias
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Re: Mit was Düngt ihr?

#227

Ungelesener Beitrag von Zacharias »

Till, du verkennst meine anderen Bedingungen. Gründüngung funktioniert hier nur, wenn ich ein Gartenjahr auslasse, denn die Vegetationsperiode ist zu kurz, um nach der Ernte noch was auszusäen. Das was du schreibst, bezieht sich auf eine nährstoffarme Fläche. Mein Feld wurde aber 100 Jahre bewirtschaftet und das anscheinend mit Sinn und Verstand, denn der Boden ist super, bisher nicht nachgedüngt. Den Kompost brauche ich für andere Flächen: Gewächshäuser, Tomateneimer, Blumenbeete. Stickstoffmangel habe ich nicht, ich habe Mist und Algen. Die Arbeiten, die du auzeigst, wie Rigolen und Holländern sind mir auch nicht möglich, da nicht kräftig genug und kein Kerl im Haus. Aber ich habe immer von oben gedüngt, wird doch auch in tiefere Schichten gespült, von daher finde ich solche Arbeiten überflüssig und auch irgendwie unnatürlich. Ohne Umgraben geht es noch nicht, weil der Giersch noch nicht ganz raus ist, aber ich bin da auch kein großer Freund von.
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