Kirschkernchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 14:10
München beugt vor. Ab sofort ist hier Wassersparen verordnet. Nicht etwa, weil das Trinkwasser knapp ist, sondern weil der Tagesverbrauch einfach gestiegen ist und man - ähnlich wie bei Drostens Coronatotenmodellierung - mit Wasserknappheit "rechnet".
Woher weisst du, dass das Trinkwasser auch bei steigendem Verbrauch und möglicherweise andauernder Trockenheit nicht knapp wird?
Die behörde hat die Pflicht, vorausscshauend den Verbrauch zu steuern, wenn absehbar ist, dass Engpässe auftreten könnten. Vorausschauende Verschwendungseinschränkung, wozu kein Auto waschen usw. zu rechnen sind, gehört sich deshalb so, denn Politik heisst vorausschauen. Wenn nichts vorgesehen wird und das Wasser wirklich knapp würde, würdet ihr natürlich der gleichen Stadt vorwerfen, dass sie nichts getan haben, obwohl sie es hätten wissen müssen. Und dieser Vorwurf wäre dann sogar berechtigt.
Kirschkernchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 14:10
Die Maßnahmen stellen - wie heute üblich - die Bestätigung der These (Wasser knapp in Germanistan) dar.
Das ist Unsinn, wie du selber mit ganz wenig Nachdenken herausfinden könntest. Die Massnahmen sollen da, wo es am wenigsten schmerzt, den Wasserverbrauch einschränken, damit es eben nicht zu einer wirklich problematischen Knappheit kommt. Sie sind eine Konsequenz der These Wasserknappheit zu befürchten, nicht deren Beweis. Wenn du das üblich findest, hast du es eben mehrfach nicht begriffen.
Ob es ohne Einschränkung auch nicht dazu käme, kann man eben nicht wissen. Das ist das Schicksal jeder Prävention: Tut man nichts, wird einem Nichtstun vorgeworfen, falls doch etwas geschieht. Tut man etwas, wird einem Aktionismus vorgeworven, wenn die Prävention das tut, was sie soll: Schlimmeres verhindern.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.