Strategien für Hitze und Trockenheit

Kerstines
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#51

Ungelesener Beitrag von Kerstines »

Maja hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 12:16
Zacharias hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 11:30 Seit wann muss man ein Klo anmelden? Du kannst ja pro forma das WC stehen lassen.
Man wird wohl davon ausgehen, dass jeder Haushalt mindestens 1 Klo hat.
Und Geld stinkt bekanntlich nicht, nicht wahr? :grr:
Genauso wie der Nutzungszwang wegen Restmüll in einer mindestens festgelegten Menge pro Jahr; ob diese Menge bei mir ÜBERHAUPT anfällt ist egal, für 3 Mülltonnen pro Person und Jahr MÜSSEN wir blechen :pfeif: , ob wir die nun füllen oder nicht, ob sie geleert werden müssen oder nicht.
Zusätzlich zu einem Grundbetrag für die Vorhaltung dieser Dienstleistung!
Aber nein, das ist alles nur zu unserem Besten.
Achja, heißt ja Strategien für (müßte es nicht: GEGEN heißen?) Trockenheit: Gießen gießen gießen.
Da wir unser eigenes Wasser dafür nutzen, gießen wir natürlich bei Bedarf, ein Jahr ist mal mehr nötig, das andere Jahr dafür wieder kaum.
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unkrautaufesserin
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#52

Ungelesener Beitrag von unkrautaufesserin »

Ich glaube, hier sind mehr vorbeugende Maßnahmen gefragt. Irgendwann geht Deutschland das Wasser aus, und dann ist auch nichts mehr mit gießen.
Kirschkernchen
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#53

Ungelesener Beitrag von Kirschkernchen »

München beugt vor. Ab sofort ist hier Wassersparen verordnet. Nicht etwa, weil das Trinkwasser knapp ist, sondern weil der Tagesverbrauch einfach gestiegen ist und man - ähnlich wie bei Drostens Coronatotenmodellierung - mit Wasserknappheit "rechnet". Bewässert wird nurnoch nachts, Pools und private Springbrunnen bleiben auf dem Trocknenen, Autos waschen und Gewässerwasserentnahme verboten, bei Strafen bis 50.000 Euro. Die Stadt hat bereits mehrere Springbrunnenanlagen stillgelegt, damit man die postulierte Gefahr auch "sieht" und die zahlreichen Brauereien sollen Wasser sparen. Hoffentlich wirds Weißbier nicht noch knapp.

Die Maßnahmen stellen - wie heute üblich - die Bestätigung der These (Wasser knapp in Germanistan) dar.
Sollte der Russe mal ein Drohnenwerk in D. sprengen, wäre das die Bestätigung der These (Rrosse kommt).

...schöne neue Gedanken-Welt. Da nicht klar ist, wie lange diese 3W-Regel gilt, werden wohl für die Pools irgendwann die Chlortabletten knapp und die Waschlappen, mit denen die Männer ihre Autos trocken abrubbeln. Im Gespräch sind PVC-Mund-Naseabdeckungen mit Kondenswasserrückgewinnung. Man kann dann abends einen kräftigen Schluck zurückgewonnenen Kondenswassers zu sich nehmen, was somit dem holländischen Kleinkind nicht weggenommen werden muss, ...im wasserknappen Deutscheland. Da das Gehirn quasi im Wasser schwimmt, treten hier auch Korellationen auf. Die aber, keineswegs Kausalitäten sein müssen. :opa:
Kerstines
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#54

Ungelesener Beitrag von Kerstines »

Wenn wir das Wasser aus den nach der Wende viel zu oft überdimensionierten Kläranlagen (deshalb nämlich zu gerne auch der Anschlußzwang auch für Kilometer entfernte kleine Dörfer, da die nach der Wende für die schnell erschlossenen massenhaften Gewerbegebiete eingeplanten und nicht eingetroffenen Firmen halt als zahlende Verbraucher fehlen) weiterhin in Flüsse und dann in die Nordsee leiten, muß es hier im Landesinneren natürlich fehlen.
Deshalb: schön vor Ort gießen gießen gießen, damit das Wasser über den Weg ins Erdreich wieder Grundwasser werden kann.
Man könnte ja auch das Abwaschwasser und das Waschmaschinenabwasser in Eimern auffangen und auf dem Grundstück verteilen; hat in meinem Elternhaus Jahrzehnte funktioniert.
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#55

Ungelesener Beitrag von osterheidi »

Wo bekommen die tierhalter hier ihr futter her? Ich habe gerade vier bigpacks heu verschenkt an einen biomilchviehhalter. Er kam 100 km weit her :ohoh:
Er staunte dass hier noch weitgehend grün ist , bei ihnen ist alles verbrannt. Mein heu ist allerdings vom juni, da wuchs noch bissl was. Sie dürfen auch konventionelles futter zuhkaufen, wenn es überhaupt was gibt.
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#56

Ungelesener Beitrag von Zacharias »

Das erinnert mich an ein Jahr, wo das erste Halbjahr komplett ohne Regen war. Ich musste mir Heucops aus Italien liefern lassen, damit ich irgendwas für die Tiere zu fressen hatte. Auf den Säcken stand dann irgendein osteuropäisches Land. Hier ist weiterhin viel Regen und ich habe Mühe, das Brennholz trocken reinzubekommen. Dafür satte Weiden, Heu im Überfluss.
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#57

Ungelesener Beitrag von unkrautaufesserin »

Hier war die erste Heuernte richtig gut, und auch das Wintergetreide hat eine gute Ernte gebracht. Kartoffeln und Rüben gehen so, der Mais ist mickrig.

Die ersten Bauern haben jetzt den 2. Schnitt gemacht, das ist jämmerlich wenig Grasmenge. Wahrscheinlich geht der Heupreis hoch.
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#58

Ungelesener Beitrag von siam »

Als wie noch Charolle hatten Jung Bullen , gabs in probleme mit Futter .

Reisstroh und Elefantengrass , zur genuege .

Fg.
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#59

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Der erste Schnitt Wiese war mager und seitdem ist nix mehr gewachsen. Heu die Hälfte, Getreide bei 60%, Mais wird keine Kolben haben und dazu nur die Hälfte von normal an Masse.
Was wir füttern? Vom letzten Jahr...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Strategien für Hitze und Trockenheit

#60

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Kirschkernchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 14:10 München beugt vor. Ab sofort ist hier Wassersparen verordnet. Nicht etwa, weil das Trinkwasser knapp ist, sondern weil der Tagesverbrauch einfach gestiegen ist und man - ähnlich wie bei Drostens Coronatotenmodellierung - mit Wasserknappheit "rechnet".
Woher weisst du, dass das Trinkwasser auch bei steigendem Verbrauch und möglicherweise andauernder Trockenheit nicht knapp wird?
Die behörde hat die Pflicht, vorausscshauend den Verbrauch zu steuern, wenn absehbar ist, dass Engpässe auftreten könnten. Vorausschauende Verschwendungseinschränkung, wozu kein Auto waschen usw. zu rechnen sind, gehört sich deshalb so, denn Politik heisst vorausschauen. Wenn nichts vorgesehen wird und das Wasser wirklich knapp würde, würdet ihr natürlich der gleichen Stadt vorwerfen, dass sie nichts getan haben, obwohl sie es hätten wissen müssen. Und dieser Vorwurf wäre dann sogar berechtigt.
Kirschkernchen hat geschrieben: Mi 15. Jul 2026, 14:10 Die Maßnahmen stellen - wie heute üblich - die Bestätigung der These (Wasser knapp in Germanistan) dar.
Das ist Unsinn, wie du selber mit ganz wenig Nachdenken herausfinden könntest. Die Massnahmen sollen da, wo es am wenigsten schmerzt, den Wasserverbrauch einschränken, damit es eben nicht zu einer wirklich problematischen Knappheit kommt. Sie sind eine Konsequenz der These Wasserknappheit zu befürchten, nicht deren Beweis. Wenn du das üblich findest, hast du es eben mehrfach nicht begriffen.
Ob es ohne Einschränkung auch nicht dazu käme, kann man eben nicht wissen. Das ist das Schicksal jeder Prävention: Tut man nichts, wird einem Nichtstun vorgeworfen, falls doch etwas geschieht. Tut man etwas, wird einem Aktionismus vorgeworven, wenn die Prävention das tut, was sie soll: Schlimmeres verhindern.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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