5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
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unkrautaufesserin
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Wenn Du Lauge aus dem Salz machst, kannst Du sehr verdünnen und es taut immer noch. Hat die DDR damals erfunden, die mußten noch sparen, die hatten ja nix... 
Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
In Niederbayern sprüht man sogar "Salzwasser" aus der Gewürzgurkenproduktion als Frostschutz auf Straßen.
- emil17
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Immerhin sind bisher weder die Regierung noch das öffentlich-rechtliche Fernsehen an der Kälte schuld. Da geht noch mehr.Kirschkernchen hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 12:29 Vielleicht dürfen wir bis dahin hier in Berlin auch wieder Tausalz verwenden, dann bricht man sich auch im Finstern nicht die Haxen, wenn man frierend und hungrig dann mit seinen 70 Jahren 19.00 Uhr zum Feierabend in die Wärmestube wackelt. Vielleicht gibts dort auch Fernsehen, der Lanz wär nicht schlecht, vielleicht sitzt die Tante von der Taz wieder da.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Wenn ich die BRD-Regierung richtig verstehe, haben wir gar keine Kälte nicht, weil es ja auch keinerlei Anzeichen für
eine sog. "Gas-Mangellagel" gibt, in dem daß der Gasverberbrauch wegen massiv steigender Temperaturen massiv sinkt.
Ein kleiner Hnweis am Rande: hoffentlich stellt man einer kleiner Kartonagenfabrik in Nordbayern nicht das Gas ab,
falls doch noch der Winter kommt, die stellen nämlich nur diese kleinen Krtonrollen her, auf die das Klopapier augewickelt ....
eine sog. "Gas-Mangellagel" gibt, in dem daß der Gasverberbrauch wegen massiv steigender Temperaturen massiv sinkt.
Ein kleiner Hnweis am Rande: hoffentlich stellt man einer kleiner Kartonagenfabrik in Nordbayern nicht das Gas ab,
falls doch noch der Winter kommt, die stellen nämlich nur diese kleinen Krtonrollen her, auf die das Klopapier augewickelt ....
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Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
DIE sind entbehrlich, wenn ich mich recht erinnere, gab es zu DDR-Zeiten Tolilettenpapier OHNE diese Innenrollen.woidler hat geschrieben: Mi 4. Feb 2026, 10:10 Ein kleiner Hnweis am Rande: hoffentlich stellt man einer kleiner Kartonagenfabrik in Nordbayern nicht das Gas ab,
falls doch noch der Winter kommt, die stellen nämlich nur diese kleinen Krtonrollen her, auf die das Klopapier augewickelt ....
Allerdings fehlt dann wieder dem Endverbraucher das Material für diverse Basteleien, wie: Anzuchttöpfchen, Kissenschachteln, Serviettenringe, Eierbecher, Adventskalenderschächtelchen ...
"Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten. Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken
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RoterFuchs
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Ich als Technikaffiner finde es durchaus interessant, was auch hier an Informationen durchgenudelt wiedergegeben werden. Das ist deswegen fatal, weil diese Infos dann auch KIs füttern und diese Infos nutzen, obwohl sie sehr verzerrend darstellen was in Berlin los war, verbreitet werden.
Ich beziehe mich mal hier im Forum auf 2 Beiträge:
@Manfred & @woidler
Was muss dafür passieren?
1. Ein Stromausfall ohne minimalstem Backup wie beispielsweise Benachrichtigung des Eigentümers/Handwerkers zum händischen ablassen des Heizungswassers
2. Es gibt kein automatisches Entlüfterventil, welches im Störungsfall aus dem Heizkreis das Gas entfernen kann, sodass theoretisch R290 austreten KANN
3. Es gibt keine automatische Entleerstation für das Heizungswasser, welches bei Minustemperaturen schlichtweg das Heizungswasser ablässt (sind 2 popelige mechanische Ventile)
4. Es wurde kein Frostschutzmittel verwendet, um das Wasser bei Minustemperaturen am Platzen der Rohre zu hindern
Und das alles wurde nicht gemacht. Das ist kein Wärmepumpenproblem. Das ist ein Wärmepumpenhandwerkerproblem. Zudem werden extrem horrende Preise von 30 000€ aufwärts für eine popelige Luft/Wasserwärmepumpe verlangt. Und dann wird noch nicht einmal ein Sicherheitskonzept erarbeitet! Das ist schlichtweg Totalversagen.
@woidler
Zu dem Problem mit dem Laden von E-Autos. Das muss man vollkommen unterschiedlich anpacken das Thema.
Und zwar:
Kann ich ohne Benzin/Diesel zu kaufen Auto fahren? Nein.
Kann ich ohne fossile Energiezufuhr zu hause heizen? Nein.
Kann ich ohne Strom meinen Kühlschrank/Gefrierer betreiben? Nein.
Ich benötige also so oder so einmal Haushaltsstrom, dann benötige ich noch das Benzin und als Drittes benötige ich noch irgendwas zum verheizen.
Ob man nun in einer Mietwohnung das kaufen muss oder das, eine Wahl bleibt einem bei Heizung und beim Auto wohl kaum.
Ergo dreht sich das eher um EFH, MFH oder Grundstücke. Wenn ich nun meinen Haushaltsstrom mit PV decken kann, und ich kann das beispielsweise sogar im Ertragsarmen, nebligen Dezember bei ca. 270kWh Stromproduktion, dann habe ich einen der Punkte abgehakt. Den Stromanschluss brauche ich jetzt noch für das Auto und fürs heizen. Um jetzt im Notfall was machen zu können bei Ausfall von Haushaltsstrom für beispielsweise Kühlschrank/Gefriertruhe, da reicht eine USV. Aber wer hat schon eine USV oder einen Generator? Bei der PV hat man den Akku meist dabei. Also nen kleinen Generator kaufen, mit dranhängen und damit zum einen den Verbrauch decken, zum anderen den Akku wieder vollladen wenn keine Sonne da ist.
Für das Haus für eine Pumpe um das Heizwasser zu pumpen und ggf. einen Tank zu füllen mit Wasser, damit man genug Wasser hat, reichts dann auch. Mit einem wasserführenden Holzofen kann man kochen, backen, heizen, Warmwasser bereiten und das alles in einem Gerät. Besser geht es kaum.
Damit bleibt das Auto. Wenn wir das E-Auto nur mit 3kWh beladen würden, könnten wir damit ca. 25km weit fahren. Aber wenn dort auch der Strom ausgefallen ist, dann haben wir ganz andere Probleme als das Auto nicht laden zu können.... Dann sprechen wir von regionalen Blackouts. Wie soll man dann an der Tanke bezahlen? Wie soll die Tanke mit Strom versorgt werden? Supermarkt? Dann ist eh schon alles aus. Auch nur über Aggregate. Ich habe keine Ahnung wieviel Sprit ihr so zu hause bunkert, aber wenn man dann keinen 1000l Tank stehen hat wirds auch schnell mau.
Das bedeutet, das E-Auto macht einen nicht vollständig autark. Aber man muss nur noch 4 Monate statt 12 Monate was kaufen.
Dazu kommt: Wir haben letztes Jahr 5500kWh verkauft mit unserer Anlage. Dieses Jahr werden es ca. 10 000kWh sein. Und ja, nur deswegen, weil ich einmal nicht mehr verbrauchen kann, also auch nicht direkt aasen will, zweitens weil eine saisonale Speicherung zu teuer ist. Das ist nicht der Schlüssel zu allem. Aber es ist ein großer Happen an Autarkie. Wir haben letztes Jahr 5500kWh verkauft und 2900kWh im Winter gekauft. Kein Öl, kein Gas, kein Holz, keine Kohle, keine Pellets, nur Strom. Inkl. 1 E-Auto mit 9000km Reichweite und 150qm Wohnraum im teils ungedämmten Dachgeschoss heizen. Jeden Tag koche ich frisch (mit Elektroherd, kein Ceran oder Induktion). Stromkosten 30ct = 870€.
Und ja, das könnten wir austauschen. Eben über einen wasserführenden Küchenofen. Dann bräuchten wir theoretisch keinen Strom mehr kaufen. Dafür aber ca. 6 RM Holz und die ganze Arbeit die damit verbunden ist. Oder fertiges Holz kaufen. 6 Paletten ca. 720€ + Versand + Rauchfangkehrer + Heizungsüberprüfung alle paar Jahre. Ungefähr 1000€ p.a. Sparen wir uns. Knopf drücken und es ist warm. Knopf drücken und es wird wieder kalt (oder im Sommer).
Anders sähe es aus mit Wald. Aber auch da: Überlegen was man da reinsteckt. Grundsteuer für Wald, Hinfahren, fällen, Entasten, kleinschneiden, lagern, sägen, hacken, transportieren, einheizen, nachlegen, Asche wegräumen, Ofen inspizieren lassen. Ob das dann noch günstiger ist mit der ganzen Arbeitszeit gegenüber Strom kaufen und dafür zu arbeiten, das kommt wohl darauf an.
Ich beziehe mich mal hier im Forum auf 2 Beiträge:
@Manfred & @woidler
Das liegt an jenen, die die Dinger dort hingebaut haben! Das hätte alles verhindert werden können mit einer passenden Notfalllösung, die aber vorher geplant werden muss und nicht hinterher. Die Wärmepumpen haben Plattenwärmetauscher verbaut. Diese können dann, wenn sie lange still stehen und das Heizungswasser sich ausdehnt und gefriert, platzen. Das kann dazu führen, dass Gas durch die Leitungen ins Haus kommt. Bei R290 kann dieses explodieren.Im Berliner Stromausfallgebiet sollen 60% der Monoblock-Wärmepumpen Frostschäden haben.
Wer sich so ein Ding anschafft, sollte also evtl. auch einen Notstromgenerator und dessen Integration ins Hausnetz investieren, um mal einige Tage bis Wochen Stromausfall überbrücken zu können.
Was muss dafür passieren?
1. Ein Stromausfall ohne minimalstem Backup wie beispielsweise Benachrichtigung des Eigentümers/Handwerkers zum händischen ablassen des Heizungswassers
2. Es gibt kein automatisches Entlüfterventil, welches im Störungsfall aus dem Heizkreis das Gas entfernen kann, sodass theoretisch R290 austreten KANN
3. Es gibt keine automatische Entleerstation für das Heizungswasser, welches bei Minustemperaturen schlichtweg das Heizungswasser ablässt (sind 2 popelige mechanische Ventile)
4. Es wurde kein Frostschutzmittel verwendet, um das Wasser bei Minustemperaturen am Platzen der Rohre zu hindern
Und das alles wurde nicht gemacht. Das ist kein Wärmepumpenproblem. Das ist ein Wärmepumpenhandwerkerproblem. Zudem werden extrem horrende Preise von 30 000€ aufwärts für eine popelige Luft/Wasserwärmepumpe verlangt. Und dann wird noch nicht einmal ein Sicherheitskonzept erarbeitet! Das ist schlichtweg Totalversagen.
@woidler
Das ist aber der Grund,warum man sich, wenigstens rudimentär, damit auseinander setzen muss. Hybrid-Wechselrichter mit Inselfunktion gibt es, kosten auch nicht viel mehr, aber da sind wir wie oben bei den Wärmepumpen: Günstig will kein Handwerker machen. Die spinnen gerade alle Hanf zu Gold. Und das ist bei PV nicht anders. Da werden nur Markenprodukte genommen, aus ner Liste, und fertig. Die Bauteile sind extrem überteuert, und bringen einen dann einen Kehrricht bei Netzausfall.Zu den PV-Anlagen : in der Bewerbung von PV-Anlagen gibt es fast nie einen Hinweis, daß die "normalen " PV-Anlagen nur ins Hausnetz einspeisen, wenn aus dem öffentlichen Netz - laienhaft formuliert - soetwas wie ein Initialstrom zu den Wechselrichtern fliest.
Es finden sich keine gezielten Hinweise, daß Stromautarkie mit PV-Anlagen im Blackout-Fall nur möglich ist, wenn die Anlagen auch im Inselbetrieb funktionieren, und ein Akku vorhanden sein sollte.
Und ich bin auch seit den letzten beiden Wintern bezüglich der Leistung von PV ANlagen zB zum Laden des E-Autos etwas desillusioniert : Im Winter ist eh schon länger dunkel, die Sonne steigt nicht mehr so hoch, wenn dann noch Schnee auf den Modulen liegt und es neblig ist, schneit ...
reduziert sich der Sonneneintrag und somit Verbrauchs- und Akkuladeleistung. Bei schlechtem Wetter ist auch die PV-Anlage nicht die eierlegende Wollmichsau. Deshalb noch eine Überlegung für Zentralheizungen ohne Strom:
Zu dem Problem mit dem Laden von E-Autos. Das muss man vollkommen unterschiedlich anpacken das Thema.
Und zwar:
Kann ich ohne Benzin/Diesel zu kaufen Auto fahren? Nein.
Kann ich ohne fossile Energiezufuhr zu hause heizen? Nein.
Kann ich ohne Strom meinen Kühlschrank/Gefrierer betreiben? Nein.
Ich benötige also so oder so einmal Haushaltsstrom, dann benötige ich noch das Benzin und als Drittes benötige ich noch irgendwas zum verheizen.
Ob man nun in einer Mietwohnung das kaufen muss oder das, eine Wahl bleibt einem bei Heizung und beim Auto wohl kaum.
Ergo dreht sich das eher um EFH, MFH oder Grundstücke. Wenn ich nun meinen Haushaltsstrom mit PV decken kann, und ich kann das beispielsweise sogar im Ertragsarmen, nebligen Dezember bei ca. 270kWh Stromproduktion, dann habe ich einen der Punkte abgehakt. Den Stromanschluss brauche ich jetzt noch für das Auto und fürs heizen. Um jetzt im Notfall was machen zu können bei Ausfall von Haushaltsstrom für beispielsweise Kühlschrank/Gefriertruhe, da reicht eine USV. Aber wer hat schon eine USV oder einen Generator? Bei der PV hat man den Akku meist dabei. Also nen kleinen Generator kaufen, mit dranhängen und damit zum einen den Verbrauch decken, zum anderen den Akku wieder vollladen wenn keine Sonne da ist.
Für das Haus für eine Pumpe um das Heizwasser zu pumpen und ggf. einen Tank zu füllen mit Wasser, damit man genug Wasser hat, reichts dann auch. Mit einem wasserführenden Holzofen kann man kochen, backen, heizen, Warmwasser bereiten und das alles in einem Gerät. Besser geht es kaum.
Damit bleibt das Auto. Wenn wir das E-Auto nur mit 3kWh beladen würden, könnten wir damit ca. 25km weit fahren. Aber wenn dort auch der Strom ausgefallen ist, dann haben wir ganz andere Probleme als das Auto nicht laden zu können.... Dann sprechen wir von regionalen Blackouts. Wie soll man dann an der Tanke bezahlen? Wie soll die Tanke mit Strom versorgt werden? Supermarkt? Dann ist eh schon alles aus. Auch nur über Aggregate. Ich habe keine Ahnung wieviel Sprit ihr so zu hause bunkert, aber wenn man dann keinen 1000l Tank stehen hat wirds auch schnell mau.
Das bedeutet, das E-Auto macht einen nicht vollständig autark. Aber man muss nur noch 4 Monate statt 12 Monate was kaufen.
Dazu kommt: Wir haben letztes Jahr 5500kWh verkauft mit unserer Anlage. Dieses Jahr werden es ca. 10 000kWh sein. Und ja, nur deswegen, weil ich einmal nicht mehr verbrauchen kann, also auch nicht direkt aasen will, zweitens weil eine saisonale Speicherung zu teuer ist. Das ist nicht der Schlüssel zu allem. Aber es ist ein großer Happen an Autarkie. Wir haben letztes Jahr 5500kWh verkauft und 2900kWh im Winter gekauft. Kein Öl, kein Gas, kein Holz, keine Kohle, keine Pellets, nur Strom. Inkl. 1 E-Auto mit 9000km Reichweite und 150qm Wohnraum im teils ungedämmten Dachgeschoss heizen. Jeden Tag koche ich frisch (mit Elektroherd, kein Ceran oder Induktion). Stromkosten 30ct = 870€.
Und ja, das könnten wir austauschen. Eben über einen wasserführenden Küchenofen. Dann bräuchten wir theoretisch keinen Strom mehr kaufen. Dafür aber ca. 6 RM Holz und die ganze Arbeit die damit verbunden ist. Oder fertiges Holz kaufen. 6 Paletten ca. 720€ + Versand + Rauchfangkehrer + Heizungsüberprüfung alle paar Jahre. Ungefähr 1000€ p.a. Sparen wir uns. Knopf drücken und es ist warm. Knopf drücken und es wird wieder kalt (oder im Sommer).
Anders sähe es aus mit Wald. Aber auch da: Überlegen was man da reinsteckt. Grundsteuer für Wald, Hinfahren, fällen, Entasten, kleinschneiden, lagern, sägen, hacken, transportieren, einheizen, nachlegen, Asche wegräumen, Ofen inspizieren lassen. Ob das dann noch günstiger ist mit der ganzen Arbeitszeit gegenüber Strom kaufen und dafür zu arbeiten, das kommt wohl darauf an.
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Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Ein sehr schlüssiger Beitrag.
Insbesondere Deine Gedanken zum Thema Wärmepumpe finde ich gut formuliert.
Wir hatten uns 1992 oder 1993 für eine Wärmepumpe entschieden
, da wußte hier noch niemand, wie man das Wort überhaupt BUCHSTABIERT
. Fotovoltaik oder sowas fand schonmal überhaupt noch nicht statt.
Das Wärmepumpenprinzip ist klasse, unser Haus war Baujahr 1983, DDR-Standard, keinerlei Dämmungsschnickschnack. Den haben wir auch bis heute noch nicht (also Außendämmung u.ä., lediglich die alten Fenster nach und nach getauscht). Selbst die "alten" Gußrippenheizkörper (also keine Fußbodenheizung oder so) konnten bleiben, wurden lediglich in 2 Räumen etwas erweitert.
Die Wärmepumpe ist inzwischen nun tatsächlich hinüber, Lebensdauer war erreicht (die heute gehandelten Lebensdauern sehe ich seeehr skeptisch).
Warum funktionieren die in Schweden, Norwegen etc.? Vernünftige Energiepreise, das wars ja damals auch in D für die Wärmepumpen. Unsere hatte noch nichtmal so einen guten Wirkungsgrad wie die heutigen; aufgrund der unsäglichen staatlichen Eingriffe und Vorschriften haben wir uns dann nach dem Ende unserer WP anders orientiert, aber ich verteidige das PRINZIP !!! (nicht die Umsetzung in D) heute noch.
Insbesondere Deine Gedanken zum Thema Wärmepumpe finde ich gut formuliert.
Wir hatten uns 1992 oder 1993 für eine Wärmepumpe entschieden
Das Wärmepumpenprinzip ist klasse, unser Haus war Baujahr 1983, DDR-Standard, keinerlei Dämmungsschnickschnack. Den haben wir auch bis heute noch nicht (also Außendämmung u.ä., lediglich die alten Fenster nach und nach getauscht). Selbst die "alten" Gußrippenheizkörper (also keine Fußbodenheizung oder so) konnten bleiben, wurden lediglich in 2 Räumen etwas erweitert.
Die Wärmepumpe ist inzwischen nun tatsächlich hinüber, Lebensdauer war erreicht (die heute gehandelten Lebensdauern sehe ich seeehr skeptisch).
Warum funktionieren die in Schweden, Norwegen etc.? Vernünftige Energiepreise, das wars ja damals auch in D für die Wärmepumpen. Unsere hatte noch nichtmal so einen guten Wirkungsgrad wie die heutigen; aufgrund der unsäglichen staatlichen Eingriffe und Vorschriften haben wir uns dann nach dem Ende unserer WP anders orientiert, aber ich verteidige das PRINZIP !!! (nicht die Umsetzung in D) heute noch.
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RoterFuchs
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Der Esel nennt sich immer zuerst. Ich bin im Akkudoktor-Forum und wir hatten uns darüber ausgetauscht als die Meldung kam. Das Fazit war halt: Es muss eine sehr schlechte Kombination vorkommen, damit eine Wärmepumpe wirklich sich und ggf, noch um sich herum etwas zerstört. Und das liegt kein bisschen an den Wärmepumpen, weil fast jeder Hersteller hat in seinen 100-200 Seiten langen Anleitungen stehen, was zu tun ist wenn es eine Betriebsstörung gibt, einen Stromaufall, und und und. Dafür gibt es Sicherheitszuschläge, Vorschriften. Und all diese Dinge wird niemand gelesen haben (der Kunde muss das nicht lesen, ihm muss nur erklärt werden was er tun muss).
Wir haben 5 Klimasplitanlagen hier, damit heizen wir momentan. Ich baue eine Fußbodenheizung ein mit Luft/Wasserwärmepumpe.
Aber auch Holzheizungen etc. haben ein Sicherheitsventil. Nun sind wir mal passimistisch. Früher waren hier alle Häuser mit einer Pumpe ausgestattet und Grundwasser.
Was passiert denn bei Stromausfall? Ja, die Heizungspumpe fällt aus. Daraufhin wird es im Holzkessel zu heiß. Und dann wird Kaltwasser durch den Kessel geleitet, damit dieser nicht explodiert. Dumm nur, wenn kein Strom ist, läuft auch die Grundwasserpumpe nicht mehr..... Man macht sich einfach keine Gedanken, und dann passiert was und alle sind über der Maßen erschrocken.
Wir haben 5 Klimasplitanlagen hier, damit heizen wir momentan. Ich baue eine Fußbodenheizung ein mit Luft/Wasserwärmepumpe.
Aber auch Holzheizungen etc. haben ein Sicherheitsventil. Nun sind wir mal passimistisch. Früher waren hier alle Häuser mit einer Pumpe ausgestattet und Grundwasser.
Was passiert denn bei Stromausfall? Ja, die Heizungspumpe fällt aus. Daraufhin wird es im Holzkessel zu heiß. Und dann wird Kaltwasser durch den Kessel geleitet, damit dieser nicht explodiert. Dumm nur, wenn kein Strom ist, läuft auch die Grundwasserpumpe nicht mehr..... Man macht sich einfach keine Gedanken, und dann passiert was und alle sind über der Maßen erschrocken.
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Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Aber da muß man doch lesen ..., sowas ödes ....., Kleingedrucktes ..., "Damit will ich mich nicht auch noch befassen müssen!", plug & play ist die Devise ...
Ja, wenns das neue Smartphone wäre
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?
Im Falle von Frostschäden bei Heizungen nach Stromausfall ist es besonders ärgerlich, weil die Mehrkosten der Befüllung mit Frostschutzmittel in keinem Verhältnis zu den Anlagekosten und zum Ärger sind, den man sich damit einhandeln kann. Hier wären aber die Installationsfirmen in der Pflicht, denn die meisten Kunden beschäftigen sich eben nicht mit solchen Dingen.
Das kleingedruckte Wichtige (was der Kunde im Falle des Stromausfalles tun muss) sollte im Technikraum (oder da wo man zuerst hingeht, wenn es eine Panne hat) angeschrieben stehen. Ebenfalls an leicht zugänglicher Stelle im Haus muss eine Taschenlampe sein, die geht.
Als Mieter in der Grosstadt ist man da in einer ungünstigeren Situation denn als Hausbesitzer auf dem Land.
Letzten April gab es bei uns nach katatrophalen Schneebruchschäden grossflächig Stromausfall vor allem in den Aussenbereichen. Da riefen dann sehr gestresste Ferienhausbesitzer beim Stromversorger an, sie hätten Weinkühlschränke, die nun nicht funktionieren würden. Weine für mehrere tausend Franken, aber für eine USV mit 1 bis 2 kWh Reserve um den Kühler für die paar Tage weiterbetreiben zu können hat es dann nicht mehr gereicht.
Diese verdeckten Abhängigkeiten gehen noch weiter. Ich möchte wissen, was unsere PV macht. Das geht über Internet und den Server der Firma die das installiert hat. Frage an den Monteur: Was, wenn es bei der Firma hakt? Antwort: Das funktioniert.
Die EU hat übrigens die Förderung von Solar-Wechselrichtern und dergleichen eingestellt, die ab und zu per internet nach Hause ins Ausland telefonieren (offinziell für Software-Updates). Aus ebendiesem Grund fährt die Basler Polizei keine Teslas.
Das kleingedruckte Wichtige (was der Kunde im Falle des Stromausfalles tun muss) sollte im Technikraum (oder da wo man zuerst hingeht, wenn es eine Panne hat) angeschrieben stehen. Ebenfalls an leicht zugänglicher Stelle im Haus muss eine Taschenlampe sein, die geht.
Als Mieter in der Grosstadt ist man da in einer ungünstigeren Situation denn als Hausbesitzer auf dem Land.
Letzten April gab es bei uns nach katatrophalen Schneebruchschäden grossflächig Stromausfall vor allem in den Aussenbereichen. Da riefen dann sehr gestresste Ferienhausbesitzer beim Stromversorger an, sie hätten Weinkühlschränke, die nun nicht funktionieren würden. Weine für mehrere tausend Franken, aber für eine USV mit 1 bis 2 kWh Reserve um den Kühler für die paar Tage weiterbetreiben zu können hat es dann nicht mehr gereicht.
Diese verdeckten Abhängigkeiten gehen noch weiter. Ich möchte wissen, was unsere PV macht. Das geht über Internet und den Server der Firma die das installiert hat. Frage an den Monteur: Was, wenn es bei der Firma hakt? Antwort: Das funktioniert.
Die EU hat übrigens die Förderung von Solar-Wechselrichtern und dergleichen eingestellt, die ab und zu per internet nach Hause ins Ausland telefonieren (offinziell für Software-Updates). Aus ebendiesem Grund fährt die Basler Polizei keine Teslas.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
