Vielen Dank Emil, Hexe und Rohana für euer positives Mutmachen.
Das grösste Problem, die vielen Jäger mit Hundemeuten den ganzen Winter über, konnte ich drastisch reduzieren. Vor Jahren das Gespräch direkt gesucht. Habe auf den Wegen rund um das Grundstück alle parkierten Auto-Nummern fotografiert, um Anzeige zu erstatten. Am Ende fand ich den Präsidenten mit einigen Jägern und habe das Gespräch versucht, die Bitte, meine Grenzen zu respektieren und die kaputt gemachten Zäune und alle angerichteten Schäden zu vergüten. Sie würden ja auch nicht akzeptieren, wenn ich ihr eigenes Grundstück betreten und ihre Gärten und Zäune zerstören und ihre Haustiere töten würde. Zum Glück sass ich im Sprinter mit verschlossenen Türen. Sie wurden wütend und wollten mich aus dem Wagen zerren und zusammen schlagen. Als sie die Türen nicht öffnen konnten, haben sie mit Metallgegenständen rundherum mein Auto verbeult. Leider konnte ich nicht gleich wegfahren, weil vor mir 20 Hunde den Weg versperrten. Polizei hat Anzeige trotz Beweisen zurückgewiesen. Ich habe dann jedes Mal die Polizei gerufen, wenn wieder eine Jagdgesellschaft hier war. Beim 4. x sagten die Polizisten, sie würden nicht mehr kommen. Und ich bräuchte die Personen auf einem Foto direkt beim Jagen als Beweis. Wildkameras installiert. Alle innert weniger Tage verschwunden oder zerstört. Alle Ideen, die ich zur Abwehr gehabt habe, hätten auch die Wildtiere verletzt, was ich nicht wollte. Dann hab ich mir ein Megaphon gekauft und mit Sirenen und Lärm jedesmal die Jagd gestört, bis sie nach 5 Minuten meine Wälder verlassen haben und immer seltener gekommen sind. Da ich immer mit Rache rechnen musste, eindringen und etwas abfackeln, oder noch mehr meiner Haustiere töten, habe ich oft und vor allem vor Weihnachten im Liegestuhl draussen im Gänsegehege mit meiner Wachhündin geschlafen.
Die letzten Winter hatte ich endlich Ruhe bis vor 2 Monaten: Eine neue Jagdgesellschaft aus einer Stadt über 1 Std. entfernt kam Sonntag um 7 Uhr. Als ich wieder 3 Std. lang Lärm gemacht habe, sind 5 Männer durch 2 Zäune und das Eingangstor (Kette und Vorhängeschloss geknackt) eingedrungen und haben mich mit Gewehren bedroht. Hab schnell meine Hündin zur Sicherheit im Wohnwagen eingesperrt, sie hätte mich sonst verteidigt und wäre erschossen worden. Ich war so unendlich wütend und bin mit dem Gartenrechen mit Metallzinken auf die Männer losgegangen (bin 160 cm und 55 kg und kann leider kein Judo oä). Als ich sie kurz gestoppt habe und mein Telefon für Fotos rausnahm, sind sie davongerannt. Sie haben selbst die Polizei gerufen, ich hätte ihre Hunde und die 800 € teuren Hundehalsbänder (mit GPS) gestohlen und sie mit einem Gewehr bedroht. Die Polizistinnen haben alle meine Gartenhäuser und Wohnwagen durchsucht, sie haben mir nicht geglaubt dass die Jäger lügen. Ich bekäme eine Vorladung, Anzeige wegen illegalem Waffenbesitz, Bedrohung, Diebstahl usw. Ich solle mir einen Anwalt nehmen.
Bin ja nicht so dumm und bezahle auch noch einen Anwalt, der vermutlich auch ein Jagdkumpel der Ankläger sein kann. Habe ein professionelles Dossier verfasst: Meine berufliche Tätigkeit als Treuhänderin und Unternehmensberaterin in CH, über 60 Gemeinden als sehr zufriedenen Klienten, verantwortlich für mehrere Mia SFR. Dafür war ein einwandfreies offizielles Leumundszeugnis notwendig. Dann eine Liste mit allen Schäden der Jäger (über 50'000 €). Gegenanzeige wegen Tötung meiner Haustiere, Landfriedensbruch, Einbruch, Bedrohung, Beschädigungen, Verhinderung und Zerstörung meines Naturschutz-Projektes das der ganzen Region durch Förderung der Biodiversität und des Tourismus zugute gekommen wäre. Habe vor Gericht in allen Punkten recht bekommen.
Jetzt wäre eigentlich die grösste Abschreckung für interessierte Mitbewohner behoben. Nach den politischen Entwicklungen der letzten Jahre, sollte meine Idee eigentlich gerade in einem Selbstversorger-Forum geeignete Menschen ansprechen. Das Grundstück und mein Angebot stehen immer noch zur Verfügung.
Liebe Grüsse euch allen, Vera
