Einweck-Selbsthilfegruppe - Hier werden Sie inspiriert!

Kerstines
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#41

Beitrag von Kerstines »

Weck ist sowieso erledigt, :roll: , jetzt mit dem neuen Eigentümer.
Der vorherige war von der sparsamen Sorte, jetzt muß der Rubel rollen.
Glasherstellung braucht jede Menge Energie, das ist in D derzeit kontraproduktiv.
Ich bin froh, daß ich rundum ausgestattet bin; die paar Ersatzringe werden mich auch in Zukunft nicht arm machen.
Vorigen Herbst habe ich mit dem Weck-Entsafter Früchte entsaftet, bis der Wecktopf glühte :lol:
Richtig eingeweckt hält das 'ne Weile, und daß das keine superduperfrischen Vitamindrinks sind, ist in einer Krise wurscht (notfalls wird mit klarem Schnaps optimiert ;) ).
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unkrautaufesserin
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#42

Beitrag von unkrautaufesserin »

Ich finde die Gummiringgläser wirklich klasse. Das DDRsystem Anker Rillenglas halte ich sogar für noch besser, aber die Gläser kriegt man nur noch gebraucht. Weck hat überlebt, aber auch nur knapp.

Als wir Ende der Achtziger den Keller meiner Oma ausgeräumt haben, fanden wir Birnen und Heidelbeeren von 1942. In Weckgläsern. Der Inhalt war optisch herausfordernd, aber geschmacklich einwandfrei.

Bis vor ein paar Jahren gab es die Gummiringe noch vom Drittanbieter, aber der hat inzwischen auch aufgegeben.
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Zacharias
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#43

Beitrag von Zacharias »

Ich hab's ja mal versucht und dafür Weckgläser gebraucht gesucht. Da gab es welche für lau, dafür noch mit Inhalt, 15 Jahre alt. Optisch einwandfrei, aber geschmacklich ziemlich bäh, obwohl nicht verdorben. Das waren Sauerkirschen.
Kerstines
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#44

Beitrag von Kerstines »

Ich hab hier noch ein von mir eingewecktes Marmeladenglas aus 1984 :lol: , hüte ich :lol: , hab ich kurz vor der Geburt des Sohnes eingeweckt.
Wenn ich ihn ärgern will sag ich immer: "Wer hat schon mit einer Marmelade zusammen Geburtstag!" :haha:
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Kerstines
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#45

Beitrag von Kerstines »

Zacharias hat geschrieben: So 12. Apr 2026, 14:43 Ich hab's ja mal versucht und dafür Weckgläser gebraucht gesucht. Da gab es welche für lau, dafür noch mit Inhalt, 15 Jahre alt. Optisch einwandfrei, aber geschmacklich ziemlich bäh, obwohl nicht verdorben. Das waren Sauerkirschen.
Das kommt aufs Einwecken an bzw. auf geheime Tipps. Manche haben auch mal einen Schuß Rum reingemacht, oder irgendwas Ausgefallenes an Gewürzen.
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Zacharias
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#46

Beitrag von Zacharias »

Nein, die Konstistenz der Kirschen war komisch.
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#47

Beitrag von Spinnerin »

unkrautaufesserin hat geschrieben: So 12. Apr 2026, 14:33 Das DDRsystem Anker Rillenglas
In Rillengläsern hat meine Oma schon vor dem Krieg eingekocht, das sollte ein im deutschsprachigen Raum zu der Zeit verbreitetes System gewesen sein. Hab solche Gläser/Deckel von mindestens 5 verschiedenen Glashütten im Keller stehen, auch mit der Aufschrift "Weck". Auf die Rillengläser passen die 94er Ringe von Weck.
Ich mag die auch sehr, weil der Ring aufs Glas gelegt wird und nicht, wie bei den neuen Gläsern, auf den Deckel, somit kann der Ring beim Deckelauflegen nicht verrutschen.

Das spätere DDR-System waren Inko-Industriegläser, da wurden Kleberinge verwendet und die gibt es schon viele Jahre nicht mehr. Und leider auch keine passenden Ringe von Weck, außer für die Inko-Marmeladengläser, da passt irgendeine Weck-Größe zumindest halbwegs.
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#48

Beitrag von unkrautaufesserin »

Birgit, ich esse nur, was ich selbst eingekocht habe. Weil ich eben weiß, wie sauber/ hygienisch ich arbeite, und weil ich bei unbekanntem Einkocher wenig Vertrauen habe. Bei Kirschen kommt es stark auf den Reifegrad an.

Spinnerin, meine Mama fand die Industriegläser auch ganz toll. Schon, weil davon 7 in den Einkocher paßten. Ich mag die anderen lieber, aber weil es die Kleberinge eh nicht mehr gibt, hat man ja auch keine Wahl mehr.

Ich hab noch fremdeingekochte Pflaumen in Litergläsern rumstehen, die ich immer mal wegschmeiße, wenn ich Gläser brauche. Sind von der Mutter einer inzwischen auch schon toten Freundin und schmecken irgendwie alkoholisch... sagt mein Mann. Und vor 2 Jahren habe ich ne Menge Viertelliter- Rillengläser bekommen, da sind noch Erdbeeren drin. Die sind ok, sagt mein Mann.
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#49

Beitrag von Spinnerin »

unkrautaufesserin hat geschrieben: So 12. Apr 2026, 16:19 Birgit, ich esse nur, was ich selbst eingekocht habe. Weil ich eben weiß, wie sauber/ hygienisch ich arbeite, und weil ich bei unbekanntem Einkocher wenig Vertrauen habe.
:daumen: genauso, nicht nur Sauberkeit/Hygiene, auch die Einkochzeiten und Temperatur sind wichtig, um sichere Vollkonserven zu haben. Ich persönlich möchte keine Bohnen, Frikadellen... essen, die nur 1x eingekocht wurden. Wie andere das handhaben, ist mir egal.
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#50

Beitrag von Zacharias »

Ach, da bin ich hart im Nehmen und verlasse mich auf Geschmacks- und Geruchssinn. Ich mag einfach kein Essen entsorgen.
@ Unkrautesserin
Das wird aber schwierig, wenn du kommst oder bringst du dein eigenes Eingekochtes mit :) ?
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