terra preta

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65375
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Re: terra preta

#691

Beitrag von 65375 »

Wir nehmen auch ein altes Ölfass. Der Sampada ist einfach winzig.
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osterheidi
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Re: terra preta

#692

Beitrag von osterheidi »

ich hab ja momentan nur vier große hochbeete.....da reicht das schon. ausserdem eben einen topf drauf stellen , das geht nicht mit ölfässern.....
Topinambur
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Re: terra preta

#693

Beitrag von Topinambur »

Das Thema ist schon alt, aber ich hänge meine Frage lieber hier an. Nämlich finde ich wenig Anregungen, wie man schwarze Erde erhalten kann. Außer "nie nackt lassen", habe ich nichts gefunden. Könnt ihr mir mehr Tipps geben? Wir haben nämlich im Gemüsegarten genau diese Erde, aber ich weiß nicht, was die Vorderen getan haben, damit der Boden so gut und fruchtbar geworden ist... Ich will einfach nichts falsch machen. Dankeschön
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Tscharlie
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Re: terra preta

#694

Beitrag von Tscharlie »

Ich mache mir da keine so großen Gedanken.
Kein Kunstdünger.
Erde möglichst bedeckt halten, soweit die Schnecken das zulassen.
Alles was im Haushalt und im Garten anfällt (keine tierischen Abfälle) kommt auf den Kompost, der gut gepflegt wird (Nässe kontrollieren, gut schichten).
Beim jetzigen Garten werde ich kleine Mengen Kuhmist mit einarbeiten, denn hier fällt sehr viel Eichenlaub an. Den Mist hole ich bei dem Demeterlandwirt bei dem wir auch einkaufen.
Meine Erfahrung mit dieser Art hat sich über Jahrzehnte bewährt.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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si001
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Re: terra preta

#695

Beitrag von si001 »

Meine sichtbarsten Erfolge habe ich seitdem ich das Herbstlaub mit dem Rasenmäher "aufsammle" und dann eine 5 bis 10 cm dicke Schicht damit auf allen Beeten ausbringe. Was im Frühjahr nicht kompostiert ist, harke ich wegen der Schnecken ab. Ab Hochsommer mulche ich mit allem, was siech dafür eignet.
Liebe Grüße, si001!
-----------------------
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Topinambur
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Re: terra preta

#696

Beitrag von Topinambur »

si001 hat geschrieben: Sa 29. Nov 2025, 14:48 Meine sichtbarsten Erfolge habe ich seitdem ich das Herbstlaub mit dem Rasenmäher "aufsammle" und dann eine 5 bis 10 cm dicke Schicht damit auf allen Beeten ausbringe.
das ist ein toller Tipp! Danke!
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Tscharlie
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Re: terra preta

#697

Beitrag von Tscharlie »

Am Besten wenn noch Gras mit gemäht wird, also im Spätherbst ruhig etwas Gras stehen lassen um Gras und Laub zusammen zu "mähen".
Ich nehme auch den Mäher als Laubsauger auf den Wegen und Einfahrten und auch auf dem geschotterten Parkplatz. Vorteil, Laub wird zerkleinert und der Mäher saugt das Laub weg lässt aber die Steinchen liegen.
Das alles geht aber nur wirklich gut wenn das Laub eher trocken ist.
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Re: terra preta

#698

Beitrag von unkrautaufesserin »

Was mir auch wichtig erscheint, ist der sparsame Umgang mit Kalk.

Auf den Böden meines Dorfes war mal Moorboden, Hochmoortorf. Darunter Pseudogley. Vor 800 Jahren kamen die Siedler, lebten lange gut mit den Böden. Vor ungefähr 120 Jahren kam dann der Kalk, dann verschwand der Torf in rasender Geschwindigkeit. Jetzt haben wir vielleicht 1 cm Humus mit Grasnarbe, darunter fahler Lehm mit Staunässe oder Trockenrissen, je nach Jahreszeit.
Gemüse ziehe ich auf Kastenbeeten, schleppe jedes Jahr mehrere Kubikmeter Kompost in den Garten.
Maria
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Re: terra preta

#699

Beitrag von Maria »

Ich hatte noch nie schwarze Komposterde, hier klappt es und ich könnte nicht mal sagen, woran es liegt! Der ehemalige Garten der Vorbesitzer hat ebenfalls fast schwarze Erde, also vermute ich stark, es liegt am Ort, also am Boden, an irgendwelchen Mikroorganismen? Sauerteig auf den Kompost getan hab ich bei unserem alten Grundstück auch, das allein kann's nicht sein. Wüßte zu gerne, welche kleinen Helferlein da am Werken sind....?
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Tscharlie
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Re: terra preta

#700

Beitrag von Tscharlie »

Da in einer handvoll guter Erde mehrere Milliarden Lebewesen leben ist das persönliche Kennenlernen schwierig.
Aber mit der Nase und Gefühl in den Händen ist man einen guten Schritt weiter.
Klar auch das kann man üben, in verschiedenen Erden zu wühlen kann dabei hilfreich sein.
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