Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5291

Beitrag von Tscharlie »

Das könnten nicht alle so machen wie wir. Denn wie soll das gehen, wenn jeder 1 Mietwohnungen als Geldanlage hat, wer wohnt dann in den Wohnungen?

Das ist reine Mathematik, wenn 83.000.000 Menschen im Schnitt zu zweit in einer Wohnung wohnen, dann brauchts 43.000.000 Wohnungen, wenn 83.000.000 Menschen je eine Wohnung finanzieren um Geld fürs Alter zu haben, dann stehen 43.000.000 Wohnungen leer.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5292

Beitrag von Manfred »

Die abgewirtschaftete Bude verwertet dann im Alter das Sozialamt für die Pflegekosten und die nächste Generation, falls es eine gibt, wundert sich, dass sie wieder bei Null anfangen muss, obwohl Opa und Oma es doch geschafft hatten.

Deshalb darf es in der Schule auch keine finanzielle Bildung geben. Sonst käme die breite Bevölkerung zu etwas Wohlstand statt dass dieser sich bei ein paar wenigen Megareichen konzentriert.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5293

Beitrag von Tscharlie »

Ich weis nicht ob ich mich finanziell wohlhabend nennen kann/soll/darf/muss.
Ich darf mich wohlhabend nennen, weil ich in einem der besten Länder der Welt wohnen darf.
Ich darf mich wohlhabend nennen, weil ich keine großen Ansprüche habe, meine Frau und ich können auch auf Hartz4 Niveau leben, das hatten wir schon, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ich darf mich wohlhabend nennen, weil ich nicht bis zum Tot alles ausgebraucht haben muss.
Ich darf mich wohlhabend nennen, weil wir immer gute Lebensmittel gekauft haben, egal wie wenig Geld wir hatten. (Kleiner Tipp, Grundnahrungsmittel sind billig im Vergleich mit verarbeiteten.)
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Elli1
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5294

Beitrag von Elli1 »

Ginge es nach mir, gäbe es im Sozialbereich eine Pauschale für Mietkosten, die ausreicht, um sich in günstiger ländlicher Gegend eine Wohnung von 30m2 pro Person zu mieten.
Wenn es nach mir gehen würde auch. Aber dann wäre das Geschrei groß. Die Ansprüche werden doch immer höher obwohl ich denke das man froh sein sollte überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben das man bezahlt bekommt.
Ich muss sagen, ich war wirklich und ernsthaft schockiert über die Bewerbungen, die ich bekommen habe. Wir mussten Monate warten bis sich ein Mensch beworben hat, der einer geregelten Arbeit nachging.
wörpedahler, ein kleiner Tipp - die Wohnung preismäßig so anbieten das sie sich ein Geringverdiener noch leisten kann aber jemand vom Amt nicht. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
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Thomas/V.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5295

Beitrag von Thomas/V. »

die nächste Generation, falls es eine gibt, wundert sich, dass sie wieder bei Null anfangen muss, obwohl Opa und Oma es doch geschafft hatten.
Im Gegenteil, es würde den jüngeren Generationen gut tun, von selber was zu machen, anstatt das die einen mit nem goldenen Löffel im Mund geboren zu werden und die anderen gleich erst keinen Bock haben, weil ihre Chancen sowieso immer mieser werden, mit eigener Hände Arbeit zu etwas zu kommen.
Deshalb darf es in der Schule auch keine finanzielle Bildung geben. Sonst käme die breite Bevölkerung zu etwas Wohlstand statt dass dieser sich bei ein paar wenigen Megareichen konzentriert.
Das hab ich auch noch nie gehört. Die fehlende Schulbildung ist als daran schuld, das es immer mehr Superreiche gibt....
Und ich Trottel dachte immer, die gibt es, weil sie so fleißig sind und es wegen ihrer schweren Arbeit für die Gesellschaft auch verdient haben... :haha:
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
Eule
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5296

Beitrag von Eule »

Zum Thema: DIE DA OBEN sind an allen Missständen schuld...
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wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5297

Beitrag von wörpedahler »

Thomas/V. hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 15:48
s waren keine Millionäre bei den Bewerbern.
Aha, also jeder, der gebrochen Deutsch redet ist ein potentieller Arbeitsloser, der die Wohnung zur Sau macht und dann abhaut ?
Schöne Meinung, gibts die auch mit Ahnung?
Du disqualifizierst dich selbst. Das habe ich nicht gesagt, das hast du dir eingebildet.
Wer schreibt "Miete zahlt Amt" IST Arbeitslos. Mit vielen der Bewerber habe ich persönlich geredet. Arbeitslos.
Von Wohnung zu Sau machen und abhauen habe ich nie etwas gesagt. Das hast du dir frei ausgedacht.
Thomas/V. hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 15:48 Ich hab da wieder ganz anderes gehört: Vermieter nehmen bevorzugt Arbeitlose weil sie pünktlich ihre Miete vom Staat überwiesen kriegen, während "begüterte" es sich zur Gewohnheit gemacht haben, Mietnomadismus zu betreiben...
Ach guck mal, jetzt merkst du worauf ich hinaus wollte: Bei uns zahlt das Amt vor allem VIEL höhere Mieten, als sie ein Arbeitnehmer bezahlen kann. Sie sind verpflichtet Asybewerber unter zu bringen, egal zu welchem Preis. Siehe gemietete Hotels.
Das führt zu absurden Preissteigerungen, vor allem bei einfachen Wohnungen.
Und das war genau der Punkt mit dem du angefangen hattest: Das sich arbeitende Menschen keine Wohnung mehr leisten können.
Hier hast du den Grund. Nimm ihn und lass ihn in dein Gehirn rein.
Thomas/V. hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 15:48 Aber Hauptsache mal wiede ne AfB-Parole nachplappern....
*PLONK*
wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5298

Beitrag von wörpedahler »

Elli1 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 17:14 wörpedahler, ein kleiner Tipp - die Wohnung preismäßig so anbieten das sie sich ein Geringverdiener noch leisten kann aber jemand vom Amt nicht. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.
Ich vermiete unter Mietspiegel hier im Ort.

Aber genau das ist das Problem: Das Amt würde mir für Asylbewerber das doppelte an Miete bezahlen.

An der Stelle diskriminiere ich aber extrem. Nicht gegen Ausländer. Sondern gegen Menschen die nicht selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Maja
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5299

Beitrag von Maja »

Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 16:39 Die abgewirtschaftete Bude verwertet dann im Alter das Sozialamt für die Pflegekosten und die nächste Generation, falls es eine gibt, wundert sich, dass sie wieder bei Null anfangen muss, obwohl Opa und Oma es doch geschafft hatten.
Das nennt sich Altersvorsorge. ;) Die (im besseren Fall instandgehaltene) Immobilie im Alter veräußern, um damit die sehr wahrscheinlich anfallenden Pflegekosten zu bezahlen.
Möchte man dann noch unbedingt ein Erbe für die Nachkommen haben, sollte man doch besser mehr Geld beiseite legen, egal ob in Immobilien oder als andere Anlage.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5300

Beitrag von Manfred »

Maja hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 21:29 Das nennt sich Altersvorsorge. ;) Die (im besseren Fall instandgehaltene) Immobilie im Alter veräußern, um damit die sehr wahrscheinlich anfallenden Pflegekosten zu bezahlen.
Möchte man dann noch unbedingt ein Erbe für die Nachkommen haben, sollte man doch besser mehr Geld beiseite legen, egal ob in Immobilien oder als andere Anlage.
Man könnte sich auch mal etwas mit dem Erb- und Sozialrecht beschäftigen und die Immobilie rechtzeitig an die nächste Generation übergeben, so dass der Sozialregress mögl. nicht mehr greift.
In Familien mit generationenübergreifendem Wohlstand solche Grundlagen jedes Kind.
In der Schule lernt man das nicht, weil Wohlstand für das gemeine Volk nicht erwünscht ist.
Also muss man sich selbst bilden.
Und dann wählen die Leuten einen Friedrich Merz, der sich vor der Wahl offen hinstellt und ankündigt, dass er die Sparvermögen mobilisieren will, weil sie nicht gelernt haben, was das bedeutet.
Und sie glauben einem Klingbeil, dass man durch Angebotsverknappung auf dem Wohnungsmarkt die Mietpreise dauerhaft reduzieren kann...

Natürlich steht es jedem frei, sein ererbtes oder selbst erarbeitetes Vermögen irgendwie unters Volk zu bringen, und sei es, indem man keine Rücklagen für Mietobjekte bildet, sondern die einnahmen verlebt.
Nachhaltigkeit ist etwas anderes.
Und bei der dramatischen Inflation der Vermögenswerte, die wir erleben, ist es für die nächste Generation nochmal schwerer, sich ein Eigenheim zu erarbeiten, wobei die Heutige schon doppelt so lange dafür arbeiten muss wie die davor und viele gar keine Chance mehr dazu haben.
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