Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5261

Beitrag von Manfred »

Thomas/V. hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 11:43 Könnte das womöglich daran gelegen haben, das "kostendeckende" Mieten für die untersten Schichten schlicht nicht bezahlbar sind?
Dann müssen sie halt in Emils Parallelwelt umziehen, wo es keine Inflation und keine wirtschaftlichen Probleme gibt.
Bei vielen dieser kommunalen Mieter zahlen die Kommunen ganz oder teilweise selbst die Mieten, über den Sozialhaushalt.
Sprich sie wirtschaften ihr Immobilienvermögen ab, um ihren Sozialhaushalt querzufinanzieren und verlagern so die Problem auf die Zukunft. Diese Zukunftsprobleme müssen sie aber nicht bilanzieren, also existieren sie nach Emils Logik nicht und lassen sich dann zukünftig auch ganz einfach ohne Wirtschaftswachstum, also ohne mehr Geld, wegzaubern.
Ich frage mich nur, weshalb man sie dann nicht ganz einfach heute schon wegzaubert? Am Geldmangel kann es ja nicht liegen, wenn wir kein Wirtschaftswachstum brauchen.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5262

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 11:53 Agrarminister Rainer bereitet Ökolandbau auf Einsparungen vor
Das ist doch in deinem Interesse. In einer früheren Diskussion hast du jedenfalls allen Ernstes behauptet, dass die Biobauern die Ernährungssicherheit gefährden, weil sie zu wenig Ertrag pro Fläche erzeugen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5263

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:02
Dann müssen sie halt in Emils Parallelwelt umziehen, wo es keine Inflation und keine wirtschaftlichen Probleme gibt.
Gewöhne Dir doch einfach ab, zu raten, in welcher Welt ich lebe.
Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:02 Bei vielen dieser kommunalen Mieter zahlen die Kommunen ganz oder teilweise selbst die Mieten, über den Sozialhaushalt.
Sprich sie wirtschaften ihr Immobilienvermögen ab, um ihren Sozialhaushalt querzufinanzieren und verlagern so die Problem auf die Zukunft.
Im Gegensatz zum freien Unternehmer MUSS die Kommune Dinge tun, die nicht rentabel sind. Weil sie der Gesellschaft als Ganzes und nicht bloss dem eigenen Gewinn verpflichtet sind. Das scheint extrem schwer vermittelbar zu sein.
Dann bleibt bei so originellen Ideen wie Budgetkürzungen eben nur noch, von der Substanz zu leben.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5264

Beitrag von Manfred »

emil17 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:04 In einer früheren Diskussion hast du jedenfalls allen Ernstes behauptet, dass die Biobauern die Ernährungssicherheit gefährden, weil sie zu wenig Ertrag pro Fläche erzeugen.
Was in meinem Sinne ist, erwähne ich nur selten. Und dann scheinst du nie zuzuhören.

Ich schlage ein Experiment vor:
Da du ja Schweizer bist: Schließt eure Grenzen für Lebensmittelimporte und stellt auf 100 % Bio um.
Bei euch ist das ja leicht per Volksabstimmung möglich und deine Bundesgenossen werden sich sicher freudig daran beteiligen, wenn sie an deine Theorien glauben.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5265

Beitrag von Manfred »

emil17 hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:08 Dann bleibt bei so originellen Ideen wie Budgetkürzungen eben nur noch, von der Substanz zu leben.
Dann braucht die Kommune doch nur ihr Budget zu erhöhen.
Sie kann ja Gewerbe- und Grundsteuer beliebig hochregeln.
Oder lauf ihr dann etwa die Steuerzahler weg?
Thomas/V.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5266

Beitrag von Thomas/V. »

Bei vielen dieser kommunalen Mieter zahlen die Kommunen ganz oder teilweise selbst die Mieten, über den Sozialhaushalt.
Das ist doch Quatsch. Mittlerweile ist es doch teilweise kaum noch möglich für Normalverdiener im unteren Lohnsegment bezahlbare Wohnungen zu finden, (jedenfalls in größeren Städten) weil alles luxussaniert oder leer gezogen wird.

Auf der einen Seite sollen die leute mit möglichst wenig Lohn abgespeist werden, im Geninne zu maximieren, auf der anderen Seite sollen sie horrende Mieten bezahlen. Das nenne ich mal Logik...
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5267

Beitrag von Manfred »

Weshalb soll ich aus meinen Steuern jemandem 1000 Euro Mietzuschuss in München zahlen, wenn er für 300 Euro im Frankenwald wohnen kann?
Wenn er unbedingt in der Großstadt leben will, soll er das bitte selbst finanzieren.
Und wenn ein Arbeitgeber meint, Arbeitsplätze in München schaffen zu müssen, muss er die Arbeitnehmer halt so bezahlen, dass sie sich dort eine Wohnung leisten können.
Auch der Arbeitgeber hat die Alternativen, z.B. im Frankenwald oder gar nicht tätig zu werden.

Mir zahlt auch keiner 4 Wochen Winterurlaub in St. Moritz, damit die Superreichen dort nicht unter sich bleiben müssen.

Ich habe in München jahrelang in einer 12 m2 Bude mit Toilette und Dusche auf dem Flur gelebt und war damit zufrieden.
Für einem H4ler scheint das unzumutbar zu sein. Warum?

Ginge es nach mir, gäbe es im Sozialbereich eine Pauschale für Mietkosten, die ausreicht, um sich in günstiger ländlicher Gegend eine Wohnung von 30m2 pro Person zu mieten.
Wer in die teure Großstadt will, muss dann halt enger zusammenrücken oder fleißiger werden, und wer auf dem Land zusammenrückt, um Miete zu sparen, darf auch gerne ein paar Euro über haben, sei es als WG oder Großfamilie.
Dann würden auch diese ganzen unsäglichen Doppelwohnungen für angeblich getrennt lebende Paare ein Ende haben.

Und das Geld dafür muss natürlich aus einem bundesweiten Budget stammen, damit die ländlichen Kommunen aufhören können, gegen Sozial-Zuzug aus den Städten zu kämpfen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5268

Beitrag von Tscharlie »

Mir sind die Themen viel zu vielfach um dazu noch etwas beitragen zu wollen.

Nur soviel: Bio scheint ganz gut anzukommen, denn die REWE und EDEKA Märkte hier in der Nordoberpfalz haben die Sortimente extrem ausgeweitet.
Und das obwohl hier doch viele Amerikaner leben (Truppenübungsplatz Grafenwöhr).

Da kann ein Minister sagen und meinen was er will, gekauft wird das was die Menschen eben kaufen.

Ein Beispiel wie das läuft: Keiner der Regierenden hatte ein Interesse an der Ehe für alle und trotzdem kam die, weil die Bevölkerung in der Mehrheit dafür war und ist.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Thomas/V.

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5269

Beitrag von Thomas/V. »

wenn er für 300 Euro im Frankenwald wohnen kann?
Und dort arbeitet er dann bei dir auf dem Hof für (am besten) umsonst?
Ich vermute mal, da es hier ähnliche Mieten gibt, das es bei euch auch keine vernünftig bezahlten Arbeitsplätze gibt und deswegen die Leute in der (Groß)Stadt leben wollen? Von anderen Dingen wie fehlenden Kinos, vergammelter Infrastruktur, mangelhaftem ÖPNV mal ganz abgesehen.
muss er die Arbeitnehmer halt so bezahlen,
Das sind wir ja wieder bei dem Punkt, an dem sich die Katze in den Schwanz beißt!

Ich kann doch nicht erwarten, das Leute, die Zwecks Gewinnmaximierung möglichst wenig verdienen sollen ("Lohnzurückhaltung") oder gleich ganz raus geschmissen werden anschließend die gewinnmaximierend sanierten Wohnungen bewohnen.
Ich habe in München jahrelang in einer 12 m2 Bude mit Toilette und Dusche auf dem Flur gelebt und war damit zufrieden.
Für einem H4ler scheint das unzumutbar zu sein. Warum?
Überversorgung/Schluplöcher ect. gibts überall. Wird was dagegen unternommen, ist das Geschrei "zu viel Börokratie" sofort wieder zu hören.
Ja, ich finde übrigens auch, das heutzutage viele Leute überzogene Ansprüche haben, aber nicht nur H4 er.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5270

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:13 Was in meinem Sinne ist, erwähne ich nur selten. Und dann scheinst du nie zuzuhören.
Es gibt noch eine Variante, die für Dich aber ausserhalb des Vorstellbaren zu liegen scheint: Ich habs begriffen und bin immer noch anderer Meinung.
Manfred hat geschrieben: Fr 13. Feb 2026, 12:13 Ich schlage ein Experiment vor:
Da du ja Schweizer bist: Schließt eure Grenzen für Lebensmittelimporte und stellt auf 100 % Bio um.
Bei euch ist das ja leicht per Volksabstimmung möglich und deine Bundesgenossen werden sich sicher freudig daran beteiligen, wenn sie an deine Theorien glauben.
Du hast unser politisches System nicht begriffen. Das macht nichts, damit bist du in guter Gesellschaft.

Das alles- oder Nichts-Prinzip funktioniert im Lebensmittelbereich genauso wenig wie sonst wo. Das weisst Du genau, und es wäre der Diskussion zuträglich, wenn du Vorschläge bringst, an die wenigstens Du selbst glaubst.

Bevor du für das Sozialwohnungsproblem und die Landwirtschaft weitere Allgemeinheilungsrezepte darlegst, um die die Minister noch ringen - die werden sich sicher freudig daran beteiligen, wenn sie an deine Theorien glauben ;-)), bitte ich dich endlich darzulegen, warum sich Deutschland wirtschaftlich im freien Fall befindet und woran man das merkt. Hinweis: Die Wiederholung einer Behauptung ist kein Beweis.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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