Manfred hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 14:08Die gutbezahlten NGOler und Behördenmitarbeiter, die sich regelmäßig für die Organisation der Naturschutzprojekte brüsten, wo er die praktische Arbeit erledigt, werden diese, seine Arbeit nicht übernehmen.
Na ja, das musste ja mal wieder sein.
Die Organisation der Naturschutzverbände läuft wie sehr vieles sehr weitgehend ehrenamtlich. Wenn du reich werden willst, musst du nicht unbedingt beim Naturschutzbund anfangen. Fette Landwirtschaftsfunktionäre sind auch schon öfter gesehen worden. Die wissen ebenfalls genau, was die Landwirtschaft braucht, haben aber selbst auch noch nie eine Mistgabel in den Händen gehabt.
Falls dich die Gehälter der Beamten stören, lässt du dich ins zuständige Parlament wählen und bringst die Regierung dazu, dass die Faulpelze und Sesselpupser auf halben Sold gesetzt werden und endlich mal etwas machen müssen.
Weisst du, warum die sich damit "brüsten"? Weil das beim Publikum, das mit seinen Steuern auch die Subventionen der Bauern bezahlt, besser ankommt als langweilige Maisäcker und totgespritzte Apfelplantagen.
Amigo hat geschrieben: Mi 28. Jan 2026, 08:26
Aber bei so viel Postfaktizität geb´ich dir mal ein kleines Rätsel auf .
BASF Ludwigshafen - Deutschland - ( kenn you ? ) macht weltweit an allen Standorten Gewinn , außer in ... ?
Ja wie kommt es nur ?
Unter der Annahme, dass das stimmt (ich glaube nicht, dass die in D gar keine Steuern bezahlen, aber seis drum):
Ein internationaler Konzern kann Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagern. Dazu gibts viele Tricks.
Einer geht so: Eine Fabrik im Hochsteuerland A kauft Zubehör, Verpackung, Ausgangsprodukte und so weiter aussschliesslich bei einem Lieferanten im Niedrigsteuerland B ein, der dem gleichen Konzern gehört, aber zu überhöhtem Preis. Und schon fällt ein Teil des Gewinns, der im Land A durch den Verkauf der Endprodukte gemacht wurde, steuerlich im Land B an. Bei Chemie und Pharma wird vor allem die sehr teure Forschung und Entwicklung an Orten mit guter Infrastruktur, gut ausgebildeten Leuten und Rechtssicherheit gemacht, die Produktion dann aber in Billiglohnländern (da wo, wie damals in Bhopal, die Chemieunfälle nicht so teuer werden).
Dann gibts natürlich ganz viele Experten in Berlin und Brüssel, die auch Dir gerne erklären, warum es für Deutschland gut ist, wenn die Leute mit viel Einkommen wenig Steuern zahlen müssen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.