Dinge die die Welt nicht braucht

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Rohana
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1191

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: Mi 3. Jul 2024, 07:30 Quads
Sieht aus und funktioniert wie ein Sitzrasenmäher ohne Mähfunktion, ist dafür aber lauter und schneller.
Weiss nicht, warum man dafür überhaupt eine Strassenzulassung bekommen kann.
Quads als LoF sind wunderbare kleine Zugmaschinen. Schnell mal Zeugs im Anhänger von A nach B fahren, schnell mal Feldrunde machen, Proben nehmen, gucken ob XY passt - Kinder drauf, brumm an, ab dafür - wesentlich geländegängiger als Auto. Klar, als Spassfahrzeug sind sie halt ein... Spassfahrzeug. Wie Motorrad.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1192

Beitrag von emil17 »

ja, dafür sind sie wohl gut. Wenn die Teile allerdings eine Zulassung als landwirtschaftliches Zugfahrzeug haben, weil sie so grössere Lärmgrenzwerte bei der Zulassung bekommen und sich bei gewisser Kundschaft deshalb besser verkaufen, soll man sie bitte auch dafür einsetzen, und nicht abends und am Wochenende damit im Wald und in den Wohnquartieren herumheizen. Denn das macht nur dem Spass, der draufsitzt.
Du hast insofern recht, als dass das Problem wie fast immer zwischen den Ohren des Benutzers sitzt.
Abhilfe schaffen wohl nur konsequente Kontrollen der Lärmemissionen, und, wie in Kalifornien, Lärmgrenzwerte nicht farhzeugbezogen sondern situativ. Konkret, man darf auf dieser Strasse oder zu dieser Zeit nur fahren, wenn man xx dB nicht überschreitet, egal wie laut der Hobel laut Zulassung maximal sein darf. Das kann man mit angepasster Fahrweise erreichen und damit würde auch das Belästigen der Anwohner durch extra laute Fahrweise aufhören.
Wurde die Kiste modifiziert, um lauter zu sein (ausgeräumter Auspuff und so), Fahrerlaubnis für mehrere Monate weg. Nur so lernen die es.
Die Anwohner motorrad- und quadgeplagter Orte, z.B. Titisee im Schwazwald, würden das sicher begrüssen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Eberhard
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1193

Beitrag von Eberhard »

Wir hatten eine Zeitlang einen Zeitungsverteiler, der ein Quad verwendete. Der erzeugte und hinterließ sichtbare Fahrspuren bei seinen Abkürzungen über Grünland und damit einen dauerhaften Eindruck.
Mit freundlichem Glück Auf!

Eberhard
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Rohana
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1194

Beitrag von Rohana »

Jedes Werkzeug taugt nur so viel wie sein Benutzer... :kaffee:
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emil17
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1195

Beitrag von emil17 »

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Bernd Belgien
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1196

Beitrag von Bernd Belgien »

Gott, heult doch.
Man kann auch mit einem 15er Deutz sinnlos Krach machen.
Als ob hier keiner früher an seiner 50er geschraubt hatte um ein bisschen schneller und lauter zu sein...
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Tscharlie
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1197

Beitrag von Tscharlie »

Nö, ich nicht, schnell ist ein Motorrad, wenn der Fahrer was kann, die Strecke muss nur zum Fahrzeug passen.
Einfach nur gasgeben hat mich nie interessiert.
Und laut war noch nie mein Wunsch. Und ich fahre seit 50 Jahren Zwei- und Vierräder.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Bernd Belgien
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1198

Beitrag von Bernd Belgien »

Prima!
Mir ist lieber ein Quad mit 70 vor mir als ein nervöser Rollerfahrer der mit 45 dahin gurken muss.
Abgesehen davon kann ich mit dem Quad auch noch im Winter Holz oder Einkauf machen.
Kiste Wasser/Bier und Roller geht selten gut.
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emil17
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1199

Beitrag von emil17 »

Eigentlich gings mir um die Typen, die Spass daran haben, möglichst viel Krach zu machen. Quads scheinen mir dafür besonders gut geeignet zu sein.
Die haben keinen Kasten Bier hinten drauf, dafür eine nervöse Gashand und kommen mehrmals am gleichen Ort vorbei.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Dinge die die Welt nicht braucht

#1200

Beitrag von Eule »

https://www.nationalgeographic.de/wisse ... aute-autos
Psychologie des Tunens: Welche Menschen lieben laute Autos?
Ob im Wohngebiet oder an stark frequentierten Fußgängerzonen – manche Menschen erzeugen mit ihren Autos gerade an diesen Orten absichtlich Lärm. Eine neue Studie zeigt: Menschen, die laute Autos besitzen, neigen zu Sadismus und Psychopathie.
Von Lisa Lamm
Veröffentlicht am 17. Mai 2024, 14:26 MESZ
Ein schnelles Auto mit Abgasen.Ein schnelles Auto mit Abgasen.

Die Lärmverschmutzung, die durch laute Motorengeräusche verursacht wird, stört vor allem diejenigen, die selbst kein lautes Auto besitzen. Ganz im Gegensatz zu den Menschen, die eines fahren: Diese freut der Lärm umso mehr.

Ein ohrenbetäubend knatternder Motor oder ein laut knallender Auspuff: Vor allem in der Stadt sind Fußgänger*innen und Anwohnende immer häufiger dem Lärm getunter Autos ausgesetzt.

In einer Pilotstudie hat sich die Psychologin Julie Aitken Schermer von der University of Western Ontario in Kanada damit beschäftigt, wer am Steuer solcher Autos sitzt. Sie konnte nachweisen: Menschen, die Gefallen an lauten Autos finden, haben ein Persönlichkeitsprofil, bei dem zwei Merkmale der sogenannten dunklen Triade besonders ausgeprägt sind – Sadismus und Psychopathie.
Der Wunsch danach, andere zu erschrecken

Für ihre Studie, die Current Issues in Personality Psychology befragte Schermer 529 Studierende, 52 Prozent von ihnen Männer, und wertete ihre Haltung zu getunten Auspuffen und besonders lauten Autos aus. Auch die Frage, wie sehr sich die Teilnehmer*innen mit ihren Autos verbunden fühlen, spielte eine Rolle. Außerdem ließ sie die Befragten einen Test durchführen, der die Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen wie Narzissmus, Sadismus, Psychopathie und Machiavellismus bestimmt, den sogenannten Short Dark Tetrad-Test.

Das Ergebnis: Vor allem junge Männer äußerten den Wunsch nach einem besonders lauten Auto und Auspuff. Zusätzlich besaßen genau diese Männer häufiger ein Persönlichkeitsprofil, bei dem Sadismus und Psychopathie stärker ausgeprägt sind als bei anderen Menschen.

Die Auswertung überraschte Schermer zunächst. Sie hatte vermutet, dass Menschen, die getunte Autos und knatternde Auspuffe mögen, möglicherweise besonders narzisstisch veranlagt sind und mit lauten Autos den Wunsch nach Aufmerksamkeit befriedigen. Die Studie deutet aber vielmehr darauf hin, dass die Fahrer*innen solcher Autos anderen schaden wollen. „Das Verändern eines Auspuffs, um ein Auto lauter zu machen, stört Fußgänger, andere Fahrer und Tiere aus der Ferne, was die Sadismus-Komponente erfüllt, und erschreckt diese aus der Nähe an Kreuzungen, was die Psychopathie-Komponente erfüllt“, so Schermer.
Weitere Forschung ist nötig

Da es sich bei der Studie um eine Pilotstudie handelt, also eine erste Arbeit zur Untersuchung einer neuen These, ist noch weitere Forschung nötig, um das Ergebnis von Schermer eindeutig zu bestätigen. Dennoch zeigt die Studie einen Trend, den die Psychologin als besorgniserregend bezeichnet. „Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Personen, die ihre Fahrzeuge lauter machen, dies möglicherweise tun, um andere absichtlich zu verletzen, indem sie sie stören. Und, dass diese Personen durch den negativen Zustand, den sie bei anderen verursachen, motiviert sein könnten.“
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