Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4331

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: Do 1. Sep 2022, 12:26
Rohana hat geschrieben: Sa 27. Aug 2022, 15:24 Wenn wir's nicht kaufen, kauft's wer anders.
Sorry, aber dann kann man auch keinem etwas vorwerfen, der das im Lebensmittelbereich macht.
Ich sage nur warum es in Südamerika oder sonstwo trotzdem billig produziert wird, auch wenn ich es nicht kaufe (was ich, wie schon x mal erwähnt, nicht tue...). Globale Warenströme sind nicht lustig.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4332

Beitrag von strega »

"Globale Warenströme sind nicht lustig."
quote Rohana
ja, und deswegen muss das anders werden, lokal, national......
nur das braucht einen Umbruch und der könnt wehtun so manchen und tut weh
aber anders wirds nicht gehen auf Dauer.....................................

emil17 hat geschrieben: Do 1. Sep 2022, 12:26
Ein Beispiel, Dachplatten aus Pakistan waren, kalibriert und behauen, franko Baustelle pro m2 billiger als roh gespaltene Ware aus dem nächsten Steinbruch in Domodossola, Norditalien. Der pakistanische Gneis ist genauso hochwertig wie der aus dem Val d'Ossola. Trotzdem kommt solche Ware nicht auf mein Haus.
ja, und genau da wirds interessant

du hast dich entschieden. Ich mich auch. Wenn ich mir vertretbare Ware nicht neu leisten kann dann schau ich halt ein Jahr auf Kleinanzeigen oder so und nehm sie wenn es da ein Angebot für Gebraucht gibt, das mir passt.....
wer mehr Kohle hat als ich kaufe halt neu und freue sich über die eigene Potenz, ich freu mich auch, aber auf meine Weise :)

aber irgendwas von irgendwo zu irgendeinem Ramschpreis kaufen mag ich nicht
da hat keiner was davon, ausser halt die grossen Firmen, die andere versklaven
hier und sonstwo
bevor ich Klamotten aus Bangladesh kaufe spinn ich und strick ich lieber selbst

weisst, ich bin überzeugt, dass gerade heutzutage - aber auch sonst - es wichtig ist, das eigene Leben gut zu gestalten
will heissen
möglichst kein Leid für andere Kreaturen erzeugen, denn ich will auch nicht leiden durch andere
mit mir im Reinen sein
in jeder Hinsicht
das will nicht heissen das ich jeder Klimadiktatkur Vorschub leiste und amen sage zu allem was irgendwie grün aussieht

das hat was mit Seele zu tun und mit tiefem Wissen

das ist leider heutzutage den simplen Kalkulations-Schemata gewichen - oftmals -, und wenn sich was nicht rechnet wirds gestrichen und fertig
und es wird um jeden Preis das gemacht, was unterm Strich soundsoviel bringt an Teuronen

es gibt aber ne Menge andere Qualitäten
und die da oben werden auch bezahlt, die die ganzen komischen Regeln bestimmen.... fragt sich von wem
und ich unterstütz nicht alles, auch wenns im Mäntelchen der sogenannten Nachhaltigkeit daherspaziert

lieber ein ganz einfaches Leben in Bescheidenheit, Kreativität und Lebensfreude, das stimmig und echt ist, liebevoll und achtsam!!!!!
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4333

Beitrag von Benutzer 8600 gelöscht »

:daumen: :) strega
aron
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4334

Beitrag von aron »

Wenn es nur so einfach wäre, jeder der ein Handy benutzt , sollte wissen, dass darin Materialien wie Coltan und andere verbaut sind, die unter fragwürdigen Bedingungen gewonnen werden oder wer ein Elektoauto fahren will, muss sich über die umweltschädlichen Abbaumethoden des Lithiums für die Batterie im Klaren sein.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4335

Beitrag von sybille »

wer ein Elektoauto fahren will, muss sich über die umweltschädlichen Abbaumethoden des Lithiums für die Batterie im Klaren sein.
Fahren will oder demnächst fahren muss? Das will uns doch unsere ach so umweltfreundliche Politik aufs Auge drücken.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4336

Beitrag von Tscharlie »

Was ist die Alternative? Diesel? Benzin? Russengas? Tretantrieb, mit ein wenig Übung hat man bis zu 2000 Watt in den Beinen, das hatte Frau Vogl vor ihrem Unfall.

Aber sicher ist: Die E-Autos die heute auf den Markt kommen sind völliger Unsinn, aber das ist nur meine eigene persönliche Meinung.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4337

Beitrag von sybille »

Was ist die Alternative? Diesel? Benzin? Russengas?
Ja, wenn wir mehr aufforsten würden. Allerdings dann mit Wald der hier auch heimisch ist.
Findest Du es ok wenn Deutschland sich damit brüsten kann im s.g. Klimaschutz vorne zu liegen und sich, wie es im Moment ist, um den Raubbau und die sozialen Bedingungen in anderen Ländern nicht schert? Die Erde ist ein Ganzes und muß auch so betrachtet werden. Da kann man nicht so tun als wären die s.g. Drittweltländer außen vor.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4338

Beitrag von Tscharlie »

Aufforsten ist nicht zielführend, weil ja Anbaufläche blockiert wird.

Ich meine tatsächlich Kompost als CO² "Senke".

z.B.

Dieser Abhandlung nach habe ich in den letzten 7 Jahren auf den 800 m² Garten 1 t CO² "vergraben".
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sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4339

Beitrag von sybille »

Anbaufläche wofür?
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Benutzer 8600 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4340

Beitrag von Benutzer 8600 gelöscht »

Es gibt so unendlich viele leere Flächen hier im Osten, die noch immer mit LPG-Trümmern bedeckt sind oder die einfach ungenutzt bleiben, da wächst kein richtiges Gras drauf, es bleibt unbearbeitet, und niemand will da etwas tun oder oder dran machen. Wir haben zig Industrie- und Handelsbrachen, ehemalige Tagebaue usw. … man muss nur suchen, und man muss nicht alles in Freizeitgelände umwandeln oder Surfern und Seglern überlassen. Es ist nicht so, als würde jeder Baum und Strauch in Konkurrenz zur Landwirtschaft stehen. Ehemalige Bahntrassen wären auch noch da… warum werden diese ganzen Flächen denn nicht mal hergenommen??
Wenn Bayern Straßen bauen will, interessiert die Landwirtschaft keine alte Sau… wenn ein Baum gepflanzt werden soll, dann gehts nicht wegen Verlust von Anbaufläche?? Beim dritten Supermarkt im Dorf wird der letzte Kartoffelacker zugeteert, aber bei einem Wäldchen zählt plötzlich die Ernährungssicherheit der Bevölkerung…Haha….
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