Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
"Diesel-Kraftstoff könnte sich nach den Plänen der Ampelkoalition für Landwirte um fast 1 Euro pro Liter verteuern."
https://www.agrarheute.com/politik/steu ... ern-587933
Die nächste extreme Wettbewerbsverzerrung, sogar im Binnenmarkt.
Im keinem anderen EU-Staat ist der Agrardiesel teurer als bisher schon in D. In diversen Ländern deutlich günstiger,
von der globalen Konkurrenz gar nicht zu reden.
Jetzt soll der Abstand nochmals erheblich erhöht werden.
Wegwerfprodukte auf Mineralölbasis und Flugbenzin dagegen bleiben billig. Die tragen ja anscheinend nicht zum Klimawandel bei.
Völlig absurd...
https://www.agrarheute.com/politik/steu ... ern-587933
Die nächste extreme Wettbewerbsverzerrung, sogar im Binnenmarkt.
Im keinem anderen EU-Staat ist der Agrardiesel teurer als bisher schon in D. In diversen Ländern deutlich günstiger,
von der globalen Konkurrenz gar nicht zu reden.
Jetzt soll der Abstand nochmals erheblich erhöht werden.
Wegwerfprodukte auf Mineralölbasis und Flugbenzin dagegen bleiben billig. Die tragen ja anscheinend nicht zum Klimawandel bei.
Völlig absurd...
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Gibt's eigentlich großartig Land- und Forstwirtschaftliche Nutzfahrzeuge ohne Dieselmotor?
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
In Südamerika gibt es relativ viele Traktoren mit Benzinmotoren, wegen billigem Treibstoff aus Rohrzucker.
Aber die bringen uns hier ja auch nicht weiter.
Elektroantriebe kann man in der Landwirtschaft fast komplett vergessen. Es gibt einige wenige E-Traktoren für Kommunaleinsätze, für den Betrieb in Hallen etc, aber die haben nur kurze Laufzeiten. Bei dem Leistungsbedarf landwirtschaftlicher Maschinen sind Akkus bisher weitgehend witzlos und zudem sehr schwer, was weitere Bodenverdichtung bedeuten würde.
Totalherbizide, zumindest Glyphosat, soll ja gleichzeitig auch komplett verboten werden, so dass auch noch die Minimalbodenbearbeitung erschwert wird, was wieder höheren Energieeinsatz bedeutet.
Unter dem Strich führt das wie bei der Industrie dazu, dass Produktion aus D weg verlagert werden muss, weil sie hier wirtschaftlich nicht mehr darstellbar ist.
Ich habe nicht den Eindruck, dass in Berlin auch nur ansatzweise verstanden wird, was sie anrichten.
Aber die bringen uns hier ja auch nicht weiter.
Elektroantriebe kann man in der Landwirtschaft fast komplett vergessen. Es gibt einige wenige E-Traktoren für Kommunaleinsätze, für den Betrieb in Hallen etc, aber die haben nur kurze Laufzeiten. Bei dem Leistungsbedarf landwirtschaftlicher Maschinen sind Akkus bisher weitgehend witzlos und zudem sehr schwer, was weitere Bodenverdichtung bedeuten würde.
Totalherbizide, zumindest Glyphosat, soll ja gleichzeitig auch komplett verboten werden, so dass auch noch die Minimalbodenbearbeitung erschwert wird, was wieder höheren Energieeinsatz bedeutet.
Unter dem Strich führt das wie bei der Industrie dazu, dass Produktion aus D weg verlagert werden muss, weil sie hier wirtschaftlich nicht mehr darstellbar ist.
Ich habe nicht den Eindruck, dass in Berlin auch nur ansatzweise verstanden wird, was sie anrichten.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Viecher abschaffen und überall Blümchenwiese machen. Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein 
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Für den vielen Rohzucker musste aber auch viel Urwald abgeholzt werden. Billiger Treibstoff aus Rohrzucker ist also kontraproduktiv.In Südamerika gibt es relativ viele Traktoren mit Benzinmotoren, wegen billigem Treibstoff aus Rohrzucker.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hört sich populistisch an, abersybille hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 17:00Für den vielen Rohzucker musste aber auch viel Urwald abgeholzt werden. Billiger Treibstoff aus Rohrzucker ist also kontraproduktiv.In Südamerika gibt es relativ viele Traktoren mit Benzinmotoren, wegen billigem Treibstoff aus Rohrzucker.
das ist denen da unten doch egal. Da wird das gemacht was Geld bringt und Kosten spart.
So ein Ideologisches Rumgehampel wie bei uns ist denen völlig fremd.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das ist unseren Politikern auch egal.
Die deutsche Politik hat doch die Biotreibstoffquote eingeführt. Dafür wird überwiegend Treibstoff auf Zuckerrohr- und GVO-Mais-Basis importiert.
Die Grünen wissen auch sehr genau, dass die Produktionsminderung hier zur Problemverlagerung nach Südamerika führt, also zu weiteren Regenwaldrodungen.
Das ist aber anscheinend gut für den Klimaschutz, sonst würden sie es ja nicht machen.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wo soll denn deines Erachtens der Triebstoff für die Landwirtschaft (und alles andere) her kommen?sybille hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 17:00 Billiger Treibstoff aus Rohrzucker ist also kontraproduktiv.
Fossil? -> soll weg, wegen CO2-Emissioen
Aus Pflanzen? -> ist böse, weil dafür Fläche gebraucht wird, sprich mehr Rodung
Synthetisch? -> Auch dafür muss die bezahlbare Energie irgendwo her kommen. Fast jede Freiflächen-Solaranlage in D verdrängt landwirtschaftliche Produktion ins Ausland und der erzeugte Strom ist viel zu teuer für die Treibstoffsynthese.
Die extensive Landwirtschaft in D stirbt, weil die Inflation die Ausgleichszahlungen entwertet, bei gleichzeitig explodierenden Kosten.
Die intensive Landwirtshaft in D stirbt, weil sie aufgrund der immer mehr und teureren Auflagen wirtschaftlich mit der billigen Importware nicht mehr konkurrieren kann.
Wir brauchen keine Industrie mehr, die die Grundlange unserer Staatseinnahmen ist,
und wir brauchen keine Landwirtschaft mehr, die uns ernährt.
Also sollen wir zukünftig alle von selbst gedrucktem Geld und importieren Nahrungsmitteln leben,
und gegenseitig unsere selbst gemalten Formulare kontrollieren, als Beschäftigungstherapie.
Wie lange das wohl gut gehen wird?
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Yara-Chef Svein Tore Holsether zu den massiven Verwerfungen am Düngermarkt:
(Mir war nicht bewusst, dass Yara außer den norwegischen, mit Wasserkraftstrom betriebenen Anlagen, auch so viele Gasbetriebene Anlagen in ganz Europa hat.)
https://www.agrarheute.com/markt/duenge ... mpf-587977
"Im vergangenen Sommer eine Tonne Ammoniak zu produzieren, 110 Dollar gekostet", sagte Holsether. „Und jetzt sind es 1.000 Dollar. Es ist also einfach unglaublich.“
„Das bedeutet in erster Linie sehr teuren Dünger für die Bauern und später sehr teure Lebensmittel für die Menschen."
(Mir war nicht bewusst, dass Yara außer den norwegischen, mit Wasserkraftstrom betriebenen Anlagen, auch so viele Gasbetriebene Anlagen in ganz Europa hat.)
https://www.agrarheute.com/markt/duenge ... mpf-587977
"Im vergangenen Sommer eine Tonne Ammoniak zu produzieren, 110 Dollar gekostet", sagte Holsether. „Und jetzt sind es 1.000 Dollar. Es ist also einfach unglaublich.“
„Das bedeutet in erster Linie sehr teuren Dünger für die Bauern und später sehr teure Lebensmittel für die Menschen."
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich weiß es genauso wenig wie Du.Manfred hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 18:03Wo soll denn deines Erachtens der Triebstoff für die Landwirtschaft (und alles andere) her kommen?sybille hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 17:00 Billiger Treibstoff aus Rohrzucker ist also kontraproduktiv.
Fossil? -> soll weg, wegen CO2-Emissioen
Aus Pflanzen? -> ist böse, weil dafür Fläche gebraucht wird, sprich mehr Rodung
Synthetisch? -> Auch dafür muss die bezahlbare Energie irgendwo her kommen. Fast jede Freiflächen-Solaranlage in D verdrängt landwirtschaftliche Produktion ins Ausland und der erzeugte Strom ist viel zu teuer für die Treibstoffsynthese.
Die extensive Landwirtschaft in D stirbt, weil die Inflation die Ausgleichszahlungen entwertet, bei gleichzeitig explodierenden Kosten.
Die intensive Landwirtshaft in D stirbt, weil sie aufgrund der immer mehr und teureren Auflagen wirtschaftlich mit der billigen Importware nicht mehr konkurrieren kann.
Wir brauchen keine Industrie mehr, die die Grundlange unserer Staatseinnahmen ist,
und wir brauchen keine Landwirtschaft mehr, die uns ernährt.
Also sollen wir zukünftig alle von selbst gedrucktem Geld und importieren Nahrungsmitteln leben,
und gegenseitig unsere selbst gemalten Formulare kontrollieren, als Beschäftigungstherapie.
Wie lange das wohl gut gehen wird?
Einfallen täte mir die Wälder vernünftig aufzuforsten und weiter mit Verbrennungsmotoren zu fahren. Viel Wald produziert auch viel CO2 um das wieder auszugleichen.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
