Bienensterben
- Rohana
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Re: Bienensterben
Oder die politische Lage sorgt dafür dass sämtlicher Raubbau fröhlich weitergeht weil niemand konsequent was dagegen unternimmt.
Glyphosat- und Beizverbote helfen in dem Fall nun wirklich nicht... da bedarf es ganz anderer Hebel.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Bienensterben
Rati hat geschrieben:Oelkanne hat geschrieben: Und jetzt willst du auch im Regenwald Raps-/Rübenbeizen und Glyphosat verbieten oder was?Mal davon abgesehen das das mit dem Verbieten immer so ne Sache ist, jaÖölkanne mMn.
Wenn dann globale Reaktion, anders macht es keinen Sinn.![]()
Fürs erste wäre es ja schon mal nicht schlecht den noch bestehenden Regenwald in Ruhe zu lassen.... zumindest für Brasilien wird das ja aber wohl vorerst nichts...aber, auch wenn es ne grausam Vison ist, vielleicht sorgt die aktuelle politische Lage dort auch dafür das ganz schnell Ruhe herrscht im Regenwald.![]()
Grüße Rati
Im Regenwald baut niemand Zuckerrüben oder Raps an und einen Sinn für Glyphosat sehe ich da auch keinen...
... das sollte nur darauf hinweisen daß es einen Rückgang der Insekten/Gliederfüsserzahl auch ohne Raps/Rübenbeize und Glyphosat gibt und es dadurch sinnlos ist Raps/Rübenbeizen und Glyphosat zu verbieten.
Die Verbote sind nur durch Ideologien getrieben und entbetehen jeder Sachgrundlage.
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Wildmohn
Re: Bienensterben
Wie ich es schon sagte @ölkanne, gibt es multiple Ursachen für das Insektensterben. Ein Faktor ist der Pestizideinsatz. Dagegen könnte man relativ einfach etwas unternehemen: Nämlich das Verbot (von mir aus auch übergangsweise) von Pestiziden und auch die Nichtzulassung neuer oder anderer synthetischer Pestizide und statt dessen die Förderung der wissenschaftlichen Entwicklung und Forschung in ökologische Anbaumethoden (das Geld wäre hier mal wirklich sinnvoll investiert).Oelkanne hat geschrieben: Im Regenwald baut niemand Zuckerrüben oder Raps an und einen Sinn für Glyphosat sehe ich da auch keinen...
... das sollte nur darauf hinweisen daß es einen Rückgang der Insekten/Gliederfüsserzahl auch ohne Raps/Rübenbeize und Glyphosat gibt und es dadurch sinnlos ist Raps/Rübenbeizen und Glyphosat zu verbieten.
Die Verbote sind nur durch Ideologien getrieben und entbetehen jeder Sachgrundlage.
Sollte der Klimawandel einen zusätzlichen Anteil am Insektensterben haben, dann fällt mir hierzu nichts gescheites ein. Den menschlich entfachten Klimawandel wird nichts entgegengesetzt werden können, das ist mittlerweile "out of order"...
Dass die Forderung der Verbote von Pestziden nur ideologische Hintergründe ohne Sachgrundlage hat, damit, liebe ölkanne, bezeugst Du meiner Meinung nach ein Denken, das nicht mehr auf dem aktuellen Stand ist. Es wird Zeit für Dich ein "reload" zu starten...
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viktualia
Re: Bienensterben
Wildmohn, hast du das Thema "Boden als Karbonspeicher" echt noch nicht mitbekommen?Den menschlich entfachten Klimawandel wird nichts entgegengesetzt werden können, das ist mittlerweile "out of order"...
Dass die Forderung der Verbote von Pestziden nur ideologische Hintergründe ohne Sachgrundlage hat,....
Oder blendest du es grade aus, weil Ölkanne ja offensichtlich begriffen hat, was Pflügen mit dem CO2 im Boden macht?
Bodenschutz ist aktiver Klimaschutz;
ist aktives Bienen- und Insekten bewahren.
Und "Pestizidverbote sind ideologisches, unsachliches Gewäsch" erklärt sich schon aus dem Wortsinn "Pestizid": Krankheits-Verhinderung.
"Pestizide verbieten" heist Krankheiten fördern, erlauben. Ist so, liegt an der Sprache, hat mit deinen "Gefühlen" und Intentionen nix zu tun.
"In Kreisläufen denken lernen" wäre ein effektiveres Mittel, klar; aber erst mal denken lernen,
Bedeutungen erkennnen lernen, wäre ein nötiger Anfang.
Der Begriff "Pestizid" bezeichnet alles zwischen Pflanzenschutz und Biozid. https://de.wikipedia.org/wiki/Pestizid
Mach doch mal bitte "deine Hausaufgaben" anstatt wieder zum "Bauern-zid" aufzurufen.
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Bienensterben
Na ja ...
Pestizid wird halt im normalen Sprachgebrauch für chemisch-synthetischen Pflanzenschutz verwendet (hab ich jetzt das richtige Fachwort verwendet??).
Genauso wie Monokultur nahezu überall für "Reinkultur" verwendet wird und Rosen Dornen haben....
Das tät ich jetzt nicht so groß immer wieder auf die Glocke hängen!
Aber da tät ich gerne einhaken:
Was tut Glyphosat in der Mikrowelt (Bakterien, Pilze, Hefen und Co)?
Was tut es für oder gegen den Bodenschutz?
Was tut es eventuell direkt mit den Insekten?
Gibt es dazu verlässliche und von neutraler Quelle finanzierte Studien?
Dass es eben wirklich nichts tut, auch nicht mit dem Erbgut bzw. mit der Fähigkeit der Insekten, miteinander zu kommunizieren?
Und ...
Was heißt Insektizid?
...
Ich denke, Wildmohn will alles andere als einen Bauernzid. Wenn dann einen Induistrie-zid.
oder?
Pestizid wird halt im normalen Sprachgebrauch für chemisch-synthetischen Pflanzenschutz verwendet (hab ich jetzt das richtige Fachwort verwendet??).
Genauso wie Monokultur nahezu überall für "Reinkultur" verwendet wird und Rosen Dornen haben....
Das tät ich jetzt nicht so groß immer wieder auf die Glocke hängen!
Aber da tät ich gerne einhaken:
Was ist mit dem flachen Pflügen?viktualia hat geschrieben:Wildmohn, hast du das Thema "Boden als Karbonspeicher" echt noch nicht mitbekommen?
Oder blendest du es grade aus, weil Ölkanne ja offensichtlich begriffen hat, was Pflügen mit dem CO2 im Boden macht?
Bodenschutz ist aktiver Klimaschutz;
ist aktives Bienen- und Insekten bewahren.
Was tut Glyphosat in der Mikrowelt (Bakterien, Pilze, Hefen und Co)?
Was tut es für oder gegen den Bodenschutz?
Was tut es eventuell direkt mit den Insekten?
Gibt es dazu verlässliche und von neutraler Quelle finanzierte Studien?
Dass es eben wirklich nichts tut, auch nicht mit dem Erbgut bzw. mit der Fähigkeit der Insekten, miteinander zu kommunizieren?
Und ...
Was heißt Insektizid?
...
Ich denke, Wildmohn will alles andere als einen Bauernzid. Wenn dann einen Induistrie-zid.
oder?
Re: Bienensterben
Ölkanne, es gibt keine Grenze zwischen Regenwald und den darum und drin liegenden Anbauflächen für was auch immer. Also, warum meinst du das die dort eingesetzten Beizen (alles Neonicotinoide) und Pflanzenschutzmittel keinen Einfluss auf die Insektenwelt im Regenwald haben?Oelkanne hat geschrieben:...Im Regenwald baut niemand Zuckerrüben oder Raps an und einen Sinn für Glyphosat sehe ich da auch keinen....Rati hat geschrieben:Oelkanne hat geschrieben: Und jetzt willst du auch im Regenwald Raps-/Rübenbeizen und Glyphosat verbieten oder was?Mal davon abgesehen das das mit dem Verbieten immer so ne Sache ist, jaÖölkanne mMn.
Wenn dann globale Reaktion, anders macht es keinen Sinn.![]()
das meinte ich ja:Rohana hat geschrieben:Oder die politische Lage sorgt dafür dass sämtlicher Raubbau fröhlich weitergeht weil niemand konsequent was dagegen unternimmt.Glyphosat- und Beizverbote helfen in dem Fall nun wirklich nicht... da bedarf es ganz anderer Hebel.
der neue Machthaber will ja sogar Schutzgebiete aufheben und weiter abholzen.Rati hat geschrieben: Fürs erste wäre es ja schon mal nicht schlecht den noch bestehenden Regenwald in Ruhe zu lassen.... zumindest für Brasilien wird das ja aber wohl vorerst nichts......
das zweite:
bezog ich auf die schwarze Vision, das demnächst Mord und Totschlag in Brasilien herrschen könnte, dann ziehen sich die Konzerne zurück das weiter abholzen großer Flächen lohnt nicht mehr.Rati hat geschrieben:aber, auch wenn es ne grausam Vison ist, vielleicht sorgt die aktuelle politische Lage dort auch dafür das ganz schnell Ruhe herrscht im Regenwald...
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Bienensterben
Es sind ja nicht unbedingt ominöse "Konzerne" die da irgendwas tun. Eine handvoll Leute mit Motorsäge und LKW reicht - und die werden durch dieses neue politische Klima eher begünstigt, scheint mir. Es sei denn "die Konzerne" fangen an ihr Revier gegen diese kleinen Wadenbeisser zu verteidigen, in welchem Fall es für den Wald so oder so nicht gut ausgeht...
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Re: Bienensterben
wenn die keine Kunden haben um das Holz los zu werden, und das sind nun mal Konzerne, sägen die auch nicht im Wald rum und wenn keiner das Zeug auf den neuen Anbauflächen abnimmt (auch wieder Konzerne) baut da auch keiner mehr was an.Rohana hat geschrieben:Es sind ja nicht unbedingt ominöse "Konzerne" die da irgendwas tun. Eine handvoll Leute mit Motorsäge und LKW reicht - ...
Aber wie gesagt diese schwarze Vision Regenwaldschutz durch Krieg ist nicht das was ich mir wünschen würde.
Grüße Rati
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[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Bienensterben
Die Konzerne sind bestimmt nicht unschuldig was allerdings gern verschwiegen wird ist die Beteiligung der sogenannten Armen der Bevölkerung, sei es Afrika, Asien oder Latainamerika. Selbst die Indios roden Wälder den der Regenwald gibt nur 2 Jahre genug fürs Leben, dann muss man Neuroden. Dazu werden Macheten genutztRohana hat geschrieben:Es sind ja nicht unbedingt ominöse "Konzerne" die da irgendwas tun. Eine handvoll Leute mit Motorsäge und LKW reicht - und die werden durch dieses neue politische Klima eher begünstigt, scheint mir. Es sei denn "die Konzerne" fangen an ihr Revier gegen diese kleinen Wadenbeisser zu verteidigen, in welchem Fall es für den Wald so oder so nicht gut ausgeht...
https://vimeo.com/297923419
Die Armen müssen das tun denn sonst haben sie nichts anderes zum Leben, Sozialhilfe gibt es nicht. Hartz 4 auch nicht. Und an den Rändern der Wälder leben viele Armen, die besser Betuchten leben eher im Zentrum. Was man alles so lernt wenn man nicht all inklusiv Urlaubt
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Wildmohn
Re: Bienensterben
Naja, trotzdem allen einen schönen 3. Advent...
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 63974.html
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/ ... 63974.html
