Implizit schon, denn "Bedarf" decken durch "Wirtschaftsweise" erfolgt bei uns nun mal durch Markt. Ausser im Selbstversorgungsbereich, der existiert in amtlichen Statistiken nicht, und nicht im Sozialismus, dort wirst du gehauen oder es war Sabotage, wenn zu wenig rauskommtRohana hat geschrieben:Ölkanne hat nichtmal was von Markt gesagt, den hast du grade ins Spiel gebracht, Emil.
Oelkanne hat geschrieben:Würden jetzt alle auf eine Wirtschaftsweise umstellen die im Schnitt 50% weniger erntet fehlt dir ½X.
Eben nicht, denn wenn jeder nur noch kaufen würde, was er braucht, wäre es anders. Es sei denn, du unterscheidest nicht zwischen Mode, lebensnotwendigem Bedarf, Statussymbolen und Kaufen als Ersatzhandlung oder aus Langeweile oder Nachahmung. Ein wichtiges Anliegen der Werbung ist es ja, Absatz zu fördern durch "Bedarf" wecken und Trends setzen. Wenn jemand 400 Paar Schuhe im Schrank hat, alle gekauft, hat sie die im gleichen Sinne des Wortes gebraucht wie der chinesische Kuli seine tägliche Schale Reis?Rohana hat geschrieben:Offensichtlich gibt es leider Gottes auch Menschen die "Bedarf" haben an Wegwerfgrills und anderen hirnlosen Dingen, sonst würden die ja nicht gekauft...
Um auf das eigentliche Problem zurück zu kommen, muss man solchen "Bedarf" mit nicht nachhaltiger umweltbelastender Produktion decken?
Es heisst, auf konventionelle Landwirtschaft könne man nicht verzichten, weil zu viele Mäuler gefüttert werden wollen. Oder eben doch, weil ja ein Drittel von dem Zeug gar nicht gegessen wird?

