Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
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Maeusezaehnchen
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#891

Beitrag von Maeusezaehnchen »

Bei uns in der Siedlung geht nix über Nachbarschaftshilfe (außer unserem Hahn-hasser ... schwarze Schafe gibts überall)
Wir helfen uns schon immer gegenseitig und mach immer wieder verschiedenes gemeinsam. Und sei es nur das gemeinsame Gulasch-kochen für eine größere Feier wo dann die Herren den ganzen Tag gemeinsam alles besorgen, schneiden und natürlich auch gemeinsam zusehen wie es vor sich hinköchelt und dann gemeinsam abschmecken. Oder einer hat eine größere Arbeit zu machen und alle packen an.
Es hat auch jeder seine besonderen Fähigkeiten.... Koch, Elektriker, Tischler, Mechaniker,.... alles da... und jeder hat immer gute Ideen und ist handwerklich geschickt.
Und jeder kennt wieder wen, der was beisteuern oder mit anderen handwerklichem Geschick unterstützen kann.
Also bei uns gibts ganz sicher kein Problem.... das schwarze Schaf kann ja hinter seinem hohen Thujenzaun schimpfen wie er will... :bang:
Benutzer 146 gelöscht

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#892

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

woidler hat geschrieben:@ frodo
entweder ich bin zu doof den link richtig aufzumachen, aber bei mir erscheint nur ein Übersicht des Bundesanzeigerverlags, und kein Gesetzesverweis.

Meinst Du das "Bundesleistungsgesetz". Nach dem Gesetz können in D Behörden in Kriegs- und Katastrophenfällen von Privatpersonen
"Leistungen" verlangen , kann Arbeitsleistung sein , odere zur Verfügungstellung von Sachen : Fahrzeuge, Baumaschinen, Benzinvorräte
zB in Tankstelle oder Raffinerie, Lebensmittelvorräte.

In den 80´ Jahren gabs da mal eine gewisse Aufregung, da einige KFZ-Zulassungstellen die damals vermehrt aufkommenden zivilen/privaten
Geländewagen besonders registrieren wollten.

woidler
Ja, stimmt, merkwürdig: in der Vorschau hat der Link funktioniert :im:
Es geht um das sog. "Ernährungssicherstellungsgesetz"
woidler
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#893

Beitrag von woidler »

Bezüglich der Ernährungssicherstellung gibt es die sogenanntes Bundesreserven :

Die Zivile Notfallreserve
Die Zivile Notfallreserve besteht aus Reis (Lang- und Rundkorn), Hülsenfrüchten (Erbsen und Linsen) sowie aus Kondensmilch. Diese Sicherheitsreserve an Grundnahrungsmitteln soll in Krisensituationen vor allem in Ballungsräumen zur Versorgung der Bevölkerung zumindest mit einer täglichen Mahlzeit beitragen.

Die Bundesreserve Getreide
Die Bundesreserve Getreide besteht aus Brotgetreide (Weizen, Roggen) und Hafer. Sie soll in einem Krisenfall dazu eingesetzt werden, die Mehl- und Brotversorgung aufrecht zu erhalten. Diese Reserven werden wegen der erforderlichen Weiterverarbeitung in der Nähe von Mühlen gelagert.

Da gibt es dann zB beim black out nur ein paar Probleme : Reis und Hülsenfrüchte muß man zu den Verbrauchern bringen. Dazu brauchts LKWs, die wieder Treibstoff brauchen, ohne Strom in der Regel keinen Diesel aus der Zapfsäule. Und wie koche im stromlosen Mehrfamilienhaus Reis oder Erbsen, wenn der E-herd nicht funktioniert und kein Wasser aus dem Hahn kommt.

Und was die Brotversorgung angeht ; da braucht man nicht nur Treibstoff zum Transport, sondern auch Energie zum Betrieb der Mühlen und der Bäckereien.

Zumindest was den Treibstoffnachschub für Blaulicht-Einheiten Polizei , Feuerwehr , Rettungsdienste gibts seitens des Bundes zumindest schon mal Konzepte, zB eine bewachte Tankstelle mit Notstromversorgung pro Landkreis, und einige Tanklager mit geeigneter Schwerkraftbeladung von Tankwägen.

Da lob ich mir doch meine Holzhöfen , Speis und Garten ...


woidler
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Maeusezaehnchen
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#894

Beitrag von Maeusezaehnchen »

Da hat man als Haus- und Grundbesitzer in schlechten Zeiten schon einen enormen Vorteil gegenüber Wohnungskindern.
Notfalls kann ich alles rund um das Haus mit Kartoffeln, Bohnen und Getreide vollpflastern. Stell mir Tiere ein (da gibts dann kein Tierschutz und Nachbarrecht)
Und wenn kein Strom... Holz gibts im nahen Wald und der Griller ist groß genug. Mit dem Kachelofen wird es warm. Und aus dem Brunnen kann man notfalls auch ohne Strom Wasser schöpfen.
Und für die ersten Wochen gibts im Haus mehr als genug... auch Brot... hab immer so 30-40kg gemischt zuhause. Daraus kann man genug mach.... auch wenn es per Handbetrieb mühsamer ist als mit den vielen praktischen Haushaltsgeräten.
Aber in so einem Fall brauch ich auch nicht arbeiten gehen .... als Bautechnikerin hat man in der Kriese nicht so viel zu tun. :mrgreen:
Ich bin dann wieder für den Wiederaufbau gefragt :engel:
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#895

Beitrag von Rati »

emil17 hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:na ja, in den beiden Fällen ist die sinnvollste Vorbereitung sich ne angenehme Eutanasiemethode zu suchen.
Wenn Mama Erde aus der Bahn geschmissen, von Gezeitenkräften durchgeknetet oder bei Achsenkippung nem Klimakollaps unterworfen wird, is eh nicht mehr viel zu machen. :kaffee:
emil17 hat geschrieben: Manche bereiten sich auch darauf vor, dass die Erdachse plötzlich kippt oder ein Irrläufer von Planet in unser Sonnensystem eindringt.
Das ist in den letzten drei Milliarden Jahren nicht mehr vorgekommen, ist also wieder mal fällig.
Gegen Angst vor solchen Ereignissen hilft die Lektüre eines Physikbuches. Nach heutigen Erkenntnissen unmöglich....
Ach Emil :roll: , hat irgend etwas an meinem Beitrag Anlass dazu zu geben, zu denken ich hätte Angst vor so etwas?

Und was die unmöglichkeit solcher Dinge angeht, solltest du vielleicht nicht nur ein Physikbuch lesen sondern auch noch darauf achten das es ein neueres Model ist. ;)
So unmöglich sind streunende Planeten nämlich gar nicht.
Und falls dein Wissen aktuell bist, weist du ja das sich die Vermutungen über einen massereichen Planeten am Rande unseres Sonnensystems mit exotischer Umlaufbahn gerade zu Fakten zu verdichten beginnen.

Grüße Rati
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#896

Beitrag von centauri »

So wie Emil das schreibt wohnen wir im hintersten Dorf der Schweiz. Nur komisch, hier sind gar keine Berge. :grinblum:
Also wir wohnen nicht am Arsch der Welt. Man kann ihn aber schon deutlich sehen. Und ich denke mal das dies in einer Krise schon ein enormer Vorteil ist. Das grössere Chaos wird sich wohl auf die Städte konzentrieren.
Grundsätzlich glaube ich aber auch an die solidarität in der Nachbarschft außer der Himmel fällt uns allen auf den Kopf. :)
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#897

Beitrag von Rati »

frodo hat geschrieben:...Rechnet man im "Ernstfall" eher mit kooperativ-solidarischem Verhalten seiner Mitmenschen, oder mit aggressiv-egoistischem Verhalten? Die Pre..er gehen von Letzterem aus, die Funktionäre des Katastrophenschutzes offiziell von Ersterem...
ich denke ja das es - im Falle eines Falles- beides geben wird. Und das sowohl die solidarischen als auch die agressiven sich zusammentuen werden (womit die agressiven auch so ne Art Solidargemeinschaft werden).
Mensch kann das ja genau in den jetzigen Kriesengebieten beobachten. Dort gibt es alles unter den Zivilisten, von bedingungsloser Solidarität bis hin zu Gewalt in allen Formen.
Olaf hat geschrieben:... in diesem Forum werden mit Genuss sozusagen Katastrohenszenarien durchdacht und teilweise sogar vorhergesagt.Letzteres bislang nicht sonderlich erfolgreich, scheint aber Spass zu machen. Bin da auch eher entspannt, bin immer mit dem Arsch an die Wand gekommen, mal besser, mal schlechter. Meine Vorfahren auch, sonst würde ich ja nicht leben.
:daumen:

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#898

Beitrag von Rati »

centauri hat geschrieben:...Also wir wohnen nicht am Arsch der Welt. Man kann ihn aber schon deutlich sehen...
echt? und ich dachte immer der wäre in Italien. :mrgreen:
centauri hat geschrieben:Und ich denke mal das dies in einer Krise schon ein enormer Vorteil ist. Das grössere Chaos wird sich wohl auf die Städte konzentrieren.
:daumen:

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#899

Beitrag von Rati »

Bezüglich der Ernährungssicherstellung gibt es die sogenanntes Bundesreserven :
Die Zivile Notfallreserve
die zivilen Reserven sind im übrigen nicht für eine bundesweite Versorgung der Gesamtbevölkerung ausgelegt.
Sollte es also zu einer ganz Deutschland betreffenden Katastrophe kommen, würden damit primär die Menschen versorgt welche als relevant zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit einsatzbereit gehalten werden müssen. Das wäre dann medizinisches Personal, THW, Kathastrophenschutz, Polizei und Armee (und Politiker... aber das sind ja nicht so viele).

Grüße Rati
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#900

Beitrag von Dagmar »

Hallo,

ich denke ein bißchen Vorbereitung schadet auf keinen Fall. Aber da ich nicht weiß, welche Katastrophe kommt, kann ich mich auch nicht auf alles vorbereiten. Aber da denke ich immer an die gute alte Maslowsche Bedürfnispyramide. Wenn man die für sich umsetzt, ist man schon für vieles gerüstet.

Es ist ein großer Unterschied, ob eine mehr oder weniger langsame Klimaveränderung mit ihren Auswirkungen zu bestehen ist, oder es einen Sonnensturm / Sonneneruptionen / EMP Schlag / oder, oder, oder zu überleben gilt.

Ein eigenes kleines Haus mit großem Grundstück (Beerensträucher, Obstbäume, Kartoffeln, Hühner, etc.), ein bißchen Vorratswirtschaft (Einkochen, Räuchern, etc.) nicht direkt neben einer Großstadt gelegen und eine gute Nachbarschaft (für die man sich aber schon vorher einsetzen muss) sind wohl gute Voraussetzungen um mit vielen Katastrophen gut umgehen zu können.

Und für den Rest???? Irgendwo habe ich mal gelesen, daß ALLE Menschen irgendwann mal sterben müssen. :rot: :rot: Der eine früher, der andere eben später. Und ein Geburtsrecht auf ein tolles, langes und gesundes Leben haben wir leider auch alle nicht.


Dagmar
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