Glyphosat-Diskussion

Benutzer 3370 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1421

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

frodo hat geschrieben:existenzbedrohende Lebensbedingungen. :hmm:
Das ist mir zu duster.
Ich denke wir sollten unser Hirn gebrauchen. Was wir jetzt weltweit zu sehen bekommen ist ja gelebte Psychiatrie (Die ganzen Trumps, und wie sie alle heißen) Das ist, denke ich einmal, oder es wurde früher besser vertuscht oder man wiegt sich in Sicherheit, weil ohnehin alle schon zu dumm sind um das Spiel zu durch schauen.
Als erstes müssen wir erkennen wie Psychopaten uns um den Finger wickeln. Oder besser gesagt wäre es gut nicht mehr auf den Messias zu warten sondern selbst sein Gehirn zu gebrauchen.
Ich glaube nicht, dass es in der Natur des Menschen liegt ständig wie eine Herde blökender Schafe hinter irgendwelchen Psychopaten herzurennen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1422

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Was ich nicht versteh ist diese Unterscheidung zwischen "Produzenten" und "Konsumenten"....
Auch Landwirte sind Konsumenten und auch "Städter" sind "Produzenten"! :oma:

Grad im Falle von Glyphosat -

Wer sind da die Konsumenten öh Ver-Braucher?

frodo hat geschrieben:Welcher soziale Mechanismus kann da wirksam und nachhaltig und "flächendeckend" gegensteuern? Ich kenne nur Einen: existenzbedrohende Lebensbedingungen.
Das versteh ich nicht - du meinst unter existenzbedrohenden Lebensbedingungen werden diese Psychopaten "menschlicher" und nehmen Vernunft an? :hmm:

Ich denke eher da hilft nur ein Glaube (ein "Wissen"), dass es auch eine übersinnliche Welt gibt, ein Leben nach dem Tod und ein Leben vor dem Tod, aber nicht auf dieser materiellen Welt (materiell im wahrsten Sinne des Wortes "Materie")....

und - damit ichs mir jetzt endgültig mit allen verscherze! :pft: - gerade die buch- und kirchengläubigen haben dieses Wissen nicht wirklich! Vor allem die nicht, die dort "das Sagen" haben.....
viktualia

Re: Glyphosat-Diskussion

#1423

Beitrag von viktualia »

Frodo:
Welcher soziale Mechanismus kann da wirksam und nachhaltig und "flächendeckend" gegensteuern?
Bedingungslose LIEBE, also sinnige Elemente der Psychotherapie; es gibt auch einige schamanistische Praktiken die überlebt haben.
Annahme ist auch ein Synonym.
Ja, das Problem gibt es schon immer. Es ist die Antwort auf "nicht artgemässe Haltung", das ist der Punkt wo ich mit Thomas/V übereinstimme.
Alle Menschen reagieren da gleich, daraus ziehe ich meinen Schluss.

Thomas, wenn ich Richard anginge, weil er mir nicht positiv genug ist, warum zank ich dann nicht mit dir?

Ich mag es nicht, wenn Männer so tun, als seien sie "sachlich" und dabei emotionalen Kahlschlag ausleben. Bei anderen. Um selber möglichst abgeklärt rüberzukommen. Und wenn man nur ein klein bissl genauer hinschaut, sind es nur Etiketten, die sie aufkleben.
So was hier:
ME sollte man, wenn es um ein Produkt geht nicht die Qualitäten des Produkts diskutieren sondern die kriminelle Energie dahinter. Dann ist man bei einer Frage an das System.
Unter krimineller Energie verstehe ich Zb : Kinderarbeit, Regenwaldabholzung, Steuerflucht, usw.usw., Patent auf Leben, Niedriglohn und Ausbeutung, usw.
Aber diesbezüglich gibt es Listen im IN von Firma deren Produkte man besser nicht kaufen sollte.
So grad mal drübergelesen ein typischer, männlicher, "vernünftiger" post.
Dabei finde ich es, ehrlich gesagt, vollkommen überflüssig, zu "diskutieren" ob üble Sachen Übel sind. Zeitschinderei, geschwurbel.
Ich kann darüber reden, was die ersetzen soll, was das heilen kann. Aber darüber, ob es so ist, wie es ist? Männer.....
Und ein Verweis auf "Listen im IN". Wow. DAS Bollwerk an Objektivität.
Tja, irgendwie betrachte ich so ne Rhetorik halt durch ne andere Linse als der Durchschnitt und muss dann jeweils ne Weile selber schwurbeln, um mein System dagegen zu immunisieren.

Richard, "Gelebte Psychiatrie". Scheisse (sorry), das ist jetzt der Punkt wo wir entweder Frieden schliessen oder es total abdreht. Also: Frieden?
O.K., erst mal frag ich nach Frieden, um das korrigieren zu können, aber ich geh mal davon aus, dass du eigentlich das hier meinst:
Ich glaube nicht, dass es in der Natur des Menschen liegt ständig wie eine Herde blökender Schafe hinter irgendwelchen Psychopaten herzurennen.
In der Psychiatrie herrscht so was wie "die Insel der Seeligen". Stellt euch vor, ein Gelände (oft älter und mit schönen Bäumen), auf dem die Menschen EHRLICH reden SOLLEN. Man eine Antwort auf die Frage - "Na, wie geht´s dir?" erhält und diese wahrhaftig ist. Wo man wegen der Antworten gefragt wird, und nicht, weil das Gegenüber sich produzieren will. So ganz einfache Elemente der "bedingungslosen Liebe". Praktisch. Erfahrbar. Wie in ner guten Familie. Und man bekommt nicht nur Medikamente (denn nicht alles kann der Mensch alleine) man bekommt auch Nahe gelegt, dass es ein Recht auf Glück gibt, einem Hilfe zusteht und es keine Schande ist, diese zu brauchen und zu nehmen; es ist jedoch wichtig, dabei mitzuwirken.
Und dann kann Kompensation aufhören und Heilung beginnen.

Natürlich geht in der Klapse auch der ganz normale Wahn ab, das Pesonal ist schliesslich "normal".
Aber diesen kleinen Querschläger idealisier ich jetzt mal stellvertretend (für den Rest der "Dialektik")
und lass es nun ruhen.
Frieden? Es ist ne rhetorische Sache, Richard, deine Körperpflege juckt mich nicht.
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Thomas/V.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1424

Beitrag von Thomas/V. »

frodo hat geschrieben:
Thomas/V. hat geschrieben: Nee, nee; da gibt es durchaus einen gewissen Prozentsatz, ich nenne sie mal "Psychopathen", die m.M. nach dieses System
a) damals "installliert" haben und
b) heute noch vorrangig an den maßgeblichen Hebeln sitzen.
Hi Thomas,
wenn das so ist, wie Du sagst, müsste doch auch klar sein, dass es heute nicht die gleichen Psychopathen sein können, wie "damals" ;)
Also stellt sich doch die Frage: ist es eine erbliche "Krankheit", die einen gewissen Prozentsatz "befällt", oder nicht vielleicht doch ein Teil des menschlichen "Betriebssystems", das zu einem bestimmten Verhalten führt, wenn das betreffende Individuum unter bestimmten Rahmenbedingungen lebt.
Und da wir es ja nicht mit hunderten Generationen überdauernden Dynastien zu tun haben, das Personal also im Prinzip austauschbar ist, ist doch auch Jeder ein potentieller "Psychopath" :aeh:
Welcher soziale Mechanismus kann da wirksam und nachhaltig und "flächendeckend" gegensteuern? Ich kenne nur Einen: existenzbedrohende Lebensbedingungen. :hmm:
Es gibt in jeder Population einen gewissen Prozentsatz Psychopathen. Wenn diese nicht sofort erkannt und entfernt werden, dann sind sie imstande, unter Umständen ganze Gemeinwesen zu zerstören oder radikal umzuorganisieren.
Meine Vermutung ist, das diese Umorganisierung, wenn sie "schleichend" stattfindet, ein Gemeinwesen nicht sofort zerstört, sondern evtl. sogar kurzfristige Vorteile bringen kann oder zumindest nicht vordergründig schädlich ist. Also so wie jede Mutation in der Natur.
Wenn nun ein Gemeinwesen von Psychopathen umorganisiert wurde, werden wohl zwangsläufig die jenigen Erfolg und Anerkennung erfahren, die den Spielregeln diesen psychopathischen Systems folgen. Da es aber ein krankes System ist, produziert es zwangsläufig wieder kranke Systemmitglieder, womit für einen ständigen Nachschub gesorgt ist.
Wenn Du in einem kranken System die "Köpfe" abschlägst, stehen sofort 100 andere da, die sie ersetzen und das System fortführen, weil genügend Kranke da sind.
Das ist das, was kaum jemand bei irgendwelchen Revolutionen begriffen hat, und weswegen sich auch seit Anbeginn des Systems nichts geändert hat.
Welcher Mechanismus da gegensteuern kann? Da mußt Du Sozialpsychologen fragen...
M.M nach fördern sowohl sehr prekäre, als auch "Überfluß"-verhältnisse die Etablierung psychopatischer Systeme.
( Überfluß bedeutet hier, das man ein recht auskömmliches Leben ohne ständige Existenzangst leben kann, das kann sowohl im Urwald in Amazonien sein, als auch in unserer Gesellschaft)
In sehr lebensbedrohlichen Situationen ist Angst der Anlaß, Psychopathen zu folgen oder sich ihnen unter zu ordnen, im "Überfluß" ist es wohl eher Desinteresse und Bequemlichkeit, die es solchen Leuten ermöglicht, sich zu etablieren.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Thomas/V.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1425

Beitrag von Thomas/V. »

So grad mal drübergelesen ein typischer, männlicher, "vernünftiger" post.
Dabei finde ich es, ehrlich gesagt, vollkommen überflüssig, zu "diskutieren" ob üble Sachen Übel sind. Zeitschinderei, geschwurbel.
Ähh... nein.
Es ist nicht überflüssig, sondern immer noch extrem wichtig darüber zu diskutieren, wie besch... hier vieles läuft, weil besagte 99% eben nicht wissen oder wahr haben wollen, was uns pausenlos umgibt und auf uns herniederprasselt, in welchem Lügengeflecht sich alle und alles befinden.
Ich habs ja schon mal gesagt, wir brauchen eine neue, breite Aufklärung!

Und "Liebe" ist wohl kaum geeignet, die Gesellschaft zu ändern :roll: . Das hat schon der olle Jesus nicht überlebt...
Wenn der Grund "nicht artgemäße Haltung" ist, dann kann ja wohl nur die Hinwendung zur "artgerechten Haltung" die Lösung sein..…
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1426

Beitrag von Rohana »

Blöd nur dass man für die artgerechte Menschenhaltung die Population um einen nicht unwesentlichen Faktor verringern müsste - oder das Gehege vergrössern :hmm:

Um welches Thema gings nochmal?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1427

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Thomas/V. hat geschrieben:In sehr lebensbedrohlichen Situationen ist Angst der Anlaß, Psychopathen zu folgen oder sich ihnen unter zu ordnen, im "Überfluß" ist es wohl eher Desinteresse und Bequemlichkeit, die es solchen Leuten ermöglicht, sich zu etablieren.
Blöder Teufelskreis, aus dem es scheinbar kein Entkommen gibt, den Narzissten, Egomanen, Psychopaten oder wie auch immer man sie nennen will, werden immer die Oberhand behalten, solange man sie nicht durchschaut.

Da muss man unweigerlich an das Höhlengleichnis von Platon denken
viktualia

Re: Glyphosat-Diskussion

#1428

Beitrag von viktualia »

Missverständniss.
Ne Diskussion unterscheidet sich von nem Zank doch dadurch, dass da ne grundlegende Bereitschaft ist, die Meinung des andern anzunehmen. Und es gibt Themen, wo das gaga ist. Das mein ich.
Wie ich schon sagte: was man dagegen tun kann, wie es heilt kann man diskutieren.
Und es ist wichtig zu wissen, wie es dazu kommt. Aber das wär für mich Erbsenzähler dann eher informieren und nicht diskutieren.
(Oder meinst du Betonköpfe manipulieren? Zweck heiligt die Mittel und so? Gute Miene bei bösem Thema?)

Das mit der Liebe mein ich ganz unschwurbelig und auch nicht religiös.
Annehmen halt. Erst mal durchatmen und akzeptieren, was ist.
Das ist eher ne Variation über Mollisons "Though problems are getting increasingly complex, solutions stay embarrassingly simple".
(Obwohl die Probleme rasant schwieriger werden, bleiben die Lösungen peinlich einfach.)
Und ja, klar, "Artgerechte Haltung für Menschen" ist ein Ziel mit politischer Tiefenwirkung.
Lach, egal, wie die Dialektik in der Zeit läuft....

Mit den "Psychopathen" - ich geh da nicht richtig rein jetzt, nee - aber ich möcht einen Aspekt rauspicken:
Ihr generalisiert da grad mehrere Sachen, das Krankheitsbild, das Schlagwort, die Regierungen (seit Anfang der Geschichte, mannomann...) und noch Geschäftsleute und die Industrie. Ist das nicht ein klein wenig verallgemeinert?

Die "Machthaber" sind nicht mehr Gottgleich, da muss sich so ne Gesellschaft auch erst mal dran gewöhnen, dass sie das denken darf.
Die "Teufel" nennen bringt aber nicht wirklich was.
viktualia

Re: Glyphosat-Diskussion

#1429

Beitrag von viktualia »

Ei, Rohana,
Blöd nur dass man für die artgerechte Menschenhaltung die Population um einen nicht unwesentlichen Faktor verringern müsste - oder das Gehege vergrössern :hmm:

Um welches Thema gings nochmal?
es ging um Gift im Land und in den Köpfen.
Und "Artgerecht" wäre beim Homo sapiens, viel kleine Lösungen in seinem großen Kopf zu ersinnen und umzusetzen.
Um diese Sachen und sich selber unendlich zu vernetzen und die unendlichen Weiten der inneren Welten zu feiern.

Und mit seiner Scheisse endlich wieder was zu düngen, anstatt die "Erbsünde" des Denkens mit der Fortpflanzung zu verwechseln.
centauri

Re: Glyphosat-Diskussion

#1430

Beitrag von centauri »

Rohana hat geschrieben:
centauri hat geschrieben: Das Glyphosat im Verdacht steht blablabla.
Dann kommt noch der Zusatz das er ja Kinder bzw. Enkel hat und ob er das verantworten könne. Das wirkt meistens. ;)
Gutes Beispiel - Angst zieht. Fast immer.

Hättest du ihn mit "aber das Unkraut will auch leben" oder "früher hat man gepflügt" oder "jetzt stellen Sie sich nicht so an und investieren die paar Stunden und machen das von Hand, das trainiert den Körper!" auch überzeugen können?

Oder: Was bleibt, wenn man die Angst wegnimmt?
Genau das ist es eben.
Du nennst das Angst machen.
Ich nenne das Verantwortung übernehmen. ;)
Aber wenn du Jemanden Mut zum Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln machen möchtest, dann nur zu. :platt:
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