Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

Tascha
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#121

Beitrag von Tascha »

Hi Centauri und Ihno, ich hab so ein tolles großes Netzwerk nicht. Auch ein Grund warum ich hier so happy bin, kann mich Austauschen.
Für mich ist vieles noch neu und bin am testen. Und momentan überlege ich ob es mit zusätzlichem Licht funktioniert und ich nicht evtl sogar über den winter n paar Salate damit groß bekomme (nur als zusatzlicht). Aber alles Überlegungen.
Ich finde es toll das es hier im Forum soviele unterschiedliche Menschen gibt mit unterschiedlichen Ansätzen.
Vielleicht bin ich zu feinfühlig, aber manche von Ihnos Anmerkungen könnten anders formuliert netter rüber kommen.
Alles hat seine Zeit kann nicht mal jemand aufschreiben wann die Led Tomaten tragen und wann die Mitte März in die Erde ausgebrachten ? ein Olaf zum Beispiel ?
Das ein vor Olaf weg gelassen oder gefragt Olaf kannst du das mal testen? Klingt meiner Meinung nach netter. :roll:

Ich hab letztes Jahr probiert Samen direkt draußen früh zu keimen. Hab März schon angefangen und alle 2 Wochen neue gesät. Nix gekommen. Glaub erst Anfang -Mitte Juni fingen die an zu wachsen(hätte echt alles aufschreiben sollen, 100%weiß ich die Daten nicht mehr). Obwohl das auf der warmen Dachterasse war und gute Erde. Zum Glück hatte ich auch drinnen welche vorgezogen. Die von Anfang an draußen standen, sind auch nur Mini geblieben und kaum Tomaten dran. Aber dieses Jahr möchte ich gerne eine Ertragssteigerung, vor allem weil mein Mann gekaufte nicht verträgt und ich den relativ wenigen Platz gut nutzen möchte.
Ihno sei froh das du bei dir schon früh Tomaten ernten kannst (und für mich ist es früh).
Irgendwo tief in mir bin ich ein Kind geblieben
Erst dann wenn ich's nicht mehr spüren kann
Weiß ich es ist für mich zu spät...zu spät...zu spät...
Olaf
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#122

Beitrag von Olaf »

Vielleicht bin ich zu feinfühlig, aber
Klar! :mrgreen:
Das sind Erwerbsgärnter. De sehen die Welt mit andern Augen als wir. ;)
Auch mein Kumpel Manfred hier im Dorf, der hat mir ganz viel beigebracht, wie es die Profis machen, die Eltern hatten ne Gärtnerei.
Mag auch alles richtig sein. In der Gärtnerei.
Der Erwerbsgärtner will zum Beipiel, dass alles gleichzeitig reif wird, damit der sich 20 Kisten (mit möglichst gleichaussehenden Früchten) vollhauen kann und die irgendwo verhökern. Und das auch noch so effektiv, dass was hängen bleibt, finanziell.
Bei mir genau das Gegenteil, möglichst lange und gleichmäßige Ernte, der Aufwand ist mir naja, relativ egal.
Ist doch klar, dass wir verschiedene Techniken haben, und auch noch beide recht!
UNd zum Schluss macht eh jeder, was er für richtig hält :bäh: Aber ein Austausch kann ja nicht schaden.
Und klar, dieses Jahr hab ich mir fest vorgenommen, das mal "wissenschaftlicher" zu betreiben und in zwei Sätzen auszusäen, und gucken, ob ein Unterschied in der Erntezeit feststallbar ist. Ich weiß es ja wirklich nicht.
Aber.... :hmm: , wens nichts brächte, wozu ist es dann erfunden worden, das Kunstlicht? :hmm:
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
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fuxi
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#123

Beitrag von fuxi »

holzgaser hat geschrieben:(Hybridsorten erzeugen Pflanzen mit den Erbinformationen der gequälten Kreatur)
Äh, nein.
fuxi in >>[url=http://www.selbstvers.org/forum/viewtopic.php?p=154535#p154535]Rassen und Hybriden[/url]<< hat geschrieben: Hy|b|ri|de, die; -, -n, auch der; -n, -n (Biol. Bastard [Pflanze od. Tier] als Ergebnis von Kreuzungen)
(Duden Rechtschreibung)

Hyb|ri|de¹, die; -, -n, auch: der; -n, -n [lat. hybrida] (Biol.): aus Kreuzungen hervorgegangenes pflanzliches od. tierisches Individuum, dessen Eltern sich in mehreren erblichen Merkmalen unterscheiden;
(Duden, Deutsches Universalwörterbuch)

Bastard
[aus altfranzösisch bastard, »anerkannter außerehelicher Sohn eines Adligen«] der, Biologie: (Hybride), aus Kreuzungen genetisch unterschiedlicher Elternformen hervorgegangenes Individuum. Aus einer Bastardierung entstehen immer mischerbige, heterozygote Individuen. Nur reinerbige, durch fortlaufende Inzucht entstandene, homozygote Individuen und Haplonten (z.B. Sporentierchen, haploid) haben niemals Bastardnatur.
© 2002 Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG

Weiterführende Lektüre: >>Rassen und Hybriden<< und >>Was sind Hybriden?<<
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#124

Beitrag von hobbygaertnerin »

@Olaf,
da bin auch auch neugierig, ob du damit Ernteverfrühung machen kannst.
Ich möchte dieses Jahr auch genauer schauen und eine Tomatenpflanze etwas länger im Wintergarten stehen lassen, mal sehen, wann die dann reife Früchte hängen hat.
Die gestaffelte Ernte kriege ich mit verschiedenen Sorten auf die Reihe- die etwas hartschaligeren Sorten wie San Marzano, die Berao- reifen dann noch nach- eine Kiste Tomaten aus der Ernte des letzten Jahres hab ich noch.
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Buchkammer
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#125

Beitrag von Buchkammer »

Hab mir mal ein paar App's besorgt um das Licht der Anzuchtstation mit meinem Huawei P9 Lite Smartphone zu messen. Zum Einsatz kamen:

- Light meter for photo
- Lux
- beeCam LightMeter
- Color Temp Meter

Die Apps dienen vor allem Fotografen und die, die es werden wollen, zur Bestimmung der Lichtverhältnisse. Inwieweit das Handy und die Apps genaue Daten liefern, kann ich nicht beurteilen.

Trotzdem interessant, wie sich die Lux und Kelvin Werte bei 2x 15 W LED-Panel und 30 W Baustrahler verhalten:
2x-15-W-LED-Panel-und-Baustrahler-30-W.jpg
2x-15-W-LED-Panel-und-Baustrahler-30-W.jpg (57.08 KiB) 2400 mal betrachtet
nur die 2x 15 W LED-Panel:
2x-15-W-LED-Panel.jpg
2x-15-W-LED-Panel.jpg (53.58 KiB) 2400 mal betrachtet
und nur der 30 W Baustrahler:
Baustrahler-30-W.jpg
Baustrahler-30-W.jpg (40.37 KiB) 2400 mal betrachtet
Mein neu geordertes 45 Watt LED-Panel mit Rot-Blauen LED's ist soeben eingetroffen. Mal schauen, wie ich das noch in die Beleuchtungsanlage einbaue. :hmm:
Verbrauchen tut das neue Panel nur 31,7 Watt.
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Olaf
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#126

Beitrag von Olaf »

Also mein Händy hat mir ja leider was gehustet, es hat keinen Belichtungssensor, sagt die App.
Ich dachte, wenn das blöde Ding fotografieren kann und nach gut Dünken dazu den Blitz an- oder abschaltet, müsste es sowas haben.
Na, denn eben nicht.
Also ich würd das aber so interpretieren, dass der ohnehin von den Spektren her ein Problem hat, weil, die Lumens orientieren sich vermuitlich am menschlichen Sehvermögen. Insofern sind die Watts vielleicht aussagekräftiger, das ist die Menge Energie, die man (abzüglich Wirkunggrad) zur Verfügung stellt. Was die Pflanzen dann draus machen, ja, das ist ja die eigentlich spannende Frage.
Aber danke schön, :daumen: ,
ich kanns ja nun leider nicht messen....
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hannes1965
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#127

Beitrag von hannes1965 »

Ja, da stimme ich Olaf zu. Mit dem Luxmeter misst du nur die Helligkeit. Werte am Rande des sichtbaren Bereichs (Tiefrot und Ultraviolett) wirst du mit dem Luxmeter nicht messen können. Da sind die Leistungswerte schon interessanter. Wobei ich deine 31,7 Watt schon gut finde (Ich hatte auch 45 Watt gekauft und nur 28 Watt erhalten).

Nachdem hier so viel über die Unwirtschaftlichkeit der Beleuchtung geschrieben wurde habe ich einmal nachgerechnet:

Invest: 73,98€ für zwei Panels; Bleche waren für "lau"; Schrauben hatte ich noch liegen und eine Zeitschaltuhr war auch noch im Fundus. Gesamtinvest also 73,98€. (Meine Arbeitszeit berechne ich hier nicht, ist halt Hobby)

Annahme: Die Panels sollen theoretisch 50.000 Stunden halten. Ich rechne hier mal mit ca. 6.000 Std. , was bei meinem Beleuchtungszyklus 5 Jahre wären; Die Panels sollen von Anfang März bis Mitte Mai täglich 15 Std. leuchten; Heizkosten fallen nicht an. Für die Keimung steht die Kammer bei 22°C im Wohnzimmer, anschließend bei 16°C im Gästezimmer. Wenn es Anfang Mai schön wird, kommt die Kammer tagsüber ins Freie, so können die Pflanzen abgehärtet werden. Energiekosten: 0,28€ pro Kilowattstunde

Rechnung:
75 Tage x 15 Std./Tag x 0,056 kW/Std. x 0,28€/kW = 17,64€ für eine Anzuchtperiode
Die Panels halten 5 Jahre: 73,98€ / 5 Jahre = 14,80€ für eine Anzuchtperiode
Insgesamt also: 17,64€ + 14,80€ = 32,44€

Vorziehen kann ich 216 Pflanzen, von denen die Stärksten 60 in 10x10cm Töpfen vereinzelt werden und weiterhin in der Kammer bleiben. (Der Rest kann verschenkt oder kompostiert werden)

32,44€ / 60 Pflanzen = 0,54€ pro Pflanze

Ich glaube jetzt wirklich nicht, dass das unwirtschaftlich ist.

Viele Grüße
Johannes
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#128

Beitrag von Buchkammer »

Das mit den Lux und Lumen wird hier sehr schön erklärt, denke ich:
Lux ist eine Einheit der Lichtmessung, wobei die Fläche wird auch berücksichtigt. 1 Lux ist gleich zu 1 Lumen/m2, mann kann deswegen auch sagen - Lichtinstensität in einem bestimmten Bereich.
Quelle und weitere Informationen: http://www.suprabeam.com/de/light

Muss mir das noch 3 oder 4 mal durchlesen, bis ich das raffe.

Schöne Rechnung hast du da angestellt, Johannes. Gefällt mir. :daumen:
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Benutzer 2354 gelöscht

Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#129

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Ja finde ich auch schöne Rechnung :)
zeigt ganz genau das was ich meinte 54 Cent nur für Licht
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Buchkammer
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Re: Erfahrungen mit LED-Grow-Panels zur Jungpflanzenanzucht

#130

Beitrag von Buchkammer »

@Johannes

Hab auch nochmal überschlagen und nachgerechnet. Benutze dieses Jahr mal nicht den Baustrahler, sondern nur die beiden 15 W und das eine LED-Panel mit 45 W Rot-Blauem Licht. Diese verbrauchen zusammen und effektiv rund 54 Watt. Am Tag leuchten die Dinger zeitschaltuhrgesteuert 14 Stunden. Ergibt 756 Watt Tagesleistung - sicher kann ich an sonnigen Tagen ein wenig Strom aus meiner PV-Inselanlage dafür abzweigen, aber rechnen wir mal ohne.

Ich nehme mal grob an, dass die Beleuchtung 90 Tage brennt, denke aber eher weniger. Unter anderem, weil die Pflanzen bis Ende April an schönen Tagen draußen abgehärtet werden.

Die Kilowattstunde kostet hier aufgerundet 0,28 €. Also auf 90 Tage berechnet 19,05 €. Die 3 Panels schreibe ich auf 5 Jahre ab. Kosteten je Stück um die 30 Euro; also 18 Euro dazu.

Heizungsmatte wird in den nächsten Tage ausgeschaltet und verursachte die letzten 3 Tage knapp 50 Cent. Rechnen wir also großzügig nochmal 2 Euro dazu. Dann kommen wir auf Gesamtkosten von 39,05 Euro.

Ich kann mit der derzeit verwendeten Anzuchtschale 240 Pflanzen anziehen. Komme demzufolge auf einen ungefähren Preis von 0,16 Euro/Pflanze.

Nächstes Jahr wird die ganze Rechnung dann billiger, da 2 LED-Panel abgeschrieben sind und erwartungsgemäß weiter verwendet werden können. Dann kosten die Pflanzen, dessen Vielfalt ich nicht missen möchte nur noch 11 Cent/Stück. :)
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