Ratlos,
Anja
Deshalb hilft es ungemein wenn die Krautfäule gar nicht erst fußfassen kannBrunnenwasser hat geschrieben:Wenn die Braunfäule in die Stengel vom Kraut übergeht, würde ich das Kraut roden und die Kartoffeln ernten. Die Krautfäule geht in die Kartoffeln über.
Hatte ich vorletztes Jahr.
...ja, so mache ich es eigentlich auch, ich vermute, dieses Jahr wird es ein Totalausfall. Die verbliebenen (mickrigen) Knollen dürften von Schnecken an/- aufgefressen worden sein. Hatte ich schon mal ähnlich bei fehlendem Sommer und Dauerregen (hier trocknet nix mehr ab)...in fast jeder Kartoffel ein kleines Bohrloch und im Inneren eine fettgefressene Nacktschnecke!laß die Kartoffeln so lange in der Erde, bis das Kraut fast völlig braun ist, dann hole alle Knollen aus der Erde
so lange das Kraut noch lebt, wachsen die Knollen noch etwas
Außerdem versorgt selbst der nicht verrotete Stengel noch die Knollen, so daß sie weiter wachsen. Bei uns blieben sie also immer drin und nix wird abgeschlegelt.nein, es ist noch kein Herbst. Aber für unsere Kartoffel ist der Sommer trotzdem fast vorbei. Nach den niederschlagsreichen Wochen sind die Pflanzen jetzt doch ein Opfer der Krautfäule (Phytophthora Infestans) geworden.
Dieser Pilz, der schon nach 1845 für die Emmigration der Iren nach Nordamerika sorgte, befällt Blätter und Stengel der Pflanzen und zerstört die Assimilationsfläche. Nur durch geschickte ackerbauliche Maßnahmen ( Vorkeimen, verhaltene Düngung, gute Bodenstruktur und Bewässerung von unten ) gelingt es trotzdem, einen ordentlichen Ertrag und schmackhafte Knollen zu produzieren.
Einzig die Kartoffeln, die jetzt geerntet werden, laufen Gefahr sich auch zu infizieren. Deshalb ernten wir gerade immer frisch und versuchen das Erntegut so schnell wie möglich zu trocknen. Wenn das Kraut dann in 2 Wochen vollständig abgestorben ist, ist die Gefahr gebannt und die Knollen sind auch wieder lagerstabiler. So ist jedes Kartoffeljahr anders und immer wieder spannend.
