Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
der elch oh schreck

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#541

Beitrag von der elch oh schreck »

der.Lhagpa hat geschrieben:Du kennst Typen die Waffen und Sprengstoff horten? Muss ne "gute" Gegend sein....
Wird wohl dort sein : http://www.blick.ch/news/politik/terror ... 07447.html aber die EU wird auch das Land "sicherer" machen.

nen elch
Kirschkernchen
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#542

Beitrag von Kirschkernchen »

Immer wenn du dich auf eine bestimmte Sache vorbereitest, fühlt es sich anfangs gut an, später kommen die Gedanken jedoch zurück. Dann muss es entweder "noch mehr vom selben" sein oder weitere Ernstfälle werden mit in die Vorbereitung aufgenommen. Danach stellt sich wieder eine beruhigte Zeit ein und wenig später gehen die Gedanken "oder was mache ich wenn das und das passiert" wieder von vorn los. Das muss man m.E. einfach mal wissen, es ist weder gut noch schlecht. Die Angst lässt sich also auf diese Weise nicht "weg machen".

Wer das weiß, geht vielleicht anders mit seiner Angst und anders mit einer "Absoluten Lösung" um.
Für mich ist das ganze auch irgendwie ein spannendes Abenteuer, bei dem ich viel dazu lerne und immer wieder neue Bereiche erforschen kann. Selbst gescheite Brötchen backen, an denen man sich nicht die Zähne ausbeißt, braucht etliche Versuche. Und da lässt sich Selbstversorgung, Systemunabhängigkeit, saubere Nahrung, Freude am Selbermachen, körperliche Arbeit und Krisenvorsorge doch angenehm kombinieren. Ohne den absoluten Anspruch dies oder jenes damit zu erreichen. Manchmal macht sowas gerade ohne feste Vorgaben mehr Freude. Wie Spielen.

Es ist logisch, dass unsere Gehirne nun auch wieder miteinander wetteifern, darauf wurden sie ja dressiert.
Wer das ganze also länger betreibt, wird m.E. milder mit sich und anderen umgehen...es gibt schließlich so viele Eigenarten von Selbstversrgung wie Menschen. Und man kann sich sicher auf die wichtigsten Dinge vorbereiten und sollte das auch alles umsetzen. Aber ein Rest Unsicherheit ist nicht mit Erbsendosen und Waffen planbar zu machen. Vielleicht ist es auch besser, wenn man sich die Lebensunsicherheit als eine Art Spiel- und Gestaltungswiese vorstellt. Es wäre doch keine Lebendigkeit mehr im Leben, wenn man alles wirklich 100% planen könnte.

Leicht gesagt, schwierig umzusetzen, weiß ich ja...aber man muss wahrscheinlich Vertrauen in seine Fähigkeiten, in seine Umgebung und das was kommt... auch wieder erlernen. Es ist nicht für 1250 Euro zu kaufen. Man kann entschlossenes Handeln lernen, man kann lernen, mit diesen Entscheidungen dann auch zurecht zu kommen, die Verantwortung nicht wieder auf andere abwälzen. Und man kann nach eigenen echten Werten suchen. Vielleicht sind auch das bereits Hilfsmittel, die uns den Horden gegenüber stärker machen.

Kirschkernchen
Luna
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#543

Beitrag von Luna »

Thoreau hat geschrieben:[...] Ich kenne einen, der Waffen und Vorräte und Sprengstoffe hat, [...] jetzt versucht er, das Zeug wieder loszuwerden, um dann ins Ausland zu flüchten.
Ähm, wir hätten da noch Bedarf an etwas zwischen zwölf/siebzig und Punkt zweiundzwanzig elefBe - nicht gegen die Antänzer, nur so für ums Haus rum ... (grins, lach, hihi)
der elch oh schreck

Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#544

Beitrag von der elch oh schreck »

@Luna

ähm die 2 kaliber waren doch eher frei verkäuflich in Frankreich. Hat sich da was geändert ok muß sagen bin aus der Thematik zu .fr länger raus damals war die 9/19 ja eh Krigswaffe usw ... oder hab ich mit zwischen ;-) falsch interpretiert

nen elch
anwort auch gern per pn soll ja kein vorsorgethread gegen eigentumsübetragungsspezialisten werden :engel:
Luna
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#545

Beitrag von Luna »

der elch oh schreck hat geschrieben:
PN
hunsbuckler
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#546

Beitrag von hunsbuckler »

Danke für Deinen Text, Kirschkernchen!

Er hätte es verdient, als Präambel auf der Startseite sämtlicher Prepperforen platziert zu werden!
Liebe Grüße, Hans www.jugendrettet.org
Rati
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#547

Beitrag von Rati »

der elch oh schreck hat geschrieben:Planen für den Notfall, scheint keine VT mehr zu sein, nun wird es Mainstream ...
Planen für den Notfall war mal ne Verschwörungstheorie? :hmm: Aha.

Der erhoffte Notfall mag dann einer VT zugrundeliegen, aber für einen Notfall zu planen war schon immer vernünftig.
Bei uns gab es hier schon vor ca 3 -5Jahren Flyer vom - weis grad den genauen Namen nich... aber war staatlich- Amt an alle Haushalte, in denen Empfehlungen für das bevoraten für Notfälle wie Stromausfälle, Naturkatastrophen u.ä. gemacht wurden.

Grüße Rati

PS: vorbereiten auf einen Terroranschlag, gehört für mich übrigens nicht dazu, auf den kann mensch sich nicht vorbereiten, genau so wie auf einen Massenunfall auf der Autobahn oder einen Flugzeugabsturz im Vorgarten.
Die einzige Vorbereitung ist da ein 1. Hilfe Kurs und die Fähigkeit mit Panik um zu gehen.
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#548

Beitrag von 65375 »

Hier z. B. gibt es das als Download:
http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html
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guzzmania
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#549

Beitrag von guzzmania »

Ja, "Planen für den Notfall" als Selbstschutz im Rahmen des Zivilschutzes sollte eigentlich Standard sein. Ist nur leider seit Ende des kalten Krieges unüblich geworden. Sehr zum Leidwesen der Behörden und Einsatzorganisationen, die dann im Notfall (z.B. Hochwasser) noch mehr am Hals haben.

Lg
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#550

Beitrag von Buchkammer »

65375 hat geschrieben:Hier z. B. gibt es das als Download:
http://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/Ratgeber.html
Oder bis zu 5 haptische Exemplare der Broschüre kostenlos bestellen und weiter verteilen. :)

http://www.bbk.bund.de/DE/Service/Publi ... _node.html
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
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