Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#311

Ungelesener Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Manfred hat geschrieben:Das ist der Monatsbeitrag, nicht der Jahresbeitrag.
Ups, da hab ich mich verrechnet :rot:

Der gute Mann hat pro Jahr und Hektar 2436€ zu Verfügung (178*12+300) wenn es keine Vegetarier gäbe.
Ja die 300€ sind die EU-Ausgleichszahlungen.

Das kommt jetzt für einen Gemüsebauer hin :)

Wenn er konventionell Weizen anbauen würde hätte er aktuell 1800€/ha/Jahr zur Verfügung (100dt/ha Ertrag, 180€/t), Gemüse ist aber, va. Ökolagisch Angebaut, wesentlich arbeitsintensiver als Weizen.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#312

Ungelesener Beitrag von Manfred »

Beitrag pro Monat und 2500m2

Wobei da ja die ganze Verarbeitung von Milch und Fleisch mit dran hängt und wohl auch der Zukauf von den Partnerbetrieben.
Das wird sich ohne Kenntnis der internen Abrechnung nicht aufdröseln lassen.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#313

Ungelesener Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Beitrag pro Monat und 2500m2
Ach man :bang:
Nach 210 Minuten Matheklausur geht irgentwie nix mehr :mrgreen:

8844€/ha/Jahr (178*12*4+300), damit lässt sich als Ackerbaubetrieb gut leben ;)
Auch wenn der geldfressende Rattenschwanz davon bezahlt werden muss.
Steinbock

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#314

Ungelesener Beitrag von Steinbock »

Ölkanne hat geschrieben:
Beitrag pro Monat und 2500m2
Ach man :bang:
Nach 210 Minuten Matheklausur geht irgentwie nix mehr :mrgreen:

8844€/ha/Jahr (178*12*4+300), damit lässt sich als Ackerbaubetrieb gut leben ;)
Auch wenn der geldfressende Rattenschwanz davon bezahlt werden muss.
Und die Kunden kommen auch noch ein- oder zweimal pro Jahr auf den Hof und helfen mit.

Und ich kenne noch einen anderen Landwirt der lässt sich von einem (oder mehreren?) Nachbarn sich drei oder vier Schweine großziehen (das Futter kommt glaube ich vom Landwirt). Wenn die Schweine dann groß sind darf der Nachbar eines als Lohn behalten. Die Schweine werden dann in der hofeigenen Schlachterei geschlachtet und zu Wurst und Fleisch verarbeitet.

Hier: http://www.gutswerk.de
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marceb
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#315

Ungelesener Beitrag von marceb »

Noch ein Landwirt, der neue Wege geht:

Tief im Matsch: Schweine in Freilandhaltung

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig ... st202.html

Gruß
Martina
hobbygaertnerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#316

Ungelesener Beitrag von hobbygaertnerin »

In unserer Tageszeitung stand, dass auf Grund einer Änderung der Tierschutz-Schlachtverordnung künftig auch solche Direkvermarkter eine behördliche Sachkundebescheinigung benötigen, die auch nur in geringen Mengen Geflügel oder Kaninchen schlachten. Wer das bis 8.Dezember beantragt, kann noch unter erleichterden Bedigungen eine Bescheinigung erhalten, etas mit dem Nachweis einer !einschlägigen dreijährigen Berufserfahrung- nach dem 8. Dezember ist eine vorherige Teinahme an einem speziellen Sachkundekurs erforderlich.
Steinbock

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#317

Ungelesener Beitrag von Steinbock »

Bis Ende 2017 muß man dann wahrscheinlich auch einen Sachkundenachweis bringen, dass man befähigt ist die eigenen Fenster zu putzen.
Irgendwie haben ziemlich viele Leute in bestimmten Behörden anscheinend zu wenig zu tun.
hobbygaertnerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#319

Ungelesener Beitrag von hobbygaertnerin »

Ich habe gestern beim Vorsitzendenden des hiesigen Kleintierzuchtvereins nochmals nachgefragt, was das mit der Meldung ans Veterinäramt auf sich hat.
Das ist gar nicht so ohne-
es handelt sich darum, dass keiner mehr ohne einen Sachkundenachweis ein Kaninchen, Huhn schlachten darf- ausgenommen sind Menschen, die seit Jahren praktische Erfahrung haben- und sie können sich bis 8. Dezember quasi mit einer Selbstanzeige vor einem 3 tägigigen Sachkundenachweis vorbeihangeln.
Ohne diese Bestätigung darf keiner mehr ein Kaninchen oder Huhn schlachten und vor allem, auch an niemand mehr weitergeben, wenn ich richtig verstanden habe, ist es sogar verboten, ein geschlachtetes Kaninchen zu verschenken.
Selbst Metzger müssen an diesem Sachkundenachweis teilnehmen, es wird vorgeschrieben, wie ein Kaninchen zu schlachten ist.
Würde mich nur interessieren, ist das nur in unserem Landkreis, aber soweit ich mitbekommen habe, handelt es sich um eine EU-Richtlinie.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#320

Ungelesener Beitrag von Manfred »

Aber immer unter der Bedingung, dass die geschlachteten Tiere vermarktet werden, oder?

Frag doch mal bei eurem Vetamt nach, auf welcher Rechtsgrundlage das beruht und wenn es wirklich betrifft. Die müssten ja Auskunft geben können. Das Sachkunde erforderlich ist, ist ja bekannt. Aber das mit dem Nachweis wäre doch zu klären.
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